Vom Nebel in die Sonne und zurück

Bereits seit langem lasse ich mich von kurzen selbstgemachten Videos inspirieren und spiele oft mit dem Gedanken, selbst mehr Zeit für Videos aufwenden. Spontan habe ich kürzlich an einem Sonntag Morgen gestartet. Was gibt es also einfacheres, als sich eine GoPro-Kamera auf dem Kopf zu montieren und das zu machen, was man sowieso machen würde? Der Grossteil meiner Jogging-Route als fast-forward (ev. noch die Qualität auf HD, falls nicht automatisch passiert):

Youtube hat automatisch eine Korrektur gemacht, damit das Video weniger ruckelt. Dadurch ist die Qualität sehr stark gesunken. Doch ich habe mich trotzdem entschieden, das Video mit dieser Korrektur online zu lassen.

Zutaten

Kamera: GoPro Hero 2
Video-Editor: Die neuste Version von OpenShot. Das meines Wissens einzige Video-Editing Tool unter Linux, das zuverlässig funktioniert und die grundlegenden Funktionen unterstützt.
Sound: Natürlich etwas, das unter Creative Commons steht. Auf Jamendo bin ich auf die Band Cavanaugh gestossen, welche ihre Songs unter CC-Lizent gestellt haben.
Abspann: Würde direkt von OpenShot unterstützt, ich habs jedoch mit Gimp gemacht. Problem bezüglich Bild-Stabilisierung siehe unten.
Hosting: youtube. Youtube unterstützt dabei eine Funktion, die OpenShot nicht unterstützt: Die Bild-Stabilisierung. So war das Video ursprünglich viel ruckliger. Problem war, dass der Abspann zu nahe am Rand platziert war, wodurch die Bild-Stabilisierung von Youtube einiges verrückt hat. Wenn ich jetzt noch genügend Zeit nehmen würde, wäre der Abspann noch korrigierbar 🙂
Zeit: Ja, etwas Zeit braucht das schon. Den Lauf an sich von gut 40 Minuten hätte ich sowieso gemacht. Mit Videoschnitt, Song-Auswahl und einigen Korrekturen hat mich das Video schätzungsweise nochmals ca. 2 Stunden gekostet. Und dies, obwohl grosse Teile des Videos unbearbeitet sind. Man kann sich ausrechnen, was das für künftige Videos bedeutet.

Learnings

Titel: ca. 2 Sekunden Video-Titel am Anfang wäre gut. Schnell und direkt in OpenShot zu erstellen.
Abspann: Nächstes Mal direkt in OpenShot erstellen. Einfacher und schneller.
Story: Natürlich werden diese fast-forward Geschichten einmal langweilig. Für den Anfang war das jedoch gut. Doch neue Ideen sind gefragt, was das kleinere Problem sein dürfte.
Kamera: Regelmässiges überprüfen, ob das Ding noch läuft. Der Lauf dauerte gut 40 Minuten, die Kamera hat sich nach gut 30 Minuten abgestellt. Wahrscheinlich wegen einer Unachtsamkeit meinerseits. Akku und Speicherplatz waren noch nicht am Limit.
Hosting: Überlegen, ob Vimeo nicht eine Alternative zu youtube wäre.
Zeit: Ja, es braucht viel Zeit. Ich habe diesen ersten Wurf an einem Sonntag Morgen so nebenbei erstellt, ohne allzu viel Aufwand zu betreiben. Hoffe, wenn die Idee da ist, findet man auch einmal einige Stunden für eine solche spassige Angelegenheit. Und das ist es bestimmt.