Ab id Bömm!!

Früher war es bei uns DIE Herbstferien-Beschäftigung: Obsten bzw. Äpfel ab/auflesen. Nach einigen Jahren Absenz habe ich wieder einen Abstecker „id Bömm“ gemacht. Und es hat sich einiges verändert. Während wir noch sog. Chratten mit uns herumtrugen (mit den entsprechenden Schulterschmerzen am Abend ;-)), gibt es heute praktische Maschinen. Während früher mit einer Leiter die Äpfel oben abgelesen wurden, gibt es heute eine Art Hebebühne. Und um diese Maschine geht es:

obst-roboter

Diese Maschine wird dazu verwendet, die Äpfel oben abzulesen. Dabei stehen die Ableser auf einer Art Hebebühne, die rauf und runter gelassen werden kann. Die Maschine läuft ständig und selbständig, das Tempo kann angegeben und reguliert werden. Ebenfalls sind vorne zwei Laser eingebaut. Damit ist es möglich, dass die Maschine sich den weg selbst bahnt (immer schön zwischen den Bäumen). Der Bauer erklärt mir, dass es die am besten ausgelastete Maschine im Betrieb sei. Denn sie wird auch für das Bäumeschneiden, das Auspflücken (im Frühling) und das Spannen der Netze verwendet.

obst-roboter 2

</p> <div class=’caption‘><a xhref=“inline-uploading.php?action=links&amp;attachment=197&amp;post=-1160386326&amp;all=false&amp;start=0″ mce_href=“inline-uploading.php?action=links&amp;attachment=197&amp;post=-1160386326&amp;all=false&amp;start=0″ >Choose Links</a></div> <p>

Auf dem Gefährt haben 3 Boxen platz. Wenn eine voll ist, wird sie mit einem ausgeklügelten Mechanismus hinten herunter auf den Boden gelassen. Der Bauer sammelt am Abend alle Boxen in der Anlage ein. Einige weitere Bilder und Beschreibungen habe ich unter http://www.frustar.com/Produkte_Technik.htm gefunden (unterer Teil).

Der Antrieb wird mit einer Batterie gelöst. In der Nacht wird die Batterie aufgeladen, sie reicht dann locker einen Tag. Somit wird die Maschine auch noch ökologisch betrieben.

Ich bin begeistert. Durch den Einsatz dieser Technik wird die Effizent und Wirtschaftlichkeit gesteigert. Auch die Obstbauern nebenan setzen eine solche Maschine ein (eine etwas andere). Es scheint, als ob man ohne nicht mehr leben könnte. Auch in der Landwirtschaft kann man nicht stehen bleiben und muss sich ständig weiter entwickeln.

PS: Bomm = Baum („thurgauisch“)