SBB-Störung

Es nicht gerade passend (ok, wann ist es das schon ;-)), wenn in Rebstein (also zw. Heerbrugg und Altstätten) eine Stellwerkstörung auftritt. Denke, viele „Rheintal-Pendler“ waren heute morgen in der besten Zeit (7:00/8:00) davon betroffen. Doch bereits in Rorschach war für mich Endstation. 20 Minuten warten auf einen Regionalzug bis Heerbrugg, dort auf einen Bus umsteigen bis nach Altstätten. Und dort wieder in einen Regionalzug bis nach Buchs. Die Verspätung hat schlussendlich 45 Minuten betragen. Alle Passagiere haben es jedoch sehr gelassen genommen. Man hörte auch Voten à la „ich hätte ja sowieso nichts Gescheites gemacht in dieser Zeit“. Naja 😉 Meine verpasste Mechanik-Uebungslektion war zu verkraften, da es nur um das Lösen von Aufgaben ging, was auch Zuhause geht.

In solchen Situationen lernt man immer wieder interessante Leute kennen. So heute jemanden aus St. Gallen, der bei der Leica Geosystems in Herbrugg arbeitet (und somit die Busfahrt nicht in Anspruch nehmen durfte). Wir haben dann heute Morgen noch über Tokio und Japan gesprochen, da er dort kürzlich in den Ferien war. Abwechslung macht das Leben süss 😉

Ich habe mich gefragt, was für solche „kleine Katastrophen“ für eine Organisation vorhanden sein muss. Die Busse in Heerbrugg organisieren zum Beispiel (was aus meiner Sicht tadellos geklappt hat). Oder die Züge wieder an die richtigen Orte bringen, sie standen am Morgen ja dann irgendwo, nicht dort, wo sie sollten. Jedenfalls bin ich zufrieden: die Passagiere wurden immer informiert, und man hat das Ziel trotzdem noch in einer anständiger Zeit erreicht.