Verschiedene Sitten

Verschiedene Länder, verschiedene Sitten. In unserem „Exoten“-Fach (Allgemeiner Kultureller Kontext) haben wir ein interkulturelles Projekt. Unser English-Lehrer meinte, es sei gerade „In“, etwas in diese Richtung zu machen. Also sind wir natürlich dabei 😉

Er ist übrigens gebürtiger Engländer, verheiratet mit einer Schweizerin. Er kann von vielen Dingen erzählen, die völlig anders sind, obwohl beides „westliche“ Kulturen sind. Was er an den Schweizern am wenigsten begreifen kann:
– Das Duzen/Siezen. Kann mir vorstellen, dass es für Ausländer relativ schwierig ist, wann man jetzt was brauchen kann/darf/sollte. Manchmal wisse sogar seine Frau nicht ganz recht, ob man jetzt duzen dürfe oder nicht. Kennen wir glaubs alle. Obwohl der English-Lehrer bereits seit über 30 Jahren in der Schweiz lebt, erachtet er den Duz/Siez-Mechanismus als völlig unlogisch.
– Beispiel: man ist irgendwo eingeladen. Wenn man kommt, begrüsst man alle Anwesenden mit Handschlag und Namen. Diese „Peinlichkeit“ sei den Engländern erspart. Hier könne man reinkommen und ein generelles „hello“ fallen lassen. Und man begrüsst nur die Gesprächspartner persönlich.

Unser Thema bei diesem Projekt ist übrigens China. Hier sind die kulturellen Unterschiede noch gewaltiger.