Interkantonale Kommunikation

Heutzutage schreiben viele ihre Mails in (für mich shwer leserlichem) Schweizerdeutsch. Ich habe mich bis jetzt hartnäckig diesem Stil widersetzt. Heute habe ich recht bekommen 😉

Letzten Freitag war an unserer Schule der Abgabetermin eines Milestones der Projektgruppen. Das Team einiger Kollegen hat den Termin nicht einhalten können. Grund: schlechte Kommunikation und Missverständnisse. Konkret wurden die Wörter „hätten“ und „habe“ verwechselt. Und zwar ging es darum, ob die betreffende Arbeit abgeliefert worden sei. Der Projektleiter antwortete, er hätte es gemacht (wenn die Stellvertreterin es nicht mache; à la „i hätts süsch scho gmacht“). Die Stellvertreterin verstand, er habe es gemacht, die Liste also abgegeben.

Heute mussten alle eingestehen, dass das Problem die schweizerdeutsche Sprache, bzw. die unterschiedlichen Dialekte sind. Es gibt nämlich teils gewaltige Unterschiede zwischen den Dialekten, und insbesondere in derer Interpretation.

Lessons learned: speak english oder eine andere, für alle gut verständliche Sprache.

PS: mündlich halte ich hier immer noch den Thurgauer Dialekt für die erste Wahl, wenn es um das Verständnis geht. Aber da gehen die Meinungen scheinbar auseinander 😉