The man who sued God

Steve Myers ist ein glücklicher Fischer irgendwo in Australien. Doch eines Tages schlägt ein Blitz in sein Boot, es wird zerstört. Nun will er von der Versicherung Ersatz, da das Boot versichert war. Doch diese lehnt ab, mit der Begründung, es sei ein „act of God“ (Höhere Gewalt). Da beschliesst er, Gott anzuklagen. Und wer vertritt Gott auf Erden? Richtig, die katholische Kirche. Und für diese gibt es nur einen Ausweg: zu beweisen, dass Gott nicht existiert.

Wer jetzt einen religionskritischen Film erwartet, sieht sich getäuscht. Denn die Kritik geht hauptsächlich an Versicherungen, die mit fadenscheinigen Argumenten versuchen, keine Zahlung zu leisten. Beispielsweise fällt die Begründung, es sei kein „vorhersehbares“ Ereignis. Auch kritisiert der Film indirekt das amerikanische System, in dem solche Prozesse möglich sind. Als Folge dieses Prozesses sind übrigens Ausnahme-Klauseln wie die erwähnte verboten worden (der Film beruht auf wahren Tatsachen).

Ich weiss nicht, ob es eine deutsche Version dieses Films gibt. Der schottische Akzent des Hauptdarstellers ist manchmal etwas schwer zu verstehen. Es gibt klar bessere Filme, aber die Idee und die mit Ironie verpackte Kritik sprechen doch für ein abschliessend gutes Urteil.

Filminfo bei der IMDB: http://imdb.com/title/tt0268437/