Ireland: Beautiful Connemara!

An meinem dritten Wochenende hier in Irland haben wir zu viert ein Auto gemietet und sind in die Gegend nordwestlich der Insel gefahren. Die Region heisst Connemara und ist von der Natur her atemberaubend (siehe Gallery). Wir sind am Freitag Abend losgefahren und haben zwei Nächte in Jugendherbergen verbracht. Hier einige Details:

  • Links fahren: bin nun auch einmal links herumgefahren. Man gewöhnt sich relativ schnell daran. Die Konzentration darf trotzdem nicht nachlassen, ansonsten passieren schnell Fehler. Aber wir sind schadenfrei geblieben 🙂
  • Schafe: gibt es bestimmt mehr als Menschen in dieser Gegend. Die Schafe laufen frei herum. Wenn man fährt muss man ständig damit rechnen, dass sich ein Schaf auf der Strasse befindet. Freitag Nacht haben wir ein totes Tier auf der Strasse gesehen, man muss die Geschwindigkeit immer etwas anpassen.
  • Freundlichkeit: die Leute sind sehr freundlich. Beispielsweise wird man, wenn man nicht gerade auf der Hauptstrasse fährt, von allen entgegenkommenden Autos gegrüsst. Nette kleine Geste. Auch die Besitzer der Jugendherbergen sind ganz freundliche Leute, die das Betreiben dieser Unterkünfte mehr als karitative Arbeit betrachten. Überleben könnten sie damit jedenfalls nicht.
  • English: unsere kleine „Reisegruppe“ bestand aus 4 Schweizern. Trotzdem haben wir uns konsequent in English unterhalten, was zu einer lustigen Situation führte. Und zwar sind am Samstag Morgen 2 Reisende bei der Jugendherberge angekommen. Später stellte sich heraus, dass er ein Deutscher und sie eine Schweizerin ist. Etwas irritiert haben sie zur Kenntnis genommen, dass wir weiterhin Englisch gesprochen haben. Wir haben ihn dann gefragt, wie lange er für eine bestimmte Wanderung gebraucht hat. Er hat anschliessend seine Freundin auf Deutsch gefragt und diese hat auf Deutsch geantwortet. Er hat uns dann die Antwort (unbewusst) auf English repetiert (=übersetzt). Doch das ganze ist in der Diskussion untergegangen, habe das erst im Nachhinein realisiert.
  • Morgen: wir waren zu zweit, die den Morgen jeweils „genutzt“ haben. Am Samstag sind wir auf einen Berg gestiegen und haben den Sonnenaufgang betrachtet. War eine etwas windige Angelegenheit, aber absolut lohnenswert. Auch am Sonntag Morgen haben wir einen kleinen „Morgenspaziergang“ gemacht. In der Natur von Connemara eine gefreute Sache.
  • connemara

  • Holy mountain (Croagh Patrick): Auf- und Abstieg auf diesen Berg dauerte etwa 3 Stunden. Aber es war es wert. Man hatte einen wunderbaren Überblick über die gesamte Region. Auf dem Berg hat es sogar eine kleine Kirche (siehe Bild in der Gallery). Für die Pilger hat es Tafeln, mit denen man noch bestimmte Gebete sprechen und sonstige Dinge machen könnte.
  • Den National Park haben wir ebenfalls besucht. Aber man darf daraus nicht schliessen, dass es hier etwas besonderes im Vergleich zu den anderen Plätzen gäbe. Unglücklicherweise waren auch noch viele Pfade gesperrt. Doch haben trotzdem eine schöne, kleine Wanderung absolviert.
  • Wir haben natürlich weitere interessante Plätze an diesem Wochenende besucht (z.B. Das Killary-Fjord, die Achill-Island, die Städte Westport, Cong, Cliften etc.). Es war ein sehr erlebnisreiches Weekend mit der Gewissheit, „real Ireland“ gesehen zu haben.