Ireland: Trip vom Samstag

  • Ladenöffnungszeiten: sind sehr liberal. Es kann auch am Sonntag gearbeitet werden. Die Läden haben teils auch offen. Nachteil: man weiss nicht immer sicher, wer jetzt wie lange offen hat. Dafür haben die Geschäfte grösste Freiheit.
  • Burren: eine berühmte Gegend in Irland. Wir sind am Samstag daran vorbeigefahren. 95% der Bevölkerung dort ist katholisch. Und einen öffentlichen Verkehr gibt es dort nicht. Ohne Auto ist man also ziemlich verlassen bzw. kommt nicht so leicht dort hin. Aber die Landschaft ist genial.
  • burren

  • Cliffs of Moher: waren wir ebenfalls am Samstag. Eine eindrückliche Gegend. Die Klippen waren überhaupt nicht abgesperrt. So konnte man wirklich bis an den Rand gehen und sich auch hinlegen und über die Klippen hinunterschauen. Dabei sind einige Fotos entstanden.
  • cliffs of moher

  • Irischer Humor: letzte Woche ist im Bekanntenkreis meiner Hostfamily ein kleiner Joke herumgegangen. Und zwar hat Catherine (Hostmum) von einer Kollegin ein SMS erhalten mit der Meldung, dass ein Anbieter 1000 Mobiltelefone verschenke, um eine neue Funktion im Mobilfunk-Netz zu testen. Man müsse nur eine Gratisnummer anrufen. Jedenfalls hat sie das SMS an alle in ihrem Adressbuch weitergeleitet. Es hat sich dann herausgestellt, dass das eine Nummer einer Beratungsstelle für Errektionsstörungen ist. Den ganzen Abend hat das Telefon geläutet und die „verarschten“ haben ihre Erlebnisse berichtet. Und alle fanden das seeeehr lustig 😉 (Der Callcenter-Mitarbeiter auf der anderen Seite vielleicht weniger).
  • „Irische“ Minuten: so wahnsinnig genau nimmt man es mit der Zeit hier nicht. Der Busfahrer am Samstag hat jeweils von 10 „irischen Minuten“ gesprochen, bis es weiter geht. Das bedeute, dass er uns am anderen Tag abholen komme. Es wurden dann 27 Schweizer Minuten daraus;-) Vorgestern Sonntag hatte mein Bus auch 30 Minuten Verspätung. Wenn man noch die 20 Minuten dazu rechnet, die ich zu früh an der Busstation war, hatte ich eine Wartezeit von 50 Minuten. Aber eben, am Sonntag nicht so tragisch.
  • Schulbeginn: ist am 1. September (ja, richtig gelesen). Und zwar haben die Schüler hier 2 Monate (Juli und August) Sommerferien. Und einige Schulen würden Wert darauf legen, dass der Schulbeginn traditionsgemäss am 1. September erfolgt. In diesem Jahr halt ein Donnerstag.
  • Japaner zum Ersten: am Freitag hatte ich das Vergnügen mit einem japanischen Windows. Und zwar wollte eine Schülerin das Wireless-LAN benutzen, Windows war aber für irgend einen Dial-In-Service konfiguriert. Ich musste mich jedenfalls blind durch die Menüs hangeln. Und mit dem Übersetzen der Meldungen ins Englische hat es auch etwas gehappert. Doch schlussendlich haben wir die Verbindung hingekriegt.
  • Japaner zum Zweiten: Am Freitag Abend bin ich noch in eine peinliche Falle getappt. Und zwar wurde ich gefragt, wie mir die Lektionen gefallen. Jedenfalls habe ich dann im Verlauf des Gesprächs die „falsche“ Frage gestellt, in welcher Klasse sie sei. Hat sich herausgestellt, dass wir in der selben sind 😉 Mit der Unterscheidung der Asiaten habe ich manchmal noch etwas Mühe.
  • Celtic Football: was wäre Irland, wenn es nicht noch ein spezielles Fussball gäbe. Neben Hurling DIE irische Sportart. Die beiden Spiele sind sich, abgesehen von der Ballgrösse, aber ziemlich ähnlich. Man hat hier einfach einen Fussball, kann diesen aber auch für eine gewisse Zeit in die Hände nehmen. Und die Bälle können auch hoch über das Tor geschossen werden (was Punkte bringt). Wahrscheinlich schaffen es die Iren einfach nicht, ein Spiel zu spielen, ohne den Ball in die Hände zu nehmen. Doch „richiger“ Fussball (Soccer) soll auch noch recht populär sein.

Wurde wieder einmal ein langes Posting. Weitere Bilder zum Trip vom Samstag (Burren, Cliffs of Moher) sind in der Gallery (http://www.thge.ch/gallery).