Jun
19
2007
Also ich bin überrascht: Gabi Coray hat tatsächlich 2 Mitstreiter gefunden, die mit ihr auf eine Nationalratsliste wollen. Dies meldet soeben der Kanton. Und nicht nur das. Um eine Liste einreichen zu können, braucht es 100 Unterschriften von stimmberechtigten Thurgauern. Ich frage mich ernsthaft, wie diese Unterschriften zusammen gekommen sind.
Die Liste nennt sich Alternative Liste – gegen Politlügen / AL. Also wenn das kein Täuschung ist. Gemäss meinen Informationen und Kentnissen (siehe hier (mit Flyer), hier, hier und hier) ist Gabi Coray, wenn man sie überhaupt einordnen kann, alles andere als links. Aber wer sagt denn, dass alternativ=links heissen muss? Heute ist alles möglich!
Eines ist sicher: Gabi Coray ist alternativ. Aber hoffentlich für wenige eine Alternative am 21. Oktober.
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Jun
1
2006
Nein, dies ist kein Witz. Gabi Coray hat sich tatsächlich für das Amt des Kreuzlinger Stadtammans beworben, wie heute die TZ berichtet. Sie wurde von der Personalberatungsfirma, welche die Assessments durchführt, bereits mit einer Absage konfrontiert. Sie überlege sich jetzt eine wilde Kandidatur…
Auch Adi mutmasst bereits, bei welcher nächsten Wahl sie antreten wird.
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Mar
18
2006
Am 15. März ist im Tagblatt ein Leserbrief von Ex-Regierungsratskandidatin Gabi Coray erschienen. Sie hat damit ihre Absicht wahr gemacht, sich auch in Zukunft politisch zu äussern. Ich wage einmal zu prophezeien, dass sie wieder einmal an Wahlen teilnehmen wird.
Ihr Leserbrief mit dem treffenden Titel Sprachenwirrwarr klärt mich leider nicht ganz auf, ob sie jetzt für oder gegen die “Initiative für nur eine Fremdsprache an der Primarschule” ist:

Stellt sich die Frage, wo jetzt genau der Wirrwarr ist
Solange solche Leute die Politik nicht lähmen bzw. unnötige Kosten verursachen (wie Fritz Reusser mit seinem Rekurs gegen die Regierungsratswahlen), sondern die Diskussionen beleben, ist das sicher zu begrüssen.
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Jan
27
2006
Am Mittwoch Abend hat die SVP-Bezirkspartei Arbon ein Podium veranstaltet. Anwesend waren SVP-Regierungsratskandidat Jakob Stark und die parteilose Herausforderin Gabi Coray. Es hat sich bald gezeigt: Auf der einen Seite Fachkompetenz und Erfahrung (Fraktionschef der SVP im Kantonsrat, langjähriger Gemeindeammann), auf der anderen Seite spürbare Unerfahrenheit. Die vielen Nachfragen und für mich unglücklicht beantworteten Fragen waren ein Indiz dafür. Andrea Vonlanthen (SVP-Kantonsrat) hat das Podium wie gewohnt souverän und brilliant moderiert.
Ein Beispiel. Bei einer Skala von 1 bis 10 (1 ganz links und 10 ganz rechts): wo würden die Kandidaten stehen. Zuerst wurde Jakob Stark gefragt, der kurz danach mit 7 antwortete. Anschliessend Gabi Coray: sie wolle sich nicht festlegen. Sie sei für alle Menschen da. Stille. Dann sagt sie: “10 – auf meiner Skala”. Der Podiumsleiter hackt, etwas verduzt, nach: Ja und auf meiner Skala? Die Frage blieb unbeantwortet. Es konnte ihr nur entlockt werden, dass sie eher rechts eingestellt sei.
Die Argumentation von Gabi Coray, warum sie die bessere Kandidatin sein soll, ist ziemlich gewagt. Sie sagte stets, die Kompetenz als Regierungsrat habe niemand, ausser man sei bereits einer. Und jeder könne das lernen (wozu sie natürlich bereit ist). Ich bin trotzdem der Überzeugung, dass ein Kandidat ein gewisses Mass an Erfahrung mitbringen sollte.
Gegen den Schluss eine kreative Idee vom Gesprächsleiter: es mussten Begriffe mit einer Pantomime dargestellt werden. Das kann ganz schön schwierig werden, besonders wenn Begriffe wie Staatsfinanzen oder änliches kommen.
Gabi Coray hat zudem noch ein (für mich neues) Flugblatt verteilt. Darin wird, völlig unerheblich für uns, der luzernische SVP-Regierungsrat Daniel Bühlmann mit seinem Ausrutscher an der Fasnacht erwähnt. Und dass es nun Zeit für eine Frau in der Regierung sei. Abgesehen von groben Schreib-Fehlern im Flyer, finde ich es schlechten Stil, den SVP-Kandidaten mit solchen Vorfällen auch nur ansatzweise in Verbindung zu bringen.
Allgemein war es ein gelungener, informativer Abend, mit 40-50 Leuten wurde er auch gut besucht. Und wer anwesend war sollte nun wissen, wen er bzw. sie am 12. Februar in die Thurgauer Regierung wählen muss.
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