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	<description>leben. beobachtung. veränderung.</description>
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		<title>Das Web ist, was du daraus machst</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 05:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Blog-Posts zur re:publica12 sind in Vorbereitung. An dieser Veranstaltung habe ich auch Raul Krauthausen gesichtet. Vielleicht ergibt sich in den nächsten Jahren einmal ein Gespräch mit ihm, was mich freuen würde. Erkannt habe ich ihn wegen diesem Video von Google, das ziemlich bekannt ist: Fazit: Das Web ist, was du daraus machst. Im Video [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blog-Posts zur <a href="http://re-publica.de/12/">re:publica12</a> sind in Vorbereitung. An dieser Veranstaltung habe ich auch <a href="http://raul.de/">Raul Krauthausen</a> gesichtet. Vielleicht ergibt sich in den nächsten Jahren einmal ein Gespräch mit ihm, was mich freuen würde. Erkannt habe ich ihn wegen diesem Video von Google, das ziemlich bekannt ist:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/u7ddxtFK1T8?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Fazit: Das Web ist, was du daraus machst.</strong></p>
<p>Im Video kommt auch eine Szene aus dem TED-Talk von Raul vor. Dieser ist ebenfalls online (ca. 7 Minuten) und sehenswert:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/I13yL8ygwhk?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Für mich ist das wieder ein gutes Beispiel, wie völlig eigenverantwortlich die Dinge in die Hand genommen und konkrete Lösungen erarbeitet werden können. Chapeau.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Song Of The Month: Liz Lawrence &#8211; Oo Song</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 14:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[music]]></category>
		<category><![CDATA[song of the month]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt startet sie wieder: Die beliebte Konzertreihe Seebad Unplugged. Jeden 2. Sonntag im Sommer gibt es ein Konzert im Seebad Enge in Zürich. Start war am weniger sommerlichen 6. Mai. Dafür war die Artistin umso grossartiger: Liz Lawrence. Und ich wiederhole mich: The Industry is death. Es lebe die Live-Musik. Der scheinbar bekannteste Song ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt startet sie wieder: Die beliebte Konzertreihe <a href="http://www.tonttu.ch/wp_seebad/events/">Seebad Unplugged</a>. Jeden 2. Sonntag im Sommer gibt es ein Konzert im Seebad Enge in Zürich. Start war am weniger sommerlichen 6. Mai. Dafür war die Artistin umso grossartiger: <a href="http://www.lizlawrencemusic.com/">Liz Lawrence</a>.</p>
<p>Und ich wiederhole mich: <a href="http://www.konsequenz.ch/2012/04/18/doku-press-pause-play/">The Industry is death</a>. Es lebe die Live-Musik.</p>
<p>Der scheinbar bekannteste Song ist ein klassischer, fröhlicher Gute-Laune-Song:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/GeYVZIqQxZk?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Doku: Press Pause Play</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 06:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[music]]></category>

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		<description><![CDATA[The Industry is death. Eine Hauptaussage aus dem ca. 1.5 stündigen Film &#8220;Press Pause Play&#8220;. Der Film ist frei verfügbar und beleuchtet die Situation der Content-Industrie. Ich mag solche Filme, welche auch ein Hauch von Freiheit verkünden: Wir sind auf niemanden mehr angewiesen und können alles selbst produzieren. Oder zumindest kreative Leute. Gerade in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The Industry is death. Eine Hauptaussage aus dem ca. 1.5 stündigen Film &#8220;<a href="http://www.presspauseplay.com/">Press Pause Play</a>&#8220;. Der Film ist frei verfügbar und beleuchtet die Situation der Content-Industrie. Ich mag solche Filme, welche auch ein Hauch von Freiheit verkünden: Wir sind auf niemanden mehr angewiesen und können alles selbst produzieren. Oder zumindest kreative Leute.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/MterbpYTyjM?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gerade in der Musik-Industrie ist bekannt: Mit CD-Verkäufen verdient man kein Geld mehr. Abgesehen von den ganz Grossen Musikern. Das hat bereits vor einiger Zeit Dieter Bohlen prophezeit:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/2IyDZzQmypE?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Konzerte sind die Zukunft, es sind einmalige Erlebnisse. Es geht nicht nicht mehr nur um die Musik, sondern um ein zusammensein mit anderen Menschen. Diese Aussagen werden auch in &#8220;Press Pause Play&#8221; gemacht. Da beschreibt zum Beispiel jemand, wie sie früher Vinyl-Platten gekauft hat. Das Gefühl, diese danach in den Platten-Spieler zu legen und bewusst der Musik zu lauschen ist in den letzten Jahren verschwunden. Musik ist mehr oder weniger überall verfügbar. Das Erlebnis, Musik zu hören, hat sich gewandelt. Weg von zuhause an ein Konzert mit anderen Menschen.</p>
<p>The Industry is death. Aber wir hören trotzdem noch Musik und schauen Filme. Einfach anders. Das ist Wandel.</p>
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		<title>Flohmarkt: Menschen treffen auf Menschen</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2012/04/02/flohmarkt-menschen-treffen-auf-menschen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 04:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Per Zufall sind wir am Samstag während eines Foto-Trips in Zürich an einen Flohmarkt herangelaufen. Die Stimmung, die Leute und die Gegenstände finde ich sehr geheimnisvoll. Was auch etwas Anziehendes hat. Bei einem Stand sah ich eine Puppe (Bild). Sofort habe ich mich gefragt, wie das Leben dieses Gegenstandes ausgesehen hat, bis er hier auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Per Zufall sind wir am Samstag während eines Foto-Trips in Zürich an einen Flohmarkt herangelaufen. Die Stimmung, die Leute und die Gegenstände finde ich sehr geheimnisvoll. Was auch etwas Anziehendes hat.</div>
<div></div>
<div><img class="alignleft size-medium wp-image-1387" src="http://www.konsequenz.ch/files/2012/04/puppe_flohmarkt-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" />Bei einem Stand sah ich eine Puppe (Bild). Sofort habe ich mich gefragt, wie das Leben dieses Gegenstandes ausgesehen hat, bis er hier auf dem Flohmarkt das vorläufige Ende gefunden hat. Welche Emotionen die Puppe auslöste und sicher auch aushalten musste. Per Zufall bin ich mit der Standinhaberin ins Gespräch gekommen. Sie hat mir erzählt, dass die Puppe ihr Mann einmal aus Frankreich für ihre Tochter mitgebracht hat. In den letzten Jahren sei diese nur noch herumgestanden.</div>
<div></div>
<div>Wir sinnieren über die Veränderung der Gesellschaft. Puppen seien heute halt völlig out. Und sowieso, die Leute wollen nur noch Neues. Um mich dann, scharf analysierend, direkt zu fragen: &#8220;Sie kaufen doch auch nur neue Gegenstände, nicht?&#8221;. Huch, ertappt. Sie analysiert, mit einem Lächeln im Gesicht, weiter: &#8220;In Ihrer Wohnung hat es sicher wenig Gegenstände. Wissen Sie, bei meiner Tochter ist das auch so. Man lebt heute einfach anders, hat weniger herumstehen. Und das gibt ja auch weniger zu putzen und abstauben.&#8221; Das sind so Momente, in denen ich merke: Wenn man ehrliches interesse am Gegenüber zeigt, offenbaren Menschen mehr als diesen lieb ist. Bei mir ist das nicht anders.</div>
<div></div>
<div>Einige Meter weiter wollen uns Missionare von Gott überzeugen. Ich bin gespannt, wie sie mit wildfremden Menschen ins Gespräch kommen wollen. Bei uns haben Sie es mit der Einstiegsfrage probiert, für welches Magazin oder Zeitung wir arbeiten. Sie realisieren nach einiger Zeit unser Desinteresse, versuchen es aber nochmals mit einer brisanten Frage: &#8220;Glauben Sie, dass jeder Mensch Sünden hat?&#8221;. Nice try, ich würde jetzt liebend gerne darüber philosophieren. Doch nicht mit diesen Leuten. Wir verabschieden uns, laufen weg. Ich mit dem Wissen, dass ich der Frage noch nachgehen werde. Und Gott ziemlich sicher nicht die Antwort sein wird.</div>
<div></div>
<div>Der Flohmarkt, ein Ort von Gegenständen, Menschen und Geschichten.</div>
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		<title>Song of the month: Best Of You by Foo Fighters</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 16:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[music]]></category>
		<category><![CDATA[song of the month]]></category>

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		<description><![CDATA[Songs transportieren Emotionen. So bin ich auch wieder auf dieses Exemplar gestossen, das ich zurzeit sehr häufig höre. Und zwar wurde er im Vorspann eines Films verwendet um ein Gefühl von Freiheit zu vermitteln. Ein einfacher, eingängiger Song. Gerade richtig für einen Sonntag:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Songs transportieren Emotionen. So bin ich auch wieder auf dieses Exemplar gestossen, das ich zurzeit sehr häufig höre. Und zwar wurde er im Vorspann eines Films verwendet um ein Gefühl von Freiheit zu vermitteln. Ein einfacher, eingängiger Song. Gerade richtig für einen Sonntag:</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/h_L4Rixya64?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Reisen jetzt!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 15:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche war ich drei Tage im Tessin, wieder einmal Solo-Travelling. Und das hat immer die Begleiterscheinung, mit interessanten Leuten ins Gespräch zu kommen. Ich bin beim Nachtessen in einem kleinen Lokal in Ascona, als sich ein Basler neben mich setzt. Der Mann ist schon pensioniert und wir sprechen übers Reisen. Er hat, nachdem seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche war ich drei Tage im Tessin, wieder einmal Solo-Travelling. Und das hat immer die Begleiterscheinung, mit interessanten Leuten ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Ich bin beim Nachtessen in einem kleinen Lokal in Ascona, als sich ein Basler neben mich setzt. Der Mann ist schon pensioniert und wir sprechen übers Reisen. Er hat, nachdem seine Kinder ausgezogen sind, neun Jahre auf einem Schiff verbracht (drei Jahre davon alleine). Er hat mir damit natürlich einen Steilpass für meine These geliefert:</p>
<blockquote><p>Wenn man Reisen will, kann man das immer machen, nicht nur wenn man &#8220;jung&#8221; ist.</p></blockquote>
<p>Doch der weise Mann widerspricht mir. Er hätte einige Kollegen, die das Reisen immer auf die Pension verschoben hätten. Doch sie hätten dann gar nicht mehr gewusst, wie das funktioniert und hätten es schlussendlich aus Respekt/Angst doch nicht mehr gemacht. Also doch: Man kann schon auch später noch reisen, aber das Bewahren eines offenen Geistes ist trotzdem nötig. Und das macht man am besten mit Reisen, um nicht aus der Übung zu kommen. Z.b. einmal sich zu verlieren, unbekannte Wege zu gehen oder auf unbekannte Menschen zuzugehen. Wie es beim Solo-Travelling besonders ausgeprägt der Fall ist.</p>
<p><strong>Sein Fazit: Immer wenn man Geld hat sollte man reisen.</strong></p>
<p>Ich erinnere mich noch an eine Begegnung vom Nachmittag, als ich mit einem (ebenfalls pensionsierten) Ehepaar auf einer Bergwanderung ins Gespräch gekommen bin. Sie haben begeistert vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobsweg">Jakobsweg</a> erzählt, den er während drei Monaten und sie während drei Wochen abgelaufen ist. Er habe sich nicht auf die Pensionierung vorbereitet, sondern es hätte einen harten Schnitt in seinem Leben gegeben. Da habe er den Jakobsweg in Angriff genommen. Man mache sowas ja nicht grundlos. Entweder aus religiösen, spirituellen oder eben Gründen der Selbstfindung. Fasziniert an seinen Erzählungen hat mich der Gedanke, mit möglichst wenig Gepäck (&#8220;Ballast&#8221;) zu reisen. Auch dafür ist ein offener Geist gefragt. Dinge zu machen und Wege zu gehen, die neu sind. Und auf Sicherheiten verzichten.</p>
<p><strong>Sein Fazit: Der Mensch braucht weniger zum Leben als man denkt.</strong></p>
<p><strong>Mein Fazit nach den Begegnungen: Reisen ist das beste, was man tun kann.</strong> Es bietet Möglichkeiten für Begegnungen mit unterschiedlichsten Leuten, neue Ansichten und Ideen. Das ist manchmal sogar auch im Tessin möglich.</p>
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		</item>
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		<title>Kony 2012: Versuch einer Social Media Kampagne</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2012/03/10/kony-2012-versuch-einer-social-media-kampagne/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 05:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit verbreitet sich ein ca. 30 minütiges Video im Web, das es anscheinend in sich haben soll: Um was es geht: Der ugandische Kriegsverbrecher Joseph Kony treibt seit 20 Jahren sein Unwesen und (beinahe) niemanden interessiert es. Ein Hilfswerk hat es sich zur Mission gemacht, diesen Kriegsverbrecher zur Strecke zu bringen. Ich bin ja ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit verbreitet sich ein ca. 30 minütiges Video im Web, das es anscheinend in sich haben soll:</p>
<p>    <iframe src="http://player.vimeo.com/video/37119711" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Um was es geht: Der ugandische Kriegsverbrecher Joseph Kony treibt seit 20 Jahren sein Unwesen und (beinahe) niemanden interessiert es. Ein Hilfswerk hat es sich zur Mission gemacht, diesen Kriegsverbrecher zur Strecke zu bringen.</p>
<p>Ich bin ja ein grosser Anhänger emotionaler (Kurz-)filme. Und sicher hat der Film bewegende Szenen. Doch nach dem grossen Hype hätte ich mehr erwartet.</p>
<p>Doch das ist auch nicht das Wichtige. Es geht um etwas ganz Anderes, das ich kurz zusammenfasse:</p>
<p><strong>Die neue Art der Politisierung</strong><br />
Wir beobachten es immer häufiger: Einen Grossteil der Menschen bewegt sich weg von traditionellen Parteien und Institutionen. Es findet eine Re-Politisierung der Gesellschaft statt. Die Menschen engagieren sich, übernehmen Verantwortung dort wo sie es für richtig halten. Kony2012 ist ein weiteres gutes Beispiel für diese Veränderung. Auch das Logo der umgekehrten Pyramide verdeutlicht das: Die Grosse Masse ist oben und nimmt Einfluss.</p>
<p><strong>Social Media haben Power &#8211; und setzen Themen</strong><br />
Während früher die traditionellen Medien als Gatekeeper bestimmt haben, welche Themen uns zu interessieren haben, übernimmt das zunehmend die &#8220;crowd&#8221; (Masse). Es passiert beinahe täglich, dass ein bestimmtes Thema eine sehr grosse Aufmerksamkeit erhält. Nur weil eine signifikante Anzahl Leute es wichtig und relevant findet. Die Journalisten müssen nachziehen, nicht umgekehrt.</p>
<p><strong>Wie es weitergeht</strong><br />
Gegen Ende des Films wird von einem internationalen Aktionstag gesprochen. Der findet am 21. April 2012 statt. In der Nacht auf diesen Samstag wollen die Anhänger der Kampagne weltweit möglichst viele Plakate aufhängen, um das Thema ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken. Auch hier wird versucht, eine Herausforderung zu meistern: Der Schritt von der Online- in die Offline-Welt, indem die Leute zu konkreten Taten motiviert werden. Ich bin gespannt wie sich das entwickelt und was für einen Einfluss die Kampagne noch gewinnen kann. Und natürlich: Was bleibt an Wirkung übrig?</p>
<p><strong>Kritik</strong><br />
Die Aktion wird von vielen Seiten auch heftig kritisiert. Die Spendengelder sollen zu stark in die Administration und die Lobby-Arbeit fliessen.  Mehr zu diesen Vorwürfen in den beiden unten verlinkten Artikeln. Verteidiger sagen, dass gerade bei dieser Frage mit Lobbying mehr für die Sache erreicht werden kann (z.B. wenn die amerikanische Politik Militärbeobachter in die Region entsendet). Wer mich kennt weiss, dass auch ich eine kritische Haltung gegenüber Hilfwerken und &#8220;gutgemeinter&#8221; Hilfe einnehme. Bei diesem Beispiel fasziniert mich aber vor allem die Art und Weise der Kampagne und wie sich die westliche Gesellschaft verändert.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Mit dieser Kampagne versuchen die Macher, via Social Media Grosses zu erreichen. Die bereits jetzt erreichte, sehr hohe Präsenz lässt den Schluss zu, dass dies funktioniert. Die Faktoren Emotionen und Betroffenheit scheinen zu mobilisieren. In der Offline-Welt ist die Kampagne jedoch noch nicht angekommen. Es bleibt interessant, ob und wie das gelingen wird.</p>
<p><strong>Weitere Artikel zum Thema</strong><br />
Zeit Online: <a href="http://blog.zeit.de/netzfilmblog/2012/03/08/joseph-kony-2012-social-media-uganda-film/">http://blog.zeit.de/netzfilmblog/2012/03/08/joseph-kony-2012-social-media-uganda-film/<br />
</a>Spreedblick: <a href="http://www.spreeblick.com/2012/03/07/kony2012-und-invisible-children/">http://www.spreeblick.com/2012/03/07/kony2012-und-invisible-children/</a></p>
<p><em>Wer sich intensiver mit den erwähnten Veränderungen befassen will, dem sei der Beitrag von Dr. Prof. Peter Kruse empfohlen, in dem er sich anlässslich einer öffentlichen Anhörung zum Internet und der digitalen Gesellschaft äussert. Er stellt in seinem Paper 10 Thesen auf: <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/2010/Sitzungen/20100705/A-Drs__17_24_004-H_-_Stellungnahme_Kruse.pdf">Hier Download als PDF.</a> Ich werde vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch ausführlicher darüber bloggen.<br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Benetton Unhate Campaign</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2012/03/08/benetton-unhate-campaign/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 19:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits etwas älter ist die aktuelle Kampagne unhate von Benetton. Mit den unterschiedlichen, sich küssenden Menschen war den Machern die Aufmerksamkeit auf sicher. Ich finde die Sache sehr gelungen und den Gedanken dahinter cool. Und es gibt auch die filmische Umsetzung der Idee:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits etwas älter ist die aktuelle <a href="http://unhate.benetton.com/">Kampagne unhate von Benetton</a>. Mit den <a href="http://unhate.benetton.com/gallery/china_usa/">unterschiedlichen, sich küssenden Menschen</a> war den Machern die Aufmerksamkeit auf sicher.</p>
<p>Ich finde die Sache sehr gelungen und den Gedanken dahinter cool. Und es gibt auch die filmische Umsetzung der Idee:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/qImJFg5dgTE?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Portrait: Jaein L.</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2012/02/25/portrait-jaein-l/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 08:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[portrait]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich hier schon ausgeführt habe, möchte ich in diesem Jahr eine Serie von mindestens zwölf Portraits auf diesem Blog veröffentlichen. Der Aufbau soll identisch sein: Ein Bild und vier Aspekte zu dieser Person. Herkunft/Wohnort Südkorea Beruf Student Getroffen Jaein hat als couchsurfer Frauenfeld besucht. Passion / Leidenschaft Bewegende Momente mit meiner Familie teilen. Fussball. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wie ich <a title="Portrait-Projekt 2012" href="http://www.konsequenz.ch/2012/01/07/portrait-projekt-2012/">hier schon ausgeführt</a> habe, möchte ich in diesem Jahr eine Serie von mindestens zwölf Portraits auf diesem Blog veröffentlichen. Der Aufbau soll identisch sein: Ein Bild und vier Aspekte zu dieser Person.</em></p>
<p><strong>Herkunft/Wohnort</strong><br />
Südkorea</p>
<p><strong>Beruf</strong><br />
Student</p>
<p><strong>Getroffen</strong><br />
Jaein hat als <a href="http://www.couchsurfing.org">couchsurfer</a> Frauenfeld besucht.</p>
<p><strong>Passion / Leidenschaft</strong></p>
<ul>
<li>Bewegende Momente mit meiner Familie teilen.</li>
<li>Fussball. Teil sein vom koreanischen Fussball und einen Beitrag zur koreanischen Fussball Infrastruktur leisten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Crowdfunding erreicht die Schweiz</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2012/02/06/crowdfunding-erreicht-die-schweiz/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 23:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ist Crowdfunding? Es geht darum, mit kleinen Beiträgen ein Projekt mit zu finanzieren. Das kann der Start einer Firma, ein kulturelles Projekt oder sonst etwas Kreatives sein. Eigentlich dachte ich, die Idee 100-day.net wird die erste Crowdfunding Plattform der Schweiz. Doch die ersten Projekte starten da erst am 16. Februar. Bereits online ist hingegen wemakeit.ch. Hier können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding">Crowdfunding</a>? Es geht darum, mit kleinen Beiträgen ein Projekt mit zu finanzieren. Das kann der Start einer Firma, ein kulturelles Projekt oder sonst etwas Kreatives sein.</p>
<p>Eigentlich dachte ich, die Idee <a href="http://100-days.net/">100-day.net</a> wird die <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=99935">erste Crowdfunding Plattform</a> der Schweiz. Doch die ersten Projekte starten da erst am 16. Februar.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1309" src="http://www.konsequenz.ch/files/2012/02/we_make_it_ch-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" />Bereits online ist hingegen <a href="http://www.wemakeit.ch">wemakeit.ch</a>. Hier können künstlerische und kulturelle Projekte mit einem kleinen Zustupf gefördert werden. Wird das Spenden-Ziel nicht erreicht, erhält man das Geld zurück. Es geht dabei aber nicht nur ums Spenden. Ab jedem Beitrag bekommt man auch eine kleine Gegenleistung seitens der Künstler. Bereits ab Fr. 5.- ist man dabei.</p>
<p>Mein erstes Projekt, das ist unterstützt habe, ist die CD-Produktion von <a href="http://www.annakaenzig.com">Anna Kaenzig</a>. Mir gefällt die Musik und ich finde diese Singer/Songwriter unterstützenswert. Wer auch einen Beitrag leisten will: Hier der Direkt-Link zum Projekt inkl. Video: <a href="http://wemakeit.ch/projects/don-t-think-twice">http://wemakeit.ch/projects/don-t-think-twice</a></p>
<p>Ich halte euch auf dem Laufenden, was mit meiner kleinen Spende passiert und welche Erfahrungen ich dabei mache.</p>
<p>PS: Gemäss wikipedia sei <a href="http://c-crowd.com">c-crowd.com</a> die erste Crowdfunding-Plattform der Schweiz. Auf den ersten Blick scheint es jedoch eine reine Spenden-Sammel-Seite für &#8220;soziale&#8221; Institutionen zu sein. Nicht zu vergleichen mit den zwei erwähnten Plattformen. Ich sehe nicht, dass man ganz konkrete Projekte unterstützen kann und spricht mich überhaupt nicht an.</p>
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