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	<description>leben. beobachtung. veränderung.</description>
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		<title>Barcamp Bodensee #bcbs13: Menschen, Emotionen und Vielseitigkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jun 2013 11:11:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfangs Juni haben wir erneut ein Barcamp Bodensee organisiert. Mit rund 100 Teilnehmern sind die Besucherzahlen vergleichsweise eher tief gewesen, doch die Gründe und warum ich das auch nicht so wichtig finde, habe ich bereits in einem anderen Post beschrieben. Im Gegenteil: Es war eine optimale Grösse mit toller, familiärer Atmosphäre. Und wie auch da(...)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://openbytes.ch/konsequenz/files/2013/06/bcbs13.jpg'></p><p>Anfangs Juni haben wir erneut ein <a href="http://barcamp-bodensee.de">Barcamp Bodensee</a> organisiert. Mit rund 100 Teilnehmern sind die Besucherzahlen vergleichsweise eher tief gewesen, doch die Gründe und warum ich das auch nicht so wichtig finde, habe ich bereits <a title="Barcamp Bodensee: Es wird das, was wir daraus machen" href="http://www.konsequenz.ch/2013/05/05/barcamp-bodensee-es-wird-das-was-wir-daraus-machen/">in einem anderen Post beschrieben</a>. Im Gegenteil: Es war eine optimale Grösse mit toller, familiärer Atmosphäre. Und wie auch da schon geschrieben: Es wird das, was wir daraus machen. Und es war wirklich sehr cool.</p>
<p>Die Sessions waren unterschiedlich, mehrheitlich jedoch sehr gut und interessant. So z.B. die Session über <a href="http://www.slideshare.net/KanyM/google-analyticsux">Google Analytics</a> von <a href="http://twitter.com/katrinmathis">@katrinmathis</a> oder die Security Session von <a href="http://twitter.com/musevg">@musevg</a> (ja, Misstrauen gegenüber Huawei und deren Surf-Sticks ist berechtigt). Oder die Diskussionsrunden über Facebook, lokale Zeitungen/Bürgerinformation, Selling Innovation as a Startup, Suizid, Whiskey oder was auch immer.</p>
<p>Die Ironblogger-Session war der Anlass, die <a href="http://bodensee.ironblogger.de">Ironblogger Bodensee</a> zu gründen. Wir haben übrigens <del>eine Woche später</del> letzten Sonntag mit den <a href="http://ironblogger.ch">Ironblogger Schweiz</a> nachgezogen.</p>
<p>Unvergesslich auch die <a href="http://werwolfspielen.info/Spielregeln.htm">Werwolf-Sessions</a> und die Impro-Theater-Session am Abend. Das Schlüpfen in andere Rollen kann wirklich unerwartet viel Spass machen. Selten so Tränen gelacht wie an diesem Wochenende. <a href="https://twitter.com/cultanthropo">Kathleen</a> ist es scheinbar <a href="http://corn-natter.blogspot.ch/2013/06/barcamp-bodensee-bcbs13.html">genauso gegangen</a>.</p>
<p>Auch interessant war die Session von <a href="https://twitter.com/cytrap">@cytrap</a> zum Thema Weblogs. Auf was muss man achten, um mit dem  Blog Erfolg zu haben? Was fördert das Sharing? Stichtwortartig die Zusammenfassung, auch wenn vieles bekannt sein dürfte:</p>
<ul>
<li>Ziel: Was verfolgt ihr für ein Ziel mit dem Blog? Verkauf? Branding? Einfach nur aus Spass? Setzt euch ein Ziel und versucht es zu messen.</li>
<li>Eine gute (sprich: auch Google-freundliche) headline besteht aus weniger als 60 Zeichen.</li>
<li>Sprache: Wörter mit weniger als 7 Zeichen werden schneller gelesen</li>
<li>Kurze Absätze machen. Wichtige Wörter fett hervorheben.</li>
<li>Leute beginnen links oben zu lesen. So ist es besser, an dieser Stelle einen Text zu platzieren anstatt ein Bild. Das Bild bekommt sowieso Aufmerksamkeit, auch wenn es nicht an erster Stelle steht. Darum dies nutzen, um links oben Aufmerksamkeit auf Wörter zu lenken.</li>
<li>Google analytics ist nicht immer relevant. Z. B. Wenn das Ziel der Aufbau von Reputation ist können die Ziele unter Umständen anders gemessen werden.</li>
<li>Knowledge transfer: links sind wichtig. Besonders auch zu anderen Blogs und eigenen Posts.</li>
<li>Kommentare beantworten, den Lesern Aufmerksamkeit geben</li>
<li>Deutschsprachige Leser kommentieren nicht oft. Im Vergleich zu Amerikanern. Ist einfach so <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Das Verwenden eines bekannten Brands im Titel generiert Aufmerksamkeit und fördert das sharen</li>
</ul>
<p>Die besuchten Sessions zusammengefasst: Witzig, unterhaltsam, inspirierend, vielfältig und einfach genial.</p>
<p>Alle Bilder befinden sich übrigens unter <a href="http://www.flickr.com/photos/thomasgemperle/sets/72157633905033656/">http://www.flickr.com/photos/thomasgemperle/sets/72157633905033656/</a></p>
<p>Es wurde auch von anderen viel über das Barcamp gebloggt, z.B. von <a href="http://hubert-mayer.de/regen-regen-regen-und-lauter-begeisterte-gesichter-barcamp-bodensee-2013-bcbs13/">Hubert</a> (&#8220;Unglaublich, was ich dort wieder alles gelernt habe, unglaublich, was für wahnsinnig hilfsbereite, positiv eingestellte tolle Menschen man jedes Mal wieder auf Barcamps trifft&#8221;), <a href="http://kischtrine.wordpress.com/2013/06/03/mein-erstes-barcamp-bcbs13/">Kischtrine</a> (&#8220;Mein erstes Barcamp. Und es war richtig toll!&#8221;) oder <a href="http://unepartiedemoipourvous.wordpress.com/2013/06/03/nachts-unter-werwolfen/">Simone</a> (&#8220;Es war eines der schönsten Barcamps, die ich bis jetzt miterlebt habe und es war sicherlich nicht mein letztes.&#8221;)</p>
<p>Die Planung für die Ausgabe 2014 hat bereits begonnen. Und auch für dieses Jahr wird es wohl nicht mein letztes Barcamp gewesen sein.</p>
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		<title>#rp13 Tag 3: Hach, schon vorbei</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 18:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Der dritte Tag an der re:publica war erneut ein voller Erfolg. Die drei Tage waren einfach genial und gingen viel zu schnell vorbei. Ich werde noch einige Zeit von den Erinnerungen und Eindrücken erzählen und daran denken. Wie schon beim 1. Tag und auch 2. Tag auch hier eine kurze Zusammenfassung, beginnend wiederum beim Abendprogramm(...)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://openbytes.ch/konsequenz/files/2013/05/rp1303.jpg'></p><p>Der dritte Tag an der re:publica war erneut ein voller Erfolg. Die drei Tage waren einfach genial und gingen viel zu schnell vorbei. Ich werde noch einige Zeit von den Erinnerungen und Eindrücken erzählen und daran denken. Wie schon beim <a title="#rp13 Tag 1: Mehr bloggen" href="http://www.konsequenz.ch/2013/05/07/rp13-tag-1-mehr-bloggen/">1. Tag</a> und auch <a title="#rp13 Tag 2: Inspiration von Flop bis Top" href="http://www.konsequenz.ch/2013/05/08/rp13-tag-2-inspiration-von-flop-bis-top/">2. Tag</a> auch hier eine kurze Zusammenfassung, beginnend wiederum beim</p>
<h2>Abendprogramm</h2>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1303_gruppenbild.jpg" rel="prettyPhoto[1574]"><img class="size-medium wp-image-1576 alignleft" alt="rp1303_gruppenbild" src="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1303_gruppenbild-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a>Der Abschluss der re:publica hat wie jeden Abend draussen vor der Station begonnen. Gespräche führen, Sessions vertiefen, offene Fragen klären etc. Natürlich hat auch ein Gruppenbild nicht gefehlt. Das reicht &#8211; wir sind scheinbar mit wenig zufrieden.</p>
<h2>Side-Projects</h2>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1303_memory.jpg" rel="prettyPhoto[1574]"><img class="size-medium wp-image-1578 alignleft" alt="rp1303_memory" src="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1303_memory-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a>Während der ganzen re:publica hat es diverse Leute gegeben, die ihre eigenen Projekte durchgeführt haben. Also meistens content erzeugt haben (Podcaster, Videocaster, Blogger etc.) Auf ein spezielles Projekt wurde ich am dritten Tag aufmerksam: <a href="http://bit.ly/rp13memory">das Memory Prediction Experiment des Hambuger Humanist lab</a>. Und zwar ging es darum, die drei Dinge zu nennen, an die man sich in sechs Monaten wohl erinnern wird. In sechs Monaten werde ich von den Leuten eine Mail kriegen und die Fragen wieder beantworten. Und gespannt sein, wie das übereinstimmt. Ebenfalls beeindruckt hat mich die Einstellung dieser Leute. Sie wollen keine staatliche Förderung, sondern einfach unabhängig ihre eigenen Projekte durchziehen. Ohne Rechenschaft ablegen zu müssen und bürokratische Vorgänge über sich ergehen zu lassen. Chapeau. Ein gutes Beispiel von Menschen, die etwas &#8220;machen&#8221; und eigenverantwortlich ihre Neugierde stillen. Ich bin beeindruckt.</p>
<p>Die erste Session habe ich erneut mit Bloggen verbracht, was aber angesichts der Themen kein Verzicht darstellte. Folgende Sessions habe ich besucht:</p>
<h2>Lisa Rosa: Lernen Lernen lernen im persönlichen Lernnetzwerk. Wie im digitalen Zeitalter eigensinnig und gemeinsam gelernt wird.</h2>
<p>Dies war einer der besten Referate an diesem Tag. Ausgangslage war das Lernen im 19. Jahrhundert, in dem das Lernen nach folgendem Schema abgelaufen ist: Stoff aufnehmen, Stoff behalten, Stoff anwenden. Die Referentin plädierte für eine neue Form des lernens. Jeder braucht sein persönliches Lernnetzwerk. Wieder was ich mitgenommen habe:</p>
<ul>
<li>Es geht beim Lernen nicht mehr nur um den Stoff. Sondern es muss immer die Sinnfrage gestellt werden. Dies sogar bei einem Dreijährigen.</li>
<li>Teilen, teilen teilen. Wissen, das nicht im Umlauf ist, ist schon vergessen. Ansonsten muss es in einigen hundert Jahren vielleicht wieder neu erfunden werden.</li>
<li>Institutionelles Lernen: Es geschieht nicht mehr bewusst, sondern ist ein ständiger Prozess, der automatisch abläuft.</li>
<li>Hauptsache: Sich ein persönliches Lernnetzwerk aufbauen, das man ständig pflegt. Darauf kommt es an.</li>
<li>Nur individuell geht gar nicht. Zitat: &#8220;Ich würde ja verrecken, wenn ich euch nicht hätte.&#8221; Viel kommunizieren ist das Milieu, die Luft zum atmen, die es dafür braucht. Und, dass man sich nicht alles selbst ausdenkt. Eine Frage führt dazu, dass man beginnt zu denken.</li>
<li>Was ist wirklich anders als früher? Wir können global netzwerken. Wir sind nicht mehr auf die Nachbarn angewiesen, die vielleicht nicht die selben Interessen haben. Beispiel: Kinder in bestimmten Hamburger Quartieren haben kaum Einflüsse von aussen. Das ist alles die selbe, triste Sosse. Heute ist das anders. Ich kann mir Netzwerke aufbauen wo ich will und Inspiration von der ganzen Welt holen. Das ist neu und eröffnet neue Perspektiven.</li>
</ul>
<p>Wie sieht nun solch ein persönliches Lern-Netzwerk aus? Die Referentin hat ihre &#8220;persönliche Lern-Welt&#8221; wie folgt vorgestellt:</p>
<ul>
<li>Interiorisieren = <strong>Sammeln und Verarbeiten</strong>: Mit Feedreader, Video-Kanal, Social Bookmarking, Dropbox, Evernote</li>
<li>Exteriorisieren = <strong>Produzieren und Publizieren</strong>: Mit Blog, Wiki, eBook, Scribd, Youtube, Flickr, Slideshare, Prezi</li>
<li>Dialog = <strong>Vernetzen, Teilen und Zusammenarbeiten</strong>: Mit Linkedin, XING, Researchgate, G+, Facebook, Twitter, Etherpad, MindMeister, Google Drive, Wiki Skype, Whatsapp</li>
<li>Sie rief den Zuhörern in Erinnerung: &#8220;Ihr habt das auch. Nennt es aber nur nicht lernen.&#8221; Bei dieser speziellen Gruppe der re:publica-Besucher könnte sie sehr wahrscheinlich recht haben mit dieser Aussage</li>
</ul>
<p>Nochmals: Es war wirklich ein sehr gutes Referat, das aufzeigt, wie unsere Wissensgesellschaft lebt und arbeitet.</p>
<h2>Jöran Muuß-Merholz: x-learning. Warum die Digitale Revolution des Lernens gescheitert ist.</h2>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1303_xlearning.jpg" rel="prettyPhoto[1574]"><img class="size-medium wp-image-1579 alignleft" alt="rp1303_xlearning" src="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1303_xlearning-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Jöran hat sich das Recht genommen, statt eines enthusiastischen einen kritischen Vortrag zum Stand des Lernens im 2013 zu halten. Es stellte in Frage, ob die guten digitalen Erungenschaften wirklich allgemein von Nutzen sind oder nicht doch nur wieder einer gebildeten Elite hilft, ihren Vorsprung gegenüber den andereren zu vergrössern. Für mich war klar: Neugierde und Selbständigkeit sind eine Frage der Einstellung und nicht der Technologie oder Tools. Und diese zu ändern ist schwierig. Oder anders gesagt: Nur weil wir neue Möglichkeiten wie e-learning, neue Medien etc. haben, heisst das nicht, dass diese auch von einer breiten Masse in diesem Ausmass genutzt werden, wie wir uns das vorstellen. In seiner fünften These erläuterte er die &#8220;Eigentlichkeit der Technik&#8221;. Um die Grundaussage weiter zu untermauern, dass es schlussendlich nicht an den Möglichkeiten sondern an der Einstellung und dem tatsächlichen Einsatz der Möglichkeiten liegt.</p>
<h2>Felix Schwenzel: 10 Vorschläge um die Welt zu verbessern</h2>
<p>Erwartet: Ein moralischer Weltverbesserer-Vortrag. Erlebt: Ein witziger Weltverbesserer-Vortrag. Ok, der Unterschied dabei ist nicht gewaltig. Trotzdem waren die anfänglichen Vorschläge wie z.b. gewisse Schriftarten gegenüber Arial zu bevorzugen, weil diese angeblich beim Ausdruck weniger Tinte verbrauchen, eher für die allgemeine Erheiterung gedacht. Danach ging es auch um Politiker, die nur Angst verbreiten und mit Symbolhandlungen versuchen glaubhaft zu machen, dass sie etwas an der Welt verbessern wollen. Es führte zur Aussage, dass der Bio-Eier-Kauf eigentlich nur eine Art moderner Ablasshandel sei. Weitere Punkte:</p>
<ul>
<li>machen! Nur mit Reden und Symbolpolitik wird nichts verändert.</li>
<li>Pathos ist ziemlich ungeeignet. Beispiel der Werbung von Krombacher mit WWF: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hjSFZHeljJg">Link zu Video auf youtube</a></li>
<li>&#8220;Wenn ihr glaubt, Bildung sei teuer, wartet ab, wie teuer Dummheit ist&#8221;</li>
</ul>
<h2>Jay Cousins, Adam Molyneux-Berry, Wael Fakharany: The Outernet – A revolution, in reality</h2>
<p>Drei kurze Talks über die Situation im Nahem Osten. Nicht viel Neues. Überall steigende Userzahlen, das Internet beeinflusst alle Lebensbereiche. Während dem TV schauen wird, wie bei uns, im Internet konsumiert. Jedoch meist wegen einem anderen Grund: Nämlich um zu überprüfen, ob das im TV Gesagte stimmt. In den Taks ging es vor allem um die Entwicklung von Co-working spaces, Startup-Weekends, hubs etc. Und unter welchen Bedingungen diese arbeiten. Alles in allem spannend.</p>
<h2>Thomas Gegenhuber, Robert Bauer: Von außen nach innen: Der soziale Kontext von Crowdsourcing</h2>
<p>Die Referenten steigen mit dem Beispiel <a href="https://www.mturk.com/mturk/">Mechanical turk</a> (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Amazon_Mechanical_Turk">Erklärung der Wikipedia</a>) ein und umreissen kurz, was für Aufgaben via crowd erledigt werden können. Es wurden die Spannungsfelder und Stellung der Community sehr ausführlich beleuchtet. Schlussendlich gaben sie ihre fünf Empfehlungen preis, um Crowdsourcing erfolgreich einzusetzen:</p>
<ul>
<li>Einstiegsdroge Marketing: Mit einer kreativen Kampagne starten</li>
<li>Respekt für die Crowd entgegenbringen</li>
<li>Anpassung der Organisation: Je häufiger Crowdsourcing angewendet wird, desto eher möchte man die Community einbinden.</li>
<li>Management Messen und Anerkennen</li>
<li>Leadership in Krise und mit Charisma</li>
</ul>
<p>Das Fazit der Referenten: Die Crowd wäre noch leistungsfähiger und zu mehr bereit. Die Prognose: Crowdsouring würde vielfältiger, wirksamer, gerechter und bleibt konfliktär. Und als Ausblick: Die Verschränkung von externem und internem Crowdsourcing wird ein Thema sein.</p>
<h2>Nicole Ebber, Johannes Schleimer, Kathrin Kaufmann, Thomas Renger, Steffen Voß: Blogs und Bier? Das lob’ ich mir! #ironblogger</h2>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1303_ironblogger.jpg" rel="prettyPhoto[1574]"><img class="size-medium wp-image-1577 alignleft" alt="rp1303_ironblogger" src="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1303_ironblogger-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a>Das war die Session, die mich am meisten interessierte, weil ich schon länger mit dem Gedanken spiele, die <a href="http://ironbloggerberlin.com/about/">Ironblogger</a> in der Schweiz zu gründen. Nun es sieht diesbezüglich gut aus, dass es soweit kommt. Darum werde ich in den nächsten Tagen einen separaten Blogpost zu dieser Session verfassen und auch gleich Details zu den Ironbloggern Schweiz bekannt geben. Stay tuned <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Marian Steinbach: Offene API für die Lokalpolitik</h2>
<p>Thema: Wir basteln uns eine bürgerfreundliche Informationsplattform. Es ging darum, dass in einer Stadt die Menschen informiert werden, wenn in ihrer Umgebung etwas geschieht z.B. durch ein Bauvorhaben. Die Informationen sind heute meistens schon zugänglich, jedoch in einem System, das zu wenig bürgerfreundlich ist. Oder anders gesagt: Kein Mensch durchsucht die Dokumente einer Stadt und betrachtet alle Bauvorhaben. Die Anforderungen an diese Plattform sind: Reduktion aufs Wesentliche, schnelle und intelligente Volltextsuche, Ortsbezogene Suche und Visualisierung, Vorschaubilder, Deep Linking, Offen für Suchmaschinen und eine offene API, damit die Daten einfacher weiterverwendet werden können. Erwähnt wurde die <a href="http://oparl.de/">OParl-Initiative</a>, mit der die offenen Zugriffe auf Parlamentsinformationssysteme in Deutschland standardisiert werden sollen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>#rp13 Tag 2: Inspiration von Flop bis Top</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 08:45:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[re:publica Tag 2 &#8211; und es zeigt sich wieder einmal: Die Inspiration ist so vielfältig, dass ich gerne mehr Zeit für neue Web-Projekte einsetzen würde. So haben wir beispielsweise im kleinen Kreis über die völlig abwegige Idee gewitzelt, einen Podcast zu machen, in dem wir eine wöchentliche Twitter-Lesung durchführen. Erneut wieder einen kurzen Rückblick über(...)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://openbytes.ch/konsequenz/files/2013/05/rp1302.jpg'></p><p>re:publica Tag 2 &#8211; und es zeigt sich wieder einmal: <strong>Die Inspiration ist so vielfältig, dass ich gerne mehr Zeit für neue Web-Projekte einsetzen würde.</strong> So haben wir beispielsweise im kleinen Kreis über die völlig abwegige Idee gewitzelt, einen Podcast zu machen, in dem wir eine wöchentliche Twitter-Lesung durchführen.</p>
<p>Erneut wieder einen kurzen Rückblick über die Sessions, die ich am Tag 2 der #rp13 besucht habe.</p>
<h2>Beginnen wir wieder beim Abendprogramm&#8230;</h2>
<p>Begonnen hat der Abend wiederum vor der Station, bei interessanten Gesprächen. Weiter ging es dann mit dem traditionellen Steak Geek Dinner. Der Event wird wie folgt beschrieben:</p>
<blockquote><p>Wir befinden uns im Jahre 2013 n. Chr. Die ganze Welt ist von den Veganer besetzt. Die ganze Welt? Nein! Ein von carnivoren Netzmenschen bevölkertes Event hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Veganer, die in den umliegenden Cafés mit Ihrem Soja Latte und Gemüsebratlingen sitzen.</p></blockquote>
<p>So sind wir dann auch in diesem argentinischen Steak-Restaurant, das übrigens noch mit diversen Rabatten das Fleischessen sehr preiswert gemacht hat.</p>
<p>Zu den Sessions:</p>
<h2>Teresa Bücker: Der Montag liebt dich</h2>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1302_unterschiede.jpg" rel="prettyPhoto[1555]"><img class="size-medium wp-image-1559 alignleft" alt="rp1302_unterschiede" src="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1302_unterschiede-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Ein durchzogenes Referat (aus meiner Sicht ein Flop). Ein gutes Referat, um nebenbei zu bloggen. Eine Feministin, die mir alles andere als aus dem Herzen spricht. Was ich mitgenommen habe:</p>
<ul>
<li>  Abgelesene Referate machen auch am frühen morgen bei aller geistigen Fitness keinen Spass.</li>
<li>&#8220;Nicht das Angewiesensein auf andere als solches macht Menschen demnach unfrei, sondern Konformismus und Anpassungsdruck.&#8221;</li>
<li>Quoten</li>
<li>Über Unterschiede zueinander finden</li>
<li>Männer sind sowieso zu naiv, um das zu verstehen.</li>
</ul>
<h2>Catherine Barba: 10 tips to grow your Positive Entrepreneurial Energy</h2>
<p>War leider noch durch bloggen abgelenkt. Hatte aber einen sehr guten Eindruck. Was mich besonders interessiert hat war das Thema Firmenkultur. Und die Ratschläge der Referentin, Positive Menschen einzustellen und diese zum Feedback zu motivieren. Hoffe, die Slides sind irgendwo irgendwann einmal noch verfügbar.</p>
<h2>Andrew Rasiej: You Can Turn Off the Public Internet But You Can&#8217;t Turn Off the Internet Public</h2>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1302_openinternet.jpg" rel="prettyPhoto[1555]"><img class="size-medium wp-image-1558 alignleft" alt="rp1302_openinternet" src="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1302_openinternet-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Ein Referat, um die ganze Entwicklung und Abhängigkeit, in die wir uns teilweise begeben, kritisch zu hinterfragen. Der Referent hat zuerst einen Überblick über die Entwicklungen in der ganzen Welt (Papstwahl, Studentneproteste Tel Aviv, Internetproteste Türkei, Free Pussy Riot, Haiti crisis mapping, Kickstarter etc.) gegeben. Um die &#8220;DNA des Internets&#8221; nochmals in Erinnerung zu rufen. Danach ging es um Datenschutz, um Überwachung und die kritische Frage an das Publikum, ob wir überhaupt wüssten, was wir hier machen. Das führte dazu, dass Rasiej die Nutzungsbedingungen von Facebook runterscrollte um zum Schluss zu kommen, dass dies niemand liest geschweige denn wirklich versteht. Auch bezüglich Überwachung wurden durch Visualisierung der weltweiten Datenströme die Frage an das Publikum gestellt, wer sicher sei, dass seine Daten noch nie von einer staatlichen Instanz durchsucht worden sein. Niemand erhob die Hand. Wir sind nicht sicher oder eben sicher, dass unsere Daten auch schon von Geheimdiensten durchsucht wurden. Schlusssatz: &#8220;The open Internet depends on YOU!&#8221;. Wie wahr. Der Talk ist übrigens bereits <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-_oXpxrjLrc">auf youtube verfügbar</a>.</p>
<h2>Daniela Warndorf, Kiki Haas: Yarnbombing, Social Commerce und die Craftistas: Wie das Internet Crafting und Crafting unsere Gesellschaft verändert</h2>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1302_crafting.jpg" rel="prettyPhoto[1555]"><img class="size-medium wp-image-1557 alignleft" alt="rp1302_crafting" src="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1302_crafting-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Spannende Einblicke in die Welt des Strickens, Häckelns und allgmein der häuslichen Handarbeit. Der Titel (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla_Knitting">Yarnbombing</a>) liess ja eine politische Richtung vermuten, was auch zutraf. So ging es auch um craftista (Craft + Activism). Aber auch, ganz unpolitisch, um den gesamten Markt. Wobei gemäss einer Umfrage 58% der deutschen Frauen über alle Alterskategorien hinweg Handarbeit betreiben. Wir bemerken das ja auch in unserem Alltag, dass besonders auch jüngere Frauen wieder in der Öffentlichkeit Stricken oder Häckeln. Interessant war auch der Hinweis auf <a href="https://www.ravelry.com/">Ravelry</a>, eine Strick-Community.</p>
<h2>Christine Heller, Jochen Mai: Personal Branding Kampagne: Wie der neue Job dich findet</h2>
<p>Brechend voll war die Stage 5, als Christine Heller (<a href="http://twitter.com/punktefrau">@punktefrau</a>) und Jochen Mai (<a href="http://twitter.com/karrierebibel">@karrierebibel</a>) über das Thema Personal Branding referierten und ihre Erfahrungen teilten. Mitgenommen: Eine solche Jobkampagne, wie sie die <a href="http://twitter.com/punktefrau">@punktefrau</a> gemacht hat, funktioniert nur, wenn man bereits einen Blog hat und auch ein entsprechend ausgebautes Netzwerk an Lesern und Unterstützern. Dazu braucht es natürlich etwas Mut, Originalität und Frechheit, sowas durchzuziehen. Und der Grat zwischen Erfolg und totaler Blamage ist ziemlich schmal. Was mir weiter geblieben ist:</p>
<ul>
<li>Wer erfolgreich anschreiben schriebt zeigt, dass er gut anschreiben schreiben kann. Es sagt aber nichts darüber aus, ob der Bewerber auch qualifiziert für den Job ist.</li>
<li>Bei einer solchen Bewerbung sin die Soft skills kein Thema mehr an Bewerbungsgesprächen. Es ist bereits alles bekannt.</li>
<li>Es geht um die <strong>Digitalisierung von Vitamin B</strong>. Das ist Jobsuche im eigenen Netzwerk. Jobs die nicht ausgeschrieben sind, der Graumarkt, kann so im digitalen Zeitalter bearbeitet werden.</li>
<li>Facebook sei inzwischen auch ein Job networks. Und nicht mehr nur etwas privates. (Anmerkung: Ich teile diese Ansicht. Jedoch eher, weil die Grenzen zwischen Beruf und Privat zunehmend verschwinden)</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen zu diesem spannenden Referat auch in den entsprechenden Blog-Beiträgen:</p>
<p><a href="http://www.punktefrau.de/blog/2013/05/07/personal-branding-kampagne-wie-der-neue-job-dich-findet/">http://www.punktefrau.de/blog/2013/05/07/personal-branding-kampagne-wie-der-neue-job-dich-findet/</a></p>
<p><a href="http://karrierebibel.de/bewerbung-2-0-so-kommt-der-job-zu-dir/">http://karrierebibel.de/bewerbung-2-0-so-kommt-der-job-zu-dir/</a></p>
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		<title>#rp13 Tag 1: Mehr bloggen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 09:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Die re:publica in Berlin hat wieder begonnen &#8211; das alljährliche &#8220;Klassentreffen&#8221; der sog. Netzgemeinde. Für mein Ziel &#8220;mehr Bloggen&#8221; sieht es zurzeit gut aus   Ein kurzer Replik der Sessions, die ich besucht habe befindet sich teilweise in stichwortartiger Form untenstehend. Ich werde diesen Post ergänzen, wenn Slides oder Videos der Sessions im Netz auftauchen.(...)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://openbytes.ch/konsequenz/files/2013/05/rp1301.jpg'></p><p>Die re:publica in Berlin hat wieder begonnen &#8211; das alljährliche &#8220;Klassentreffen&#8221; der sog. Netzgemeinde. Für mein Ziel &#8220;mehr Bloggen&#8221; sieht es zurzeit gut aus <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   Ein kurzer Replik der Sessions, die ich besucht habe befindet sich teilweise in stichwortartiger Form untenstehend. Ich werde diesen Post ergänzen, wenn Slides oder Videos der Sessions im Netz auftauchen. Doch zuerst:</p>
<h2>Das Abendprogramm&#8230;</h2>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1301_abend.jpg" rel="prettyPhoto[1532]"><img class="size-medium wp-image-1535 alignleft" alt="rp1301_abend" src="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1301_abend-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a> <a href="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1301_abend2.jpg" rel="prettyPhoto[1532]"><img class="size-medium wp-image-1536 alignleft" alt="rp1301_abend2" src="http://www.konsequenz.ch/files/2013/05/rp1301_abend2-199x300.jpg" width="199" height="300" /></a>Ein gewichtiger Teil der re:publica ist natürlich das Abendprogramm, die Gespräche und das Vertiefen der Fragestellungen. Wir haben, nachdem wir die Station verlassen mussten, uns am Stammtisch der Communitymanager Berlin angeschlossen. Es war eine tolle Stimmung am Fluss.</p>
<h2>Betsy Hoover: Community Organizing &#8211; lessons from Obama for America 2012</h2>
<p>Wir haben die ganze Obama-Geschichte schon öfters gehört. Es war also schwierig, etwas wirklich Neues zu erfahren. Trotzdem hier nochmals was ich mitgenommen habe:</p>
<ul>
<li>Focus on one holistic campaign, online and offline</li>
<li>Example reddit: Meet the people where they are</li>
<li>Ladder of engagement: Sign up, share, donate, advocate, attend an event, become a leader</li>
<li>Moving people online to offline is the hardest jump.</li>
<li>Phase to start: build an organisation, find and talk to people, gotv (go to vote)</li>
<li>Build a team via email, fb, Twitter and donors. Ask them to do what you want them to do.</li>
<li>Find people online and offline and combine, reach people online and offline.</li>
<li>People move a lot, they only uses cell phones. Reach this people over social media.</li>
<li>Make voting simple, appealing and social.</li>
<li>Build team. Before elections spread only one message: go to vote.</li>
<li>People want to be part of it.</li>
<li>Example Video: the story of us. You need a larger vision to build a team.</li>
<li>Team Obama built all tools inhouse. It was a gift. Allowed tailoring the tools.</li>
<li>But: Building tools is hard.</li>
<li>Story : Clara in colorado. She attended because of her friends. First time.</li>
</ul>
<p>Lets talk about online principles, not tactics.<br />
1. Empowerment. Give the tools.<br />
2. Participation. Give them a bigger picture.<br />
3. Force multiplier.<br />
4. Relationship based organising.</p>
<ul>
<li>Question: How big was the digital department in Team Obama? 200 people worked on digital and 75 in the states</li>
<li>Calls are the first point for changing online to offline.</li>
<li>Our Candidate (Obama) is the best asset.</li>
<li>Why did you Email more and more? We focused on testing. Segmenting. Size of the E-Mail-Marketing-Team: 30 people. Test test test. Test what works. Test everything.</li>
</ul>
<h2>Gunter Dueck: Aufruf zum metakulturellen Diskurs</h2>
<p>Wir schon vor zwei Jahren habe ich das Referat von Gunter Dueck sehr inspirierend gefunden. Seine Beurteilung der politischen Parteien kann ich nachvollziehen. Hingegen denke ich nicht, dass irgend eine Partei besser auf die künftige Generation und Herausforderungen vorbereitet ist.</p>
<p>Dueck hat oft vom Begriff des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ethnozentrismus">Ethnozentrismus</a> gesprochen. Es ging auch da schlussendlich darum, sich mit anderen Menschen mit einem komplett anderen Bild der Zukunft unterhalten zu können. Und eine Ebene zu finden, wie diese unterschiedlichen Vorstellungen diskutiert werden können.</p>
<h2>Felix Kolb: Mehr als Clicktivism: Mit strategischen Online-Kampagnen Politik verändern</h2>
<p>Vortrag eher enttäuschend. Nicht viel inspirierendes. Der Referent hat sein Referat in acht Fragen aufgeteilt, welche er aus seiner Sicht beantwortet hat. Diese Fragen, welche er an Online-Kampagnen stellt, waren:<br />
1. Wann ist deine Zeit?<br />
2. Warum hängt nicht alles an dir?<br />
3. Woher kommt deine Macht?<br />
4. Welche politische Chancen nutzt du?<br />
5. Worauf beruht deine Macht?<br />
6. Wo findest du statt?<br />
7. Wie ehrlich bist du?<br />
8. Was vererbst du?</p>
<h2>Kathrin Voss: E-Partizipation für NGOs – Chancen und Risiken online</h2>
<p>Es wurden diverse Studien bezüglich Online-Partizipation diskutiert. Aussage: Nur weil Möglichkeiten zur Partizipation vorhanden sind werden diese nicht auch automatisch auch benutzt. Politiker denken, es sind immer etwa die gleichen, die mitmachen &#8211;&gt; aktuell eher geringer Einfluss.</p>
<h2>Josh Miles: Mobil-isierung: NGO-Strategien für das Handy</h2>
<ul>
<li>Vergleich der verschiedenen Möglichkeiten (Mobile Website, Apps, Hybrid Lösungen).</li>
<li>&#8220;Kostengünstige&#8221; Alternative: Landingpage nur für Mobile.</li>
<li>SMS Marketing: Beispiele und Verwendungszwecke. Z.b. spenden und auch User Aktivieren für Offline Actions</li>
<li>No one size fits it all</li>
</ul>
<h2>Sascha Lobo: Überraschungsvortrag 2</h2>
<p>Die Erwartungen sind natürlich immer hoch &#8211; Sascha Lobo versuche wie immer mit etwas Witz diesen zu genügend. Was nicht immer gelang. Ich lasse den ganzen Catcontent, der teilweise schon sehr belustigend war, weg und konzentriere mich auf das aus meiner Sicht Wesentliche. Während Lobo letztes Jahr das Jahr des Bloggens ausgerufen und ein Loblied auf den Blog angestimmt hat, ging es in diesem Jahr in dieser Richtung weiter. Er hat das Projekte <a href="http://reclaim.fm">reclaim.fm</a> präsentiert. Seiner Meinung nach ist dies der Weg, den eigenen Blog zu stärken: Indem alles, was auf anderen Plattformen geshared, geliked und online gestellt wird auch auf dem eigenen Blog gespiegelt werden sollte. Inklusive der Beziehungen dahinter. Der Gedanke finde ich äusserst interessant. Eher zur Unterhaltung hat sein Projekt beigetragen, ein Logo für das Internet zu erstellen. Sein Vorschlag ist unter <a href="http://internet-logo.org">www.internet-logo.org</a> abrufbar. Der Gedanke dahinter: Das Logo ist nicht schützbar und es ist mit ASCII-Zeichen darstellbar. Die Raute stellt das Netz dar, welches durch die beiden Klammern umgeben ist. Die beiden Klammern soleln die Welt darstellen. Nett.</p>
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		<title>Barcamp Bodensee: Es wird das, was wir daraus machen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 15:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogging]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. und 2. Juni findet eine neue Ausgabe des Barcamp Bodensee statt. Folgende Fragen könnten sich stellen: 1. Was ist überhaupt ein Barcamp? Ich zitiere Wikipedia: Ein Barcamp (häufig auch: BarCamp, Unkonferenz, Ad-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und(...)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://openbytes.ch/konsequenz/files/2013/04/bcbodensee2012.jpg'></p><p>Am 1. und 2. Juni findet eine neue Ausgabe des Barcamp Bodensee statt. Folgende Fragen könnten sich stellen:</p>
<h2><strong>1. Was ist überhaupt ein Barcamp?</strong></h2>
<p>Ich zitiere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp">Wikipedia</a>:</p>
<blockquote><p>Ein <strong>Barcamp</strong> (häufig auch: <em>BarCamp</em>, <em>Unkonferenz</em>, <em>Ad-hoc-Nicht-Konferenz</em>) ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion (&#8230;)</p></blockquote>
<p>Es geht also darum, in einer offenen Form sich mit anderen Menschen über verschiedenste Themen zu unterhalten, Erfahrungen auszutauschen und Ideen zu diskutieren. Alles andere erklärt sich am besten, wenn man einmal dabei gewesen ist.</p>
<h2><strong>2. Warum soll ich am Barcamp Bodensee teilnehmen?</strong></h2>
<p>Das Barcamp Bodensee ist kein sog. Themencamp. Das heisst, die Themenvielfalt ist sehr breit und nicht eingeschränkt. Ein weiterer Grund für das Barcamp Bodensee ist auch die geniale Location (an der FH in Konstanz direkt am Seerhein). Natürlich sind die Menschen und Gespräche der Hauptgrund, warum ich das Barcamp besuche. Vielleicht sind auch die Bilder von letztem Jahr überzeugend: <a id="" href="http://www.flickr.com/photos/thomasgemperle/sets/72157630044875519/detail/" target="_blank">http://www.flickr.com/photos/thomasgemperle/sets/72157630044875519/detail/</a></p>
<h2><strong>3. Was ist da mit der Kommunikation gelaufen? Kostet das jetzt etwas oder nichts?</strong></h2>
<p>Zugegeben, die Kommunikation war etwas schlecht. Die &#8220;Verzweiflungstat&#8221;, Eintrittspreise zu verlangen, war ein etwas verfrühter, wenn auch nachvollziehbarer Entscheid. Die dafür Verantwortlichen haben wegen fehlenden Sponsoren eine Lösung gesucht, um das Camp doch noch durchführen zu können. Verzeihen wir ihnen diesen Lapsus und schauen wir vorwärts. Das Camp ist und bleibt kostenlos, dank unseren <a href="http://barcamp-bodensee.de/networks/wiki/index.Sponsors">Sponsoren</a>.</p>
<h2><strong>4. Und dieses Englisch. Echt jetzt?</strong></h2>
<p>Ja, es ist ein internationales Barcamp. Aber auch in der Vergangenheit war der überwiegende Teil der Teilnehmer deutschsprachig. Es wird also genügend Sessions in Deutsch geben, wer keine Lust auf Englisch hat.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p><img class="size-medium wp-image-1516 alignleft" alt="bcbs12_02" src="http://www.konsequenz.ch/files/2013/04/bcbs12_02-300x216.jpg" width="300" height="216" />Machen wir erneut einen unvergesslichen Event aus dem Barcamp Bodensee. Und treffen uns zum Austausch, Gesprächen und Ideenentwicklung. Ich freue mich sehr darauf. Und ob jetzt 40 oder 250 Personen teilnehmen spielt mir persönlich keine Rolle (aus Sicht Orga ist das natürlich schon anders zu betrachten). Hauptsache, interessante Menschen mit interessanten Hintergründen. Und dann liegt es an uns Teilnehmern: Es wird das, was wir daraus machen. Wenn ich die Teilnehmerliste so anschaue wird es bestimmt interessant. Also, wer sich noch nicht angemeldet hat: Jetzt unter</p>
<p><a href="http://www.barcamp-bodensee.de">www.barcamp-bodensee.de</a></p>
<p>nachholen.</p>
<p>Man sieht sich am Barcamp Bodensee!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wirrer Traum &#8211; Eldorado für Traumdeuter</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2013/04/30/wirrer-traum-eldorado-fur-psychologen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wirrer-traum-eldorado-fur-psychologen</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 18:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[beobachtet]]></category>

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		<description><![CDATA[Meistens schlafe ich ja so tief und fest, dass ich mich nicht an Träume erinnern kann. Letzte Woche jedoch war eine Ausnahme &#8211; ich konnte den Traum nicht vergessen. Es ging so: Ich war auf einem Container-Frachtschiff als Gast, unterwegs irgendwo im Atlantik. Mein gesamtes Hab und Gut hatte ich, wasserdicht verpackt in einem grossen(...)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://openbytes.ch/konsequenz/files/2013/04/alligator.jpg'></p><p>Meistens schlafe ich ja so tief und fest, dass ich mich nicht an Träume erinnern kann. Letzte Woche jedoch war eine Ausnahme &#8211; ich konnte den Traum nicht vergessen.</p>
<p>Es ging so: Ich war auf einem Container-Frachtschiff als Gast, unterwegs irgendwo im Atlantik. Mein gesamtes Hab und Gut hatte ich, wasserdicht verpackt in einem grossen Tüte aus Plastik, mit dabei. Als die Dämmerung einsetzte, bin ich im vollen Bewusstsein, absichtlich und ohne Angst ins Meer gesprungen und habe eine nahegelegene, einsame Insel angeschwommen. Als ich mich der Insel näherte, habe ich unter Wasser bereits verschiedene, in der Dunkelheit leuchtende Augen gesehen. Es waren irgendwelche Tiere, die mich angeschaut haben. Also ich beinahe da war, erkannte ich, dass es Alligatoren waren. Ich wollte gerade einen Fuss absetzen und schnell die Insel betreten, da entdeckte ich, dass die Insel vollständig von gefährlichen Alligatoren belagert war. Dann bin ich aufgewacht.</p>
<p>Variante wäre, dass mir dieser Traum eine aktuelle Situation verdeutlichen will. Nur sehe ich nirgends in meinem Leben die Alligatoren.</p>
<p>Die andere Variante ist die Verarbeitung meiner aktuellen Situation. Mit der wirren und unlogischen Kombination verschiedener Elemente, die mich beschäftigen. Da wären einerseits verschiedene neue Projekte in meinem Leben, welche schon ein Aufbrechen in neue Zeiten bedeuten könnten. Oder konkret zu den Alligatoren: Auf einer Facebook-Page, die ich betreue, hat letzte Woche jemand sinngemäss begründet, warum er uns nicht liken wird:</p>
<blockquote><p>Ich würde eher einen Kopfsprung in einen See voller Alligatoren machen, als nur im Entferntesten daran zu denken, euch zu unterstützen.</p></blockquote>
<p>Ich musste stark darüber lachen, denn ich fands witzig, dass sich jemand diese Mühe gemacht hat (wohl einer der Konkurrenz). Ohne dass ich will habe ich mir den Gedanken gemacht, was es wohl bedeutet, in einen See voller Alligatoren zu stürzen.</p>
<p>Ich kann mir vorstellen, dass Traumdeuter ihre helle Freude daran hätten, diesen Traum zu interpretieren. Ich mache es nicht. Denn ich halte nichts davon und denke eher an die Verarbeitung verschiedener Eindrücke meines Lebens, die unlogisch kombiniert wurden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Vom Nebel in die Sonne und zurück</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2012/11/07/vom-nebel-in-die-sonne-und-zuruck/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vom-nebel-in-die-sonne-und-zuruck</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2012 12:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogging]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits seit langem lasse ich mich von kurzen selbstgemachten Videos inspirieren und spiele oft mit dem Gedanken, selbst mehr Zeit für Videos aufwenden. Spontan habe ich kürzlich an einem Sonntag Morgen gestartet. Was gibt es also einfacheres, als sich eine GoPro-Kamera auf dem Kopf zu montieren und das zu machen, was man sowieso machen würde?(...)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit langem lasse ich <a href="http://www.konsequenz.ch/2012/06/05/republica12-demokratisierung-des-filmemachens-oder-i-believe-i-can-fly/">mich von kurzen selbstgemachten Videos inspirieren</a> und spiele oft mit dem Gedanken, selbst mehr Zeit für Videos aufwenden. Spontan habe ich kürzlich an einem Sonntag Morgen gestartet. Was gibt es also einfacheres, als sich eine GoPro-Kamera auf dem Kopf zu montieren und das zu machen, was man sowieso machen würde? Der Grossteil meiner Jogging-Route als fast-forward (ev. noch die Qualität auf HD, falls nicht automatisch passiert):</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/XU9_7frutQQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Youtube hat automatisch eine Korrektur gemacht, damit das Video weniger ruckelt. Dadurch ist die Qualität sehr stark gesunken. Doch ich habe mich trotzdem entschieden, das Video mit dieser Korrektur online zu lassen.</p>
<h2>Zutaten</h2>
<p>- <strong>Kamera</strong>: GoPro Hero 2<br />
- <strong>Video-Editor</strong>: Die neuste Version von <a href="http://www.openshot.org">OpenShot</a>. Das meines Wissens einzige Video-Editing Tool unter Linux, das zuverlässig funktioniert und die grundlegenden Funktionen unterstützt.<br />
- <strong>Sound</strong>: Natürlich etwas, das unter Creative Commons steht. Auf <a href="http://www.jamendo.com">Jamendo</a> bin ich auf die Band Cavanaugh gestossen, welche ihre Songs unter CC-Lizent gestellt haben.<br />
- <strong>Abspann</strong>: Würde direkt von OpenShot unterstützt, ich habs jedoch mit Gimp gemacht. Problem bezüglich Bild-Stabilisierung siehe unten.<br />
- <strong>Hosting</strong>: youtube. Youtube unterstützt dabei eine Funktion, die OpenShot nicht unterstützt: Die Bild-Stabilisierung. So war das Video ursprünglich viel ruckliger. Problem war, dass der Abspann zu nahe am Rand platziert war, wodurch die Bild-Stabilisierung von Youtube einiges verrückt hat. Wenn ich jetzt noch genügend Zeit nehmen würde, wäre der Abspann noch korrigierbar <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
- <strong>Zeit</strong>: Ja, etwas Zeit braucht das schon. Den Lauf an sich von gut 40 Minuten hätte ich sowieso gemacht. Mit Videoschnitt, Song-Auswahl und einigen Korrekturen hat mich das Video schätzungsweise nochmals ca. 2 Stunden gekostet. Und dies, obwohl grosse Teile des Videos unbearbeitet sind. Man kann sich ausrechnen, was das für künftige Videos bedeutet.</p>
<h2>Learnings</h2>
<p>- <strong>Titel</strong>: ca. 2 Sekunden Video-Titel am Anfang wäre gut. Schnell und direkt in OpenShot zu erstellen.<br />
- <strong>Abspann</strong>: Nächstes Mal direkt in OpenShot erstellen. Einfacher und schneller.<br />
- <strong>Story</strong>: Natürlich werden diese fast-forward Geschichten einmal langweilig. Für den Anfang war das jedoch gut. Doch neue Ideen sind gefragt, was das kleinere Problem sein dürfte.<br />
- <strong>Kamera</strong>: Regelmässiges überprüfen, ob das Ding noch läuft. Der Lauf dauerte gut 40 Minuten, die Kamera hat sich nach gut 30 Minuten abgestellt. Wahrscheinlich wegen einer Unachtsamkeit meinerseits. Akku und Speicherplatz waren noch nicht am Limit.<br />
- <strong>Hosting</strong>: Überlegen, ob <a href="http://www.vimeo.com">Vimeo</a> nicht eine Alternative zu youtube wäre.<br />
- <strong>Zeit</strong>: Ja, es braucht viel Zeit. Ich habe diesen ersten Wurf an einem Sonntag Morgen so nebenbei erstellt, ohne allzu viel Aufwand zu betreiben. Hoffe, wenn die Idee da ist, findet man auch einmal einige Stunden für eine solche spassige Angelegenheit. Und das ist es bestimmt.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die ultimativen Ausreden für alle Lebenslagen</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2012/10/20/die-ultimativen-ausreden-fur-alle-lebenslagen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-ultimativen-ausreden-fur-alle-lebenslagen</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2012 07:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogging]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit knapp 3 Wochen sind auch Giacobbo/Müller wieder aus der Sommerpause zurückgekehrt. So auch für mich eine gute Zeit, den Blog nach der Sommerpause zu reaktivieren. Als Ausrede, warum so spät, präsentiere ich die Ausreden-Liste eines Kollegen: 1. Das haben wir schon immer so gemacht. 2. Das haben wir noch nie so gemacht. 3. Da(...)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit knapp 3 Wochen sind auch Giacobbo/Müller wieder aus der Sommerpause zurückgekehrt. So auch für mich eine gute Zeit, den Blog nach der Sommerpause zu reaktivieren. Als Ausrede, warum so spät, präsentiere ich die Ausreden-Liste eines Kollegen:</p>
<p>1. Das haben wir schon immer so gemacht.<br />
2. Das haben wir noch nie so gemacht.<br />
3. Da könnte ja jeder kommen.</p>
<p>Man darf sich eine aussuchen, eine passt anscheinend immer. Ohne etwas zu versprechen: Wieder wöchentlich mindestens einen Artikel ist mein grobes Ziel.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>re:publica12: Demokratisierung des Filmemachens oder I Believe I Can Fly</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2012/06/05/republica12-demokratisierung-des-filmemachens-oder-i-believe-i-can-fly/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=republica12-demokratisierung-des-filmemachens-oder-i-believe-i-can-fly</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jun 2012 17:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[movie]]></category>
		<category><![CDATA[music]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Videos der re:publica 12 sind online, so starte ich mit einigen Blog-Posts zu auserwählten Sessions. Die Session mit dem Titel &#8220;Cinema out of your backpack&#8211; Filmemachen ist demokratisiert&#8221; wurde mit einem Trailer eines Kurz-Films gestartet, den ich seit dann schon unzählige Male weiterempfohlen habe. Dies, weil er sehr beeindruckend ist (am besten im Vollbild-Modus(...)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Videos der re:publica 12 sind online, so starte ich mit einigen Blog-Posts zu auserwählten Sessions.</em></p>
<p>Die Session mit dem Titel &#8220;Cinema out of your backpack&#8211; Filmemachen ist demokratisiert&#8221; wurde mit einem Trailer eines Kurz-Films gestartet, den ich seit dann schon unzählige Male weiterempfohlen habe. Dies, weil er sehr beeindruckend ist (am besten im Vollbild-Modus anschauen):</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31240369" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Der <a href="http://sebmontaz.com/">Film &#8220;I Believe I can Fly (flight of the frenchies)&#8221;</a> soll als Beispiel dienen, wie mit einfachen Mitteln professionelle Filme produziert werden können. Die Presenter erklären es wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Zuge der digitalen Revolution verschwimmen so die Grenzen zwischen den klassischen Berufsbildern des Films. Der Regisseur, Kameramann und Produzent in Personalunion ist zum ernsthaften Konkurrenten für die Profis der alten Schule avanciert. Nur eines lässt sich nicht demokratisieren: Talent. Und so stehen wir als diejenigen, die wir diese Bewegung mitgestalten wollen, vor der schwierigen Aufgabe, die Spreu vom Weizen zu trennen. Dies hat uns dazu angetrieben, das Filmfestival Cinema Out of Your Backpack zu gründen. Dabei sehen wir den neuen Produktionsrealitäten ins Auge und machen sie zur einzigen Regel: Sämtliches Equipment muss in einen Rucksack passen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und darum ging es schlussendlich: Mit Equipment, das in einen Rucksack passt, gute Filme zu produzieren. Für mich war die Session Inspiration, mich dem Thema Film vermehrt zu widmen.</p>
<h2>Was ich mitgenommen habe:</h2>
<p><strong>1. Storytelling:</strong> Es geht wie überall darum, die begehrte Aufmerksamkeit eines verwöhnten Publikums zu erhalten. Nur mit einer guten Idee ist das möglich.<br />
<strong>2. Was weiter zählt:</strong> Neben dem Storytelling sind Ästhetik, Kameraführung und die Musik/Hintergrund entscheidend. Darauf sollte geachtet werden.<br />
<strong>3. Genre Kurzfilme:</strong> In gewissen Kreisen schon länger ein Trend, waren mir qualitativ hochwertige, gute Kurzfilme noch viel zu wenig bekannt. Gemäss Definition ist ein Kurzfilm nicht länger als 30 Minuten lang. Ich werde später noch über Kurzfilme bloggen.<br />
<strong>4. Wandel:</strong> Die Welt ändert sich, gerade auch im Film. Neue Arten von Finanzierung mittels <a href="http://www.kickstarter.com/">Kickstarter</a> oder <a href="http://www.konsequenz.ch/2012/02/06/crowdfunding-erreicht-die-schweiz/">anderen Crowd-Funding-Plattformen</a> entstehen. Neue Formen der Distribution wie im eingangs erwähnten Film I believe I can fly (Download des Films in HD-Qualität für knapp Fr. 5.-) oder via <a href="http://distrify.com">distrify.com</a> o.ä. verbreiten sich. Und natürlich werden  neue Plattformen für die Vermarktung entdeckt, neben Social Media z.B. auch Festivals wie das ebenfalls erwähnte <a href="http://www.cinemaoutofyourbackpack.com/">cinema out of your backpack</a>.</p>
<p>Gerade Punkt 4 gilt auch für die Musikindustrie. Aus aktuellem Anlass verlinke ich dazu einen offenen Brief von Andreas Von Gunten vom vergangenenen Wochenende: <a href="http://www.andreasvongunten.com/blog/2012/6/2/lieber-reto-burrell-dein-problem-sind-kaum-illegale-download.html">Lieber Reto Burrell: Dein Problem sind kaum illegale Downloads</a></p>
<p>Die ganze Session der re:publica12 kann hier auf youtube betrachtet werden:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/M86D6HbvSKA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>PS: Neben dem Projekt cinema out of your backpack wurde kürzlich auch das Projekt Screening out of your backpack gestartet. Da geht es darum, mobil Kurz-Filme unter die Leute zu bringen und gesellschaftliche Klein-Events zu organisieren, bei denen man gemeinsam einen Film schaut. Auch eine gute Idee, mit dem Wandel mit kreativen Mittel klar zu kommen und die Verbreitung der eigenen Filme zu erhöhen.</p>
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		<title>Das Web ist, was du daraus machst</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 05:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Blog-Posts zur re:publica12 sind in Vorbereitung. An dieser Veranstaltung habe ich auch Raul Krauthausen gesichtet. Vielleicht ergibt sich in den nächsten Jahren einmal ein Gespräch mit ihm, was mich freuen würde. Erkannt habe ich ihn wegen diesem Video von Google, das ziemlich bekannt ist: Fazit: Das Web ist, was du daraus machst. Im Video(...)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blog-Posts zur <a href="http://re-publica.de/12/">re:publica12</a> sind in Vorbereitung. An dieser Veranstaltung habe ich auch <a href="http://raul.de/">Raul Krauthausen</a> gesichtet. Vielleicht ergibt sich in den nächsten Jahren einmal ein Gespräch mit ihm, was mich freuen würde. Erkannt habe ich ihn wegen diesem Video von Google, das ziemlich bekannt ist:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/u7ddxtFK1T8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Fazit: Das Web ist, was du daraus machst.</strong></p>
<p>Im Video kommt auch eine Szene aus dem TED-Talk von Raul vor. Dieser ist ebenfalls online (ca. 7 Minuten) und sehenswert:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/I13yL8ygwhk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Für mich ist das wieder ein gutes Beispiel, wie völlig eigenverantwortlich die Dinge in die Hand genommen und konkrete Lösungen erarbeitet werden können. Chapeau.</p>
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