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Crowdfunding erreicht die Schweiz

Was ist Crowdfunding? Es geht darum, mit kleinen Beiträgen ein Projekt mit zu finanzieren. Das kann der Start einer Firma, ein kulturelles Projekt oder sonst etwas Kreatives sein.

Eigentlich dachte ich, die Idee 100-day.net wird die erste Crowdfunding Plattform der Schweiz. Doch die ersten Projekte starten da erst am 16. Februar.

Bereits online ist hingegen wemakeit.ch. Hier können künstlerische und kulturelle Projekte mit einem kleinen Zustupf gefördert werden. Wird das Spenden-Ziel nicht erreicht, erhält man das Geld zurück. Es geht dabei aber nicht nur ums Spenden. Ab jedem Beitrag bekommt man auch eine kleine Gegenleistung seitens der Künstler. Bereits ab Fr. 5.- ist man dabei.

Mein erstes Projekt, das ist unterstützt habe, ist die CD-Produktion von Anna Kaenzig. Mir gefällt die Musik und ich finde diese Singer/Songwriter unterstützenswert. Wer auch einen Beitrag leisten will: Hier der Direkt-Link zum Projekt inkl. Video: http://wemakeit.ch/projects/don-t-think-twice

Ich halte euch auf dem Laufenden, was mit meiner kleinen Spende passiert und welche Erfahrungen ich dabei mache.

PS: Gemäss wikipedia sei c-crowd.com die erste Crowdfunding-Plattform der Schweiz. Auf den ersten Blick scheint es jedoch eine reine Spenden-Sammel-Seite für “soziale” Institutionen zu sein. Nicht zu vergleichen mit den zwei erwähnten Plattformen. Ich sehe nicht, dass man ganz konkrete Projekte unterstützen kann und spricht mich überhaupt nicht an.

Jahresrückblick 2011

Die Thurgauerzeitung von gestern bestand aus einem einzigen Jahresrückblick. Praktisch keine News, daher ist die Zeitung schnell ins Altpapiert gewandert.

Wer wirklich noch zurück blicken will: Es gibt bedeutend interessantere Jahresrückblicke. Mein aktueller Favorit: Zeitgeist 2011 von Google:

Klar, eine Zeitung kann solche Emotionen nicht transportieren. Gerade deswegen sollte sie sich vielleicht auf Anderes konzentrieren.

Jason Fried: Why work doesn’t happen at work

Die legendären Ted-Konferenzen bringen immer wieder höchst interessante Referate. Jason Fried finde ich eine spannende Persönlichkeit. Seine Ansichten zur Arbeit und Organisation/Aufbau einer Firma sind alles andere als mainstream. So erklärt er in diesem kurzen 15-Minuten-Talk, warum Leute nicht gerne im Büro arbeiten. Mit drei coolen Tipps am Schluss für alle Manager :-)

pl0gbar Konstanz #1

Was als erstes auffällt in Konstanz: die Glühweinzeit aka Weinachtsmarkt ist eröffnet. Die entsprechende Stimmung mit den Menschenmassen ist auch am ersten Abend vorhanden, was ich nicht ungern habe.

Nichts desto trotz haben wir uns in einer kleinen Runde im Münsterhof getroffen, um die erste pl0gbar in Konstanz durchzuführen. Der (Stamm-)Tisch hätte noch Platz für weitere Leute geboten, die Gespräche waren aber wie gewohnt spannend in dieser kleinen aber feinen Runde. Anwesend waren noch: @suseswelt, @miradlo und @badespassbarbie

Was mir noch aufgefallen ist: es gibt etliche Leute, die alleine in ein Restaurant sitzen und was trinken oder essen. Wenn ich in dieser Situation wäre fände ich es cool, mit anderen Leuten zusammen zu sein. In anderen Kulturen würde das wohl kaum vorkommen. Bei uns bleibt die Skepsis und Angst vor Verkäufern und flirtwilligen (hab ich mir sagen lassen). Ich habs daher auch gelassen, hier Leute ungewollt zusammen zu bringen :-)

Weitere Themen waren: ab wann ist man ein Nerd, wie heissen die Brücken in Konstanz, wie kann man sich in Konstanz verirren, wo ist die Gefängniszelle und wie teuer ist ein Schwarztee. Und noch einiges mehr.

Kurz: coole Leute, witzige Gespräche, ich freu mich auf die nächste pl0gbar Konstanz. Und vielleicht auf etwas mehr Teilnehmer, obwohl wie immer Quantität und Qualität nicht zu verwechseln sind.

Die nächsten Termine zum merken:

- 11. Dezember, 15.00 Uhr: TweetUp auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt
- 26. Januar 2011: pl0gbar Konstanz #2

Man liest sich.