<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>konsequenz.ch &#187; irland</title>
	<atom:link href="http://www.konsequenz.ch/category/reisen/irland/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.konsequenz.ch</link>
	<description>leben. beobachtung. veränderung.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 23:16:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Mitarbeiter-Kategorien</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2007/08/08/mitarbeiter-kategorien/</link>
		<comments>http://www.konsequenz.ch/2007/08/08/mitarbeiter-kategorien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 14:42:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[mcdonalds]]></category>
		<category><![CDATA[mitarbeiter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gebloggt.ch/?p=327</guid>
		<description><![CDATA[Bei McDonalds gibt es hier in Irland anscheinend verschiedene Kategorien Mitarbeiter. Man kann sie über das T-Shirt identifizieren. Bei den einen steht &#8220;service with a smile&#8221;. Diese haben wahrscheinlich neu angefangen oder haben sich noch nicht ganz in der Karriereleiter hochgelächelt. Denn sonst wird man früher oder später Mitarbeiter des Monats. Wer das einmal war, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei McDonalds gibt es hier in Irland anscheinend verschiedene Kategorien Mitarbeiter. Man kann sie über das T-Shirt identifizieren. Bei den einen steht &#8220;service with a smile&#8221;. Diese haben wahrscheinlich neu angefangen oder haben sich noch nicht ganz in der Karriereleiter hochgelächelt. Denn sonst wird man früher oder später Mitarbeiter des Monats. Wer das einmal war, darf das entsprechende T-Shirt tragen (&#8220;I am an employee of the month&#8221;). Ich dachte, die &#8220;Mitarbeiter des Monats&#8221; gäbe es nur in Amerika (der Film <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Super_Size_Me">Super Size Me </a>lässt grüssen). Hält das nun auch in Europa einzug?</p>
<p>Die dritte Kategorie Mitarbeiter ist wahrscheinlich etwas dazwischen. Auf deren T-Shirts steht: &#8220;Time me &#8211; I&#8217;m much faster then the others!&#8221;. Vielleicht will ich auch gar nicht wissen, was alles dahinter steckt und welche &#8220;pseudo-Konkurrenzkämpfe&#8221; hier stattfinden. Denn ich kann mir wahrscheinlich nur annähernd vorstellen, was das für Jobs sind und mit welchen Belastungen man da fertig werden muss.</p>
<p>PS: Kennt ihr das <a href="http://www.amazon.com/101-Things-Before-You-Die/dp/1582344930">Buch</a> &#8220;<a href="http://www.101thingstodo.co.uk/home.html">101 Things To Do Before You Die</a>&#8220;? Ich finde es sehr amüsant, ev. blogge ich später einmal darüber. Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass die Arbeit bei einer Fastfood-Kette auch ganz spezielle Einblicke in ein anderes Leben geben könnte und auf eine solche Liste gehören könnte&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.konsequenz.ch/2007/08/08/mitarbeiter-kategorien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Handy-Kauf in Irland</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2007/07/25/handy-kauf-in-irland/</link>
		<comments>http://www.konsequenz.ch/2007/07/25/handy-kauf-in-irland/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 13:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[handy]]></category>
		<category><![CDATA[mobile]]></category>
		<category><![CDATA[vodafone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gebloggt.ch/?p=325</guid>
		<description><![CDATA[Seit gestern bin ich ein stolzer Besitzer einer irischen Mobile-Nummer. Für €59.- habe ich ein Nokia 1600 (ok, ein rechter Rückschritt verglichen zu meinem &#8220;alten&#8221;, defekten Teil) erhalten. Dazu noch €40.- Guthaben, wenn man sich online registriert. Das hat mich verwundert: in der Schweiz hat man ein riesiges Theater gemacht, als man die Pre-Paid-Handys nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern bin ich ein stolzer Besitzer einer irischen Mobile-Nummer. Für €59.- habe ich ein Nokia 1600 (ok, ein rechter Rückschritt verglichen zu meinem &#8220;alten&#8221;, defekten Teil) erhalten. Dazu noch €40.- Guthaben, wenn man sich online registriert.</p>
<p>Das hat mich verwundert: in der Schweiz hat man ein riesiges Theater gemacht, als man die Pre-Paid-Handys nicht registrieren musste. Die Schweiz wäre angeblich eine Terroristen-Hochburg, da diese oft mit Schweizer mobiles kommunizieren würden. Hier in Irland kann ich jedoch in einen Vodafone-Shop reinspazieren und alles was der Verkäufer wissen will, ist Name und Geburtsdatum. Diese Angaben schreibe ich auf eine Art Kassenzettel und er tippt es ab (ohne iregendwelche Überprüfung). Weder einen Ausweis will er sehen noch eine Adresse haben. Etwas erstaunt ob der Geschwindigkeit war mein Handy-Kauf sehr schnell abgewickelt.</p>
<p>Um das Guthaben zu erhalten, habe ich gelesen, müsse man sich auf www.vodafone.ie registrieren. Als ich mich dort einlogge (Passwort per SMS bekommen) sehe ich, dass das Guthaben bereits gutgeschrieben wurde. Als ich dann mein Mobile registrieren wollte, kam die Meldung, dass es bereits registriert wurde.</p>
<p>Nun, dann schaue ich einmal unter Details, was denn bereits registriert wurde. Und da steht folgendes:</p>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/2007/07/mobile_reg.jpg" alt="mobile reg" /></p>
<p>Abgesehen davon, dass er meinen Namen klein und auch noch falsch vom Zettel abgetippt hat, hat der Verkäufer die anderen Angaben gemäss meinen Angaben (ich hab ihm gesagt, dass ich von der Schweiz sei und warum ich das Telefon benötige) oder willkürlich (Email Address) ausgefüllt. Nun freiwillig gebe ich natürlich keine persönlichen Daten ein. Anscheinend ist das hier in Irland auch nicht nötig, was mich sehr überrascht hat.</p>
<p>Jedenfalls bin ich wieder erreichbar, kann SMS schreiben und anständig mit meinen  Mitmenschen kommunizieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.konsequenz.ch/2007/07/25/handy-kauf-in-irland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Irland: Ankunft und erste Tage</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2007/07/23/irland-ankunft-und-erste-tage/</link>
		<comments>http://www.konsequenz.ch/2007/07/23/irland-ankunft-und-erste-tage/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 14:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gebloggt.ch/?p=324</guid>
		<description><![CDATA[Seit Freitag bin ich nun in Irland. Die Gedanken über die Pünktlichkeit im letzten Post haben sich bewahrheitet. Unser Flieger hatte in Zürich ca. 50 Minuten Verspätung. Aber wie schon erwähnt, hat mich das keineswegs gestört. Lustig war die Metro am Flughafen Zürich zum Dock E. Da waren Jodelgesänge, Alphörner und Kuh-Laute zu hören. Naja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Freitag bin ich nun in Irland. Die Gedanken über die <a href="http://gebloggt.ch/?p=323">Pünktlichkeit im letzten Post </a>haben sich bewahrheitet. Unser Flieger hatte in Zürich ca. 50 Minuten Verspätung. Aber wie schon erwähnt, hat mich das keineswegs gestört.</p>
<p>Lustig war die Metro am Flughafen Zürich zum Dock E. Da waren Jodelgesänge, Alphörner und Kuh-Laute zu hören. Naja, wirklich Heimweh konnte das (noch) nicht bewirken. Obwohl ich denke, dass diese Sounds eher bei der Ankunft ertönen müssten, nicht bei der Abreise. Oder soll das Durchreise-Passagiere ermuntern, noch etwas in der Schweiz zu bleiben?</p>
<p>Empfangen wurde ich mit typisch irischem Wetter: Regen. Zurzeit gefällt mir das Wetter noch sehr gut. Temperaturen immer zw. 15 und 20 Grad, also sehr angenehm. Und an die ständigen Regenspritzer zwischendurch gewöhnt man sich.</p>
<p>Meine ersten beiden Nächte in Dublin habe ich in der Jugendherberge verbracht. Hier einige Bermerkungen zu Dublin:</p>
<ul>
<li>Lichtsignal: immer noch sehr innovativ mit einem Countdown, wie lange es dauert, bis es grün wird (<a href="http://gebloggt.ch/?p=59">wie vor 2 Jahren</a>).</li>
<li>Regen: allgegenwärtig. Beim Nachtessen sass ich mit Leuten zusammen, die sagten, sie hätten seit April genau einen regenfreien Tag genossen.</li>
<li>Temple-Bar: DAS In- und Ausgeh-Viertel in Dublin. Die Menschenmengen hier ist fast unvorstellbar. Es hat jenste Pubs, Shops und Imbissbuden. Die McDonalds, Burger-Kings, SuperMacs etc. beginne ich gar nicht erst zu zählen.</li>
<li>Weitere Sehenswürdigkeiten (1/2-Penny-Bridge, Christ-Church, Museums etc.) habe ich natürlich auch besucht. Aber dieses Blog ist ja kein Reiseführer <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Harry-Potter: am Freitag Abend habe ich den Hype miterlebt. Vor dem Buchladen war eine Riesenschlange am Warten. Am nächsten Tag hätte man gemütlich in den Shop laufen und das Buch kaufen können. Naja, Teenies halt <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Überwachung: wie schon vor 2 Jahren hat es überall Kameras. In den Kreuzungen hat es teils recht grosse Schwenkkameras. Meine (zugegeben paranoide) Angst vor all dieser Überwachung wird hier also gut genährt. So auch gestern Abend. Im TV war der Bericht über ein Mann, der seine Frau ermordet hat. Sie haben ihn überführt, weil sie anscheinend nach 2 Jahren noch nachweisen konnten, dass zur Tatzeit sein Handy in der gemeinsamen Wohnung war (-&gt; er also nicht, wie behauptet, ausser Haus). Erschreckend. Werden die Handy-Standorte in der Schweiz auch während 2 Jahre geloggt? Ich denke und hoffe nicht.</li>
<li>Sonntag: zu vergleichen mit dem Samstag bei uns. Es wird gearbeitet, gehämmert etc. Sonntagsruhe gibt es nur beschränkt (was mich also &#8220;Tourist&#8221; aber nicht wirklich stört).</li>
</ul>
<p>Am Sonntag bin ich mit dem Bus nach Cork weitergereist. Werde bestimmt wieder mal berichten, was ich hier so erlebe.</p>
<p>PS: So viel Text. Ich hätte noch einige Photos. Doch ein Problem: mein Natel ist gestern auf der Busfahrt von Dublin nach Cork abgelegen. Keine Ahnung warum. Nach dem Pin-Code startet das Teil zwar normal auf, doch dann wird auf einmal der Bildschirm abgestellt oder nur noch die Balken links/rechts angezeigt. Sieht schwer nach Software-Fehler aus. Wenn mir jemand einen Tipp geben kann (Nokia): immer willkommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.konsequenz.ch/2007/07/23/irland-ankunft-und-erste-tage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nordirland: Belfast und Derry</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2005/10/03/nordirland-belfast-und-derry/</link>
		<comments>http://www.konsequenz.ch/2005/10/03/nordirland-belfast-und-derry/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2005 16:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.thge.ch/?p=81</guid>
		<description><![CDATA[Am Wochenende waren wir in den beiden nordirischen Städten Belfast und Derry. Obwohl in den Medien Belfast öfters erwähnt wird, hat Derry eine ebenso bewegte Geschichte. Der 30. Januar 1972 ist beispielsweise als &#8220;Bloody Sunday&#8221; in die Geschichte eingegangen. Es war ein furchbarer Tag voller Gewalt, er hat 14 Todesopfer gefordert. Belfast haben wir am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende waren wir in den beiden nordirischen Städten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Belfast">Belfast</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Derry">Derry</a>. Obwohl in den Medien Belfast öfters erwähnt wird, hat Derry eine ebenso bewegte Geschichte. Der 30. Januar 1972 ist  beispielsweise als &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blutsonntag_%28Nordirland_1972%29">Bloody Sunday</a>&#8221; in die Geschichte eingegangen. Es war ein furchbarer Tag voller Gewalt, er hat 14 Todesopfer gefordert.</p>
<p>Belfast haben wir am Samstag besucht. Mit einem Taxi haben wir eine Tour durch die Stadt gemacht. Die Unterschiede zwischen protestantischen Strassen und katholischen sind meist durch die Flaggen sichtbar, die draussen hängen (protestantisch = pro Britisch, katholisch = pro Irisch). Ein weiterer Unterschied ist die Beschriftung der Strassen. In katholischen Gebieten ist der Name der Strasse meist in zwei Sprachen (englisch und irisch) angeschrieben. Manchmal ist eine Strasse auch zweigeteilt (Anfangs katholisch, danach protestantisch). In der Mitte hat es dann einen Turm mit hochauflösenden Kameras der Polizei. Das sind heikle Stellen, an denen es jeweils Ausschreitungen gegeben hat. Die Gebiete sind auch mit hohen Zäunen getrennt. So sind wir durch eine Strasse gefahren und hinter der einen Häuserreihe sieht man einen hohen Zaun. Gewisse (Quartier)Strassen werden in der Nacht immer noch für den Verkehr geschlossen.</p>
<p>Der Taxifahrer in Belfast hat uns einige Informationen geben können. Zum Zusammenleben meinte er, dass es nicht mehr so schlimm sei. Für ihn spiele das politisch keine Rolle. Zwar seien die Schulen und auch teils Vereine strikt nach Konfession getrennt. Aber sein Sohn habe auch eine katholische Freundin (er ist Protestant). Was bei uns überhaupt kein Thema ist, wird hier zwar nicht zwingend als Hindernis, aber doch als klarer Gegensatz betrachtet.</p>
<p>Murals (Wandmalereien) hat es an sehr vielen Häusern. Und das sind wahrliche Kunstwerke (siehe <a href="http://www.thge.ch/gallery/north05">Gallery</a>). Meist erinnern sie an ermordete Menschen und tragische Schicksale. Sie erinnern auch daran, dass wir hier von einem schrecklichen Krieg sprechen.</p>
<p>Am Sonntag waren wir in Derry. Schon bei der Benennung dieser Stadt gibt man unbewusst eine Information über die eigene Konfession. Denn die Protestanten nennen diese Stadt immer noch Londonderry, wie sie von den Briten im 17. Jahrhundert umbenannt wurde. Während die Katholiken den (offiziellen) Namen Derry verwenden. Von den 115&#8217;000 Einwohnern sind ca. 85% Katholiken. Die Stadt ist in zwei Teile, die Westbank und die Ostbank geteilt. In der einen Leben die meisten Katholiken, im anderen Stadtteil hat es einen Anteil von ca. 60% Protestanten. Wie schon erwähnt hat es hier starke Ausschreitungen gegeben, mit den letzten Todesopfern im Jahre 1996. Als die Briten in die Stadt eingedrungen sind, haben sie eine Mauer errichtet. Die Protestanten haben sich dadurch von den Katholiken abgeschottet. Dieser Teil der Stadt liegt auf einem Hügel. Und dort hat es einen grossen Checkpoint der Polizei. Ein riesiger Turm mit hochauflösenden Kameras kann einen grossen Teil der Stadt überwachen, besonders auch die heiklen (katholischen) Gebiete.</p>
<p>Oft liest man an den Wänden von der R-IRA. Damit ist &#8220;Real IRA&#8221; gemeint. Seit die eigentliche IRA aufgelöst und via Sinn Féin politisch eingebunden wurde, hat sich in der extremistischen Ecke ein Macht-Vakuum gebildet. Die R-IRA will weiterhin mit militanten Mitteln und Gewalt die Briten &#8220;vertreiben&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/misc/20051002_rira.jpg" alt="rira" width="300" height="236" /></p>
<p>Unser Führer in Derry ist etwas über 50 Jahre alt und hat den ganzen Konflikt hautnah miterlebt. Er ist Katholik und war bei den wichtigen Märschen stets dabei. Er hat uns erzählt, wie sie an diesem verhängnisvollen 30. Januar 1972 aus der Kirche gekommen seien und draussen die britische Armee gewartet habe. Ein eindrückliches Mural zeigt die Porträts der 14 Todesopfer von diesem Sonntag (siehe Gallery). Besonders bewegend ist das Alter, 6 davon waren 17 Jahre alt, der älteste 59. Auch hat es einmal einen Fall gegeben, bei dem ein 15 Jähriger Junge von der britischen Armee erschossen wurde. Auch hier erinnert ein Mural daran. Unser Führer hat viele der Toten gekannt. Er hat uns erzählt, wo wieviele Menschen gestorben sind, und mit welchen er zur Schule gegangen ist oder welches gute Kollegen waren.</p>
<p>Was für Nordirland das Beste wäre, da gehen die Meinungen auseinander. Der Taxifahrer in Belfast meinte, weder die Briten noch die Iren mögen die Nordiren. Am Besten würden sie eine eigene, unabhängige Nation gründen. Meine Hostmum meinte, eine Vereinigung wäre das Beste (eine Insel, eine Nation). Einer meiner Lehrer denkt, dass dies eine Illusion sei. Der ganze Konflikt dauert nun beinahe 800 Jahre und sei zu tief verwurzelt in den Menschen. Die Briten, die seit Generationen in Nordirland leben, würden sich dagegen wehren.</p>
<p>Auch habe ich das Gefühl, dass die Religion nicht die wirkliche Ursache des Konflikts ist. Es ist einfach das einzige Merkmal, das die Leute hier voneinander unterscheidet. Kaum vorstellbar für uns, dass ein solcher Konflikt im 21. Jahrhundert in Europa noch existiert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.konsequenz.ch/2005/10/03/nordirland-belfast-und-derry/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ireland: Strassenverkehr etc.</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2005/09/20/ireland-strassenverkehr-etc/</link>
		<comments>http://www.konsequenz.ch/2005/09/20/ireland-strassenverkehr-etc/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2005 15:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.thge.ch/?p=76</guid>
		<description><![CDATA[Mit einer Kampagne werden die Autofahrer darauf aufmerksam gemacht, wie viele Menschen auf gewissen Strecken in Irland sterben. Alle grossen Routen haben ein solches Schild: Ansonsten übertreiben sie es etwas mit den Schildern und Hinweisen auf der Strasse. Vor jeder zweiten Kurve hat man leuchtende Pfeile, die man in der Schweiz nur an gefährlichen Stellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Kampagne werden die Autofahrer darauf aufmerksam gemacht, wie viele Menschen auf gewissen Strecken in Irland sterben. Alle grossen Routen haben ein solches Schild:</p>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/misc/20050920_killedtraffic.jpg" alt="killed people" width="434" height="354" /></p>
<p>Ansonsten übertreiben sie es etwas mit den Schildern und Hinweisen auf der Strasse. Vor jeder zweiten Kurve hat man leuchtende Pfeile, die man in der Schweiz nur an gefährlichen Stellen erwarten würde. Auch mit dem Wort &#8216;slow&#8217; gibt es unzählige Schilder, oft ist das Wort auch auf die Strasse gemalt. Habe selber bemerkt, dass man mit der Zeit nicht mehr auf die Schilder &#8220;vertraut&#8221;, sondern nur noch auf sich selbst.</p>
<p>Bevor eine Sicherheitslinie beginnt hat es auf der Gegenfahrbahn Pfeile, die nach links zeigen. Dachten zuerst, es sei für falsch fahrende (=rechts fahrende) Touristen <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wahrscheinlich aber nur ein Hinweis, dass man nun die Spur wechseln sollte.</p>
<p>Auch gibt es Kampagnen mit einem Jungen, der von der Plakatwand für vorsichtiges Fahren Werbung macht.</p>
<p>Weitere interessante Schilder sind z.B. &#8220;Prepare to stop&#8221; (erscheint natürlich einige Meter vor einem Stop). Oder schlicht: &#8220;drive safe&#8221; (keine Werbung, sondern offizielles Strassenschild) <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dann gibt es noch die &#8220;lustigen&#8221; Parkverbote bzw. Erlaubnisse. Ein P auf weissem Grund, umgeben von einem roten Kreis (in CH normalerweise ein Verbotsschild) bedeutet hier: man darf parken. Wenn dieses Schild durchgestrichen ist = Parkverbot.</p>
<p>Am Wochenende waren wir noch im Meer (ziemlich kalte Angelegenheit). Der Zugang zum Strand war mit Hinweisschildern bedeckt, die besagten, dass gefilmt werde. Jedenfalls sind wir trotzdem in die Wellen gegangen. Nach einer Zeit entdecken wir jemand, der vom Strand aus Photos von uns machte (mit einer professionellen Kamera). Anschliessend wollte er, dass wir eine Erklärung unterschreiben und ihm die Rechte für die Photos überlassen. Er photographierte für Irland-Tourismus und meinte, es hätte schöne Bilder für zukünftige Broschüren gegeben. Auch sahen wir Pferde am Strand entlang reiten (so halb im Wasser). Wahrscheinlich wurde ebenfalls für die Tourismusförderung etwas Material produziert&#8230;</p>
<p>Mit dem Essen kann ich sehr zufrieden sein. Einige meiner Kollegen können die Kartoffeln nicht mehr sehen. Ich bekomme zwischendurch auch Pasta, Fleisch, Gemüse etc. Kann mich also nicht beklagen. Ein Kollege aus Luzern wünscht sich zurzeit nichts sehnlicher als ein Wienerschnitzel. Und ein Italiener aus unserer Klasse hat die Iren als Kriminelle bezeichnet. Pizza in der Mikrowelle oder Lasagne mit Kartoffeln wild gemischt, sowas schmerzt einem Italiener <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wie gesagt, ich bin von solchen Dingen bis jetzt verschont geblieben.</p>
<p>Am Wochenende waren wir auch auf dem höchsten Berg Irlands (&#8220;nur&#8221; etwas über 1000 Meter). Die Aussicht war genial. Und die Einheimischen wurden in ihren Klischees bestätigt, dass Schweizer Berge mögen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.konsequenz.ch/2005/09/20/ireland-strassenverkehr-etc/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ireland: Schafe und Verkehrssicherheit</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2005/09/13/ireland-schafe-und-verkehrssicherheit/</link>
		<comments>http://www.konsequenz.ch/2005/09/13/ireland-schafe-und-verkehrssicherheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2005 15:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.thge.ch/?p=73</guid>
		<description><![CDATA[Am Wochenende haben wir erneut ein Auto gemietet und sind in den Norden der Republik gefahren (County Donegal). Einer unserer Lehrer bezeichnet die Region gerne als &#8220;besetztes Gebiet&#8221;. Meine Eindrücke: Übernachtung: in einem alten Eisenbahnwaggon. Er wurde in ein schönes Zimmer umgebaut, mit Betten und einem Brünneli im Innern. (www.corcreggan.com) Man muss es einmal erlebt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende haben wir erneut ein Auto gemietet und sind in den Norden der Republik gefahren (County <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donegal">Donegal</a>). Einer unserer Lehrer bezeichnet die Region gerne als &#8220;besetztes Gebiet&#8221;. Meine Eindrücke:</p>
<ul>
<li>Übernachtung: in einem alten Eisenbahnwaggon. Er wurde in ein schönes Zimmer umgebaut, mit Betten und einem Brünneli im Innern. (<a href="http://www.corcreggan.com">www.corcreggan.com</a>)</li>
<li>Man muss es einmal erlebt haben: 20 Minuten hinter einer Schafherde zu fahren, natürlich im Schritttempo. Überholen kann man die Schafe nicht. Denn sie haben derart Respekt vor dem Auto, dass sie gleich beginnen zu rennen, aber nicht weichen würden. Und links und rechts ist zu wenig Platz (weder für Schafe noch für das Auto).</li>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/misc/20050912_sheep.jpg" alt="sheep" width="450" height="338" /></p>
<li>Verkehr: eines der grossen Probleme hier in Irland. Neben den täglichen Staus (es ist hier meist so, dass die Eltern die Kinder in die Schule fahren) steht es auch mit der Verkehrssicherheit nicht zum Besten. Jedes Wochenende sterben Menschen auf der Strasse (zu hohe Geschwindigkeit und Trunkenheit). Ausserorts auf den Nationalstrassen kann man zudem 100 Km/h fahren. Dafür kennen sie hier keine (richtungsgetrennten) Autobahnen.</li>
<li>Freundlichkeit: auch in Donegal sind die Leute sehr freundlich. Beispielsweise haben wir am Sonntag morgen wie gewohnt einen Sonntags-Spaziergang gemacht. Und da hat ein Fahrzeug angehalten und wir wurden gefragt, ob wir mitfahren wollen. Habe das noch nie erlebt, dass man dies ohne erhobenen Daumen gefragt wurde. Autostoppen ist hier auf der Insel sehr populär. Wir haben am Nachmittag auch einen älteren Herr mitgenommen. Er sagte, er habe kein Auto, er reise immer per Autostopp.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hurling">Hurling</a>: am Sonntag war der Final. Und Galway hat verloren. Meine Hostmum hat mir gesagt, dass sie nicht unglücklich sei darüber. Denn sie hatte die Befürchtung, dass ihre Söhne sonst noch mehr trinken würden <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wir waren ja unterwegs, aber die Situation in der City dürfte sowieso nicht gerade gut gewesen sein. Uns ist nur ein Krankenwagen entgegen gekommen. Vielleicht noch etwas allgemeines zum Trinken. Es wird hier oft als Tradition betrachtet und etwas verharmlost. Jedenfalls ist es Tradition, dass der Vater mit dem 6-7-jährigen Sohn das erste Mal in ein Pub geht und mit ihm das erste Pint <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guinness_%28Bier%29">Guiness</a> trinkt. Natürlich beginnt der Sohn anschliessen nicht damit, regelmässig Bier zu trinken. Aber wir haben auch einmal in der Schule darüber gesprochen. Ein Lehrer meinte, die jungen Iren hätten das Mass total verloren. Für mich ist es noch schwierig, den Vergleich zur Schweiz zu ziehen. Aber die gesellschaftliche Akzeptanz ist hier wahrscheinlich schon etwas höher.</li>
<li>Kochkünste: wie bei den Briten hat die irische Küche (wenn es eine solche überhaupt gibt) keinen guten Ruf. Kartoffeln sind bei jedem Gericht dabei. Ich habe einmal gehört, dass etwa 60% der Iren schlicht nicht kochen können. Und sich etwa 40% regelmässig mit Fast-Food ernähren (subjektive Schätzungen). Irland hat darum auch eine eigene Fast-Food-Kette (<a href="http://www.supermacs.ie/">www.supermacs.ie</a>). Slogan: 100% irish <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Der nächste Trip haben wir eigentlich nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Belfast">Belfast</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nordirland">Nordirland</a> geplant. Aber dann habe ich die Bilder von den Strassenschlachten vom Weekend gesehen. Mit einem Auto wollen wir sicher nicht gehen, wahrscheinlich mit dem Bus. Doch wir haben uns entschieden, den Trip sicher um eine Woche zu verschieben. Besuchen möchte ich diese nicht ganz unpolitische Region aber trotzdem noch.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.konsequenz.ch/2005/09/13/ireland-schafe-und-verkehrssicherheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ireland: Beautiful Connemara!</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2005/09/05/ireland-beautiful-connemara/</link>
		<comments>http://www.konsequenz.ch/2005/09/05/ireland-beautiful-connemara/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2005 14:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.thge.ch/?p=69</guid>
		<description><![CDATA[An meinem dritten Wochenende hier in Irland haben wir zu viert ein Auto gemietet und sind in die Gegend nordwestlich der Insel gefahren. Die Region heisst Connemara und ist von der Natur her atemberaubend (siehe Gallery). Wir sind am Freitag Abend losgefahren und haben zwei Nächte in Jugendherbergen verbracht. Hier einige Details: Links fahren: bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An meinem dritten Wochenende hier in Irland haben wir zu viert ein Auto gemietet und sind in die Gegend nordwestlich der Insel gefahren. Die Region heisst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Connemara">Connemara</a> und ist von der Natur her atemberaubend (siehe Gallery). Wir sind am Freitag Abend losgefahren und haben zwei Nächte in Jugendherbergen verbracht. Hier einige Details:</p>
<ul>
<li>Links fahren: bin nun auch einmal links herumgefahren. Man gewöhnt sich relativ schnell daran. Die Konzentration darf trotzdem nicht nachlassen, ansonsten passieren schnell Fehler. Aber wir sind schadenfrei geblieben <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Schafe: gibt es bestimmt mehr als Menschen in dieser Gegend. Die Schafe laufen frei herum. Wenn man fährt muss man ständig damit rechnen, dass sich ein Schaf auf der Strasse befindet. Freitag Nacht haben wir ein totes Tier auf der Strasse gesehen, man muss die Geschwindigkeit immer etwas anpassen.</li>
<li>Freundlichkeit: die Leute sind sehr freundlich. Beispielsweise wird man, wenn man nicht gerade auf der Hauptstrasse fährt, von allen entgegenkommenden Autos gegrüsst. Nette kleine Geste. Auch die Besitzer der Jugendherbergen sind ganz freundliche Leute, die das Betreiben dieser Unterkünfte mehr als karitative Arbeit betrachten. Überleben könnten sie damit jedenfalls nicht.</li>
<li>English: unsere kleine &#8220;Reisegruppe&#8221; bestand aus 4 Schweizern. Trotzdem haben wir uns konsequent in English unterhalten, was zu einer lustigen Situation führte. Und zwar sind am Samstag Morgen 2 Reisende bei der Jugendherberge angekommen. Später stellte sich heraus, dass er ein Deutscher und sie eine Schweizerin ist. Etwas irritiert haben sie zur Kenntnis genommen, dass wir weiterhin Englisch gesprochen haben. Wir haben ihn dann gefragt, wie lange er für eine bestimmte Wanderung gebraucht hat. Er hat anschliessend seine Freundin auf Deutsch gefragt und diese hat auf Deutsch geantwortet. Er hat uns dann die Antwort (unbewusst) auf English repetiert (=übersetzt). Doch das ganze ist in der Diskussion untergegangen, habe das erst im Nachhinein realisiert.</li>
<li>Morgen: wir waren zu zweit, die den Morgen jeweils &#8220;genutzt&#8221; haben. Am Samstag sind wir auf einen Berg gestiegen und haben den Sonnenaufgang betrachtet. War eine etwas windige Angelegenheit, aber absolut lohnenswert. Auch am Sonntag Morgen haben wir einen kleinen &#8220;Morgenspaziergang&#8221; gemacht. In der Natur von Connemara eine gefreute Sache.</li>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/misc/20050904_connemara.jpg" alt="connemara" width="450" height="338" /></p>
<li>Holy mountain (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Croagh_Patrick">Croagh Patrick</a>): Auf- und Abstieg auf diesen Berg dauerte etwa 3 Stunden. Aber es war es wert. Man hatte einen wunderbaren Überblick über die gesamte Region. Auf dem Berg hat es sogar eine kleine Kirche (siehe Bild in der Gallery). Für die Pilger hat es Tafeln, mit denen man noch bestimmte Gebete sprechen und sonstige Dinge machen könnte.</li>
<li>Den National Park haben wir ebenfalls besucht. Aber man darf daraus nicht schliessen, dass es hier etwas besonderes im Vergleich zu den anderen Plätzen gäbe. Unglücklicherweise waren auch noch viele Pfade gesperrt. Doch haben trotzdem eine schöne, kleine Wanderung absolviert.</li>
<li>Wir haben natürlich weitere interessante Plätze an diesem Wochenende besucht (z.B. Das Killary-Fjord, die Achill-Island, die Städte Westport, Cong, Cliften etc.). Es war ein sehr erlebnisreiches Weekend mit der Gewissheit, &#8220;real Ireland&#8221; gesehen zu haben.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.konsequenz.ch/2005/09/05/ireland-beautiful-connemara/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ireland: Wetter</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2005/09/01/ireland-wetter/</link>
		<comments>http://www.konsequenz.ch/2005/09/01/ireland-wetter/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2005 15:33:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.thge.ch/?p=68</guid>
		<description><![CDATA[Da es in der Schweiz anscheinend auch wieder besser ist, getraue ich mich, die Impressionen von heute morgen zu posten. Normalerweise ist es hier zwar bevölkt. Aber dann gibt es diese Tage, die wunderbar sind. Hier einige Pics von heute morgen, ca. 06:30 in Galway: Übrigens: solches Wetter am morgen heisst nicht, dass es 2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da es in der Schweiz anscheinend auch wieder besser ist, getraue ich mich, die Impressionen von heute morgen zu posten. Normalerweise ist es hier zwar bevölkt. Aber dann gibt es diese Tage, die wunderbar sind. Hier einige Pics von heute morgen, ca. 06:30 in Galway:</p>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/misc/20050901_rise1.jpg" alt="sunrise 1" width="450" height="338" /></p>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/misc/20050901_rise2.jpg" alt="sunrise 2" width="450" height="338" /></p>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/misc/20050901_rise3.jpg" alt="Sunrise 3" width="450" height="338" /></p>
<p>Übrigens: solches Wetter am morgen heisst nicht, dass es 2 Stunden später nicht extrem stark regnen kann. Alles schon erlebt <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.konsequenz.ch/2005/09/01/ireland-wetter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ireland: Trip vom Samstag</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2005/08/30/ireland-trip-vom-samstag/</link>
		<comments>http://www.konsequenz.ch/2005/08/30/ireland-trip-vom-samstag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2005 12:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.thge.ch/?p=67</guid>
		<description><![CDATA[Ladenöffnungszeiten: sind sehr liberal. Es kann auch am Sonntag gearbeitet werden. Die Läden haben teils auch offen. Nachteil: man weiss nicht immer sicher, wer jetzt wie lange offen hat. Dafür haben die Geschäfte grösste Freiheit. Burren: eine berühmte Gegend in Irland. Wir sind am Samstag daran vorbeigefahren. 95% der Bevölkerung dort ist katholisch. Und einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Ladenöffnungszeiten: sind sehr liberal. Es kann auch am Sonntag gearbeitet werden. Die Läden haben teils auch offen. Nachteil: man weiss nicht immer sicher, wer jetzt wie lange offen hat. Dafür haben die Geschäfte grösste Freiheit.</li>
<li>Burren: eine berühmte Gegend in Irland. Wir sind am Samstag daran vorbeigefahren. 95% der Bevölkerung dort ist katholisch. Und einen öffentlichen Verkehr gibt es dort nicht. Ohne Auto ist man also ziemlich verlassen bzw. kommt nicht so leicht dort hin. Aber die Landschaft ist genial.</li>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/misc/20050829_burren.jpg" alt="burren" width="450" height="259" /></p>
<li>Cliffs of Moher: waren wir ebenfalls am Samstag. Eine eindrückliche Gegend. Die Klippen waren überhaupt nicht abgesperrt. So konnte man wirklich bis an den Rand gehen und sich auch hinlegen und über die Klippen hinunterschauen. Dabei sind einige Fotos entstanden.</li>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/misc/20050829_moher.jpg" alt="cliffs of moher" width="450" height="272" /></p>
<li>Irischer Humor: letzte Woche ist im Bekanntenkreis meiner Hostfamily ein kleiner Joke herumgegangen. Und zwar hat Catherine (Hostmum) von einer Kollegin ein SMS erhalten mit der Meldung, dass ein Anbieter 1000 Mobiltelefone verschenke, um eine neue Funktion im Mobilfunk-Netz zu testen. Man müsse nur eine Gratisnummer anrufen. Jedenfalls hat sie das SMS an alle in ihrem Adressbuch weitergeleitet. Es hat sich dann herausgestellt, dass das eine Nummer einer Beratungsstelle für Errektionsstörungen ist. Den ganzen Abend hat das Telefon geläutet und die &#8220;verarschten&#8221; haben ihre Erlebnisse berichtet. Und alle fanden das seeeehr lustig <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  (Der Callcenter-Mitarbeiter auf der anderen Seite vielleicht weniger).</li>
<li>&#8220;Irische&#8221; Minuten: so wahnsinnig genau nimmt man es mit der Zeit hier nicht. Der Busfahrer am Samstag hat jeweils von 10 &#8220;irischen Minuten&#8221; gesprochen, bis es weiter geht. Das bedeute, dass er uns am anderen Tag abholen komme. Es wurden dann 27 Schweizer Minuten daraus;-) Vorgestern Sonntag hatte mein Bus auch 30 Minuten Verspätung. Wenn man noch die 20 Minuten dazu rechnet, die ich zu früh an der Busstation war, hatte ich eine Wartezeit von 50 Minuten. Aber eben, am Sonntag nicht so tragisch.</li>
<li>Schulbeginn: ist am 1. September (ja, richtig gelesen). Und zwar haben die Schüler hier 2 Monate (Juli und August) Sommerferien. Und einige Schulen würden Wert darauf legen, dass der Schulbeginn traditionsgemäss am 1. September erfolgt. In diesem Jahr halt ein Donnerstag.</li>
<li>Japaner zum Ersten: am Freitag hatte ich das Vergnügen mit einem japanischen Windows. Und zwar wollte eine Schülerin das Wireless-LAN benutzen, Windows war aber für irgend einen Dial-In-Service konfiguriert. Ich musste mich jedenfalls blind durch die Menüs hangeln. Und mit dem Übersetzen der Meldungen ins Englische hat es auch etwas gehappert. Doch schlussendlich haben wir die Verbindung hingekriegt.</li>
<li>Japaner zum Zweiten: Am Freitag Abend bin ich noch in eine peinliche Falle getappt. Und zwar wurde ich gefragt, wie mir die Lektionen gefallen. Jedenfalls habe ich dann im Verlauf des Gesprächs die &#8220;falsche&#8221; Frage gestellt, in welcher Klasse sie sei. Hat sich herausgestellt, dass wir in der selben sind <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Mit der Unterscheidung der Asiaten habe ich manchmal noch etwas Mühe.</li>
<li>Celtic Football: was wäre Irland, wenn es nicht noch ein spezielles Fussball gäbe. Neben Hurling DIE irische Sportart. Die beiden Spiele sind sich, abgesehen von der Ballgrösse, aber ziemlich ähnlich. Man hat hier einfach einen Fussball, kann diesen aber auch für eine gewisse Zeit in die Hände nehmen. Und die Bälle können auch hoch über das Tor geschossen werden (was Punkte bringt). Wahrscheinlich schaffen es die Iren einfach nicht, ein Spiel zu spielen, ohne den Ball in die Hände zu nehmen. Doch &#8220;richiger&#8221; Fussball (Soccer) soll auch noch recht populär sein.</li>
</ul>
<p>Wurde wieder einmal ein langes Posting. Weitere Bilder zum Trip vom Samstag (Burren, Cliffs of Moher) sind in der Gallery (<a href="http://www.thge.ch/gallery">http://www.thge.ch/gallery</a>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.konsequenz.ch/2005/08/30/ireland-trip-vom-samstag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ireland: Inseln und Hurling</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2005/08/23/ireland-inseln-und-hurling/</link>
		<comments>http://www.konsequenz.ch/2005/08/23/ireland-inseln-und-hurling/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2005 14:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.thge.ch/?p=63</guid>
		<description><![CDATA[Wieder einige Punkte, über die man je einen eigenen Blog-Eintrag machen könnte. Hier zusammenfassend: Postleitzahlen: gibt es nicht. Meine Hostmum meinte, sie seien ein so kleines Land und da bräuchten sie das nicht. Die Einführung werde zwar diskutiert, aber das sei nicht nötig. Dave: mein Hostfather arbeitet im Textilgrosshandel (er hat eine eigene Firma). Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einige Punkte, über die man je einen eigenen Blog-Eintrag machen könnte. Hier zusammenfassend:</p>
<ul>
<li>Postleitzahlen: gibt es nicht. Meine Hostmum meinte, sie seien ein so kleines Land und da bräuchten sie das nicht. Die Einführung werde zwar diskutiert, aber das sei nicht nötig.</li>
<li>Dave: mein Hostfather arbeitet im Textilgrosshandel (er hat eine eigene Firma). Das heisst, er verkauft Textilien an Shops. Er ist (neben mir) der einzige, der um 0730 wach ist <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Was noch besonders ist: Das Morgenessen nimmt er im Stehen ein, so zwischen Tür und Angel. Dass dazu der TV läuft (BBC News) dürfte klar sein.</li>
<li>Aran-Islands: das Wetter war super (Samstag). Wir haben auf der Insel (auf der grössten der drei) ein Bike gemietet. Brian (Hostbrother) sagte zwar, wir sollten unbedingt dort übernachten, um &#8220;the real irish life&#8221; zu erleben. Doch der Trip war von der Schule organisiert und dauerte nur einen Tag. Die Natur war übrigens sehr beeindruckend (siehe Pic). Weitere Bilder sind in der neu erstellen Gallery zu finden (Link befindet sich rechts in der Navigation unter dem Punkt Pages -&gt; Misc). Oder unter <a href="http://www.thge.ch/gallery">http://www.thge.ch/gallery</a></li>
<p><img src="http://www.konsequenz.ch/files/misc/20050821_aran_01.jpg" alt="aran island" width="450" height="338" /></p>
<li>Linksverkehr: auf den Aran-Islands das erste Mal wirklich erlebt, mit dem Bike. Es passiert dabei relativ schnell, dass man auf der rechten Seite fährt (besonders, da es wenig Verkehr hatte). Wenn dann plötzlich jemand entgegen kommt, ist Vorsicht angesagt. Dann käme da noch der Linksvortritt ins Spiel, und das ist schon eine grosse Umstellung der Gewohnheit. Das Problem waren zudem die vielen Touristen. Die Hälfte davon fuhr auch rechts.</li>
<li> Die Welt ist manchmal klein. Am Freitag ist mir jemand irgendwie bekannt vor gekommen. Es hat sich dann relativ schnell herausgestellt, dass er im Vorstand der JSVP AI mitarbeitet und hier in die selbe Schule geht.</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hurling">Hurling</a>:  so heisst DER irische Nationalsport. Wir kennen das game nicht. Es wird auf dem Rasen gespielt, und es hat auf jeder Seite ein Tor, in das der Ball fallen sollte. Das gibt 3 Punkte. Eine weitere Möglichkeit ist, den Ball über das Tor hinweg zu spielen (Höhe glaube ich egal). Das gibt 1 Punkt. Dazu sind die vertikalen Pfosten des Tors weit in den Himmel verlängert worden. Gespielt wird mit einem Schläger (ähnlich Hockey). Der Ball darf jedoch für eine bestimmte Zeit auch in die Hand genommen werden. Checks mit der Schulter sind erlaubt. Es ist ein schnelles und auch zum Zuschauen sehr interessantes Spiel. Am Sonntag hat Galway in der nationalen Meisterschaft Kilkenny besiegt, was Finaleinzug bedeutet. Im September findet das Finalspiel gegen Cork statt.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.konsequenz.ch/2005/08/23/ireland-inseln-und-hurling/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

