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	<title>konsequenz.ch &#187; politik</title>
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		<title>Roger gegen Roger: immer wieder ein Highlight</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 12:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Montag Abend diskutieren auf Radio 1 Roger Schawinski (ist sein Radio) gegen Roger Köppel (Chef der Weltwoche). Die Meinungen gehen meist weit auseinander, die Talks finde ich jedoch äusserst unterhaltsam. So auch letzten Montag. Gegen Schluss ists dann wirklich witzig geworden. Schawinski hat wieder einmal mit einer völlig unsachlichen, aus der Luft gegriffenen Aussage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-839" title="abstimmung" src="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2010/07/abstimmung-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" />Jeden Montag Abend diskutieren auf <a href="http://www.radio1.ch/">Radio 1</a> Roger Schawinski (ist <strong>sein</strong> Radio) gegen Roger Köppel (Chef der Weltwoche). Die Meinungen gehen meist weit auseinander, die Talks finde ich jedoch äusserst unterhaltsam. So auch letzten Montag. Gegen Schluss ists dann wirklich witzig geworden. Schawinski hat wieder einmal mit einer völlig unsachlichen, aus der Luft gegriffenen Aussage Köppel provoziert, und dieser ist ernsthaft darauf eingestiegen. Obwohl ich mir selbst nicht sicher bin, wie ernst er es tatsächlich gemeint hat. Andererseits ist die Weltwoche bekannt dafür, auch sehr gängige Meinungen und Haltungen zu hinterfragen und zur Debatte zu stellen. Wenn es teilweise auch absurd sein mag: das Nachdenken über &#8220;Wahrheiten&#8221; und gesellschaftlich allgemein Akzeptiertes finde ich spannend und auch wichtig. Doch der implizite Vorwurf der Frauenfeindlichkeit an die Adresse der SVP ist ebenso absurd wie das Infragestellen des Frauenstimmrechts.</p>
<p>In der letzten Minute hat sich den erwähnten Schlagabtausch abgespielt:</p>
<p><strong>Schawinski:</strong> Ich erwarte jetzt nur als nächsten Vorschlag, wenn dann fünf Frauen im Bundesrat sind, dass du und die SVP fordern werden, dass wir das Frauenstimmrecht wieder abschaffen werden.</p>
<p><strong>Köppel:</strong> Gut, da braucht es nicht die SVP, um das zu fordern. Da kann man wirklich einmal kritisch darüber nachdenken, was es uns gebracht hat.</p>
<p><strong>Schawinski:</strong> Ich habs befürchtet, ich habs als Witz gemeint, aber bei dir ist wirklich nichts unmöglich.</p>
<p><strong>Köppel:</strong> Ich habs natürlich ganz ernst gemeint&#8230;</p>
<p>PS: Die Podcasts findet man hier: <a href="http://www.radio1.ch/podcasts/roger-gegen-roger/">http://www.radio1.ch/podcasts/roger-gegen-roger/</a></p>
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		<title>Wie wird gewählt?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 21:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich mich gefragt, wie Wähler denken bzw. entscheiden. Und zwar hat die TZ die drei Kandidatinnen für die Bezirksrichterwahlen in Weinfelden vorgestellt. Ich habe mich gefragt, ob die Wähler wirklich lesen, was die drei Damen schreiben. Oder einfach die Kompetenz aus dem visuellen Erscheinungsbild herzuleiten versuchen. Ich dachte, einmal von entsprechende Untersuchungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich mich gefragt, wie Wähler denken bzw. entscheiden. Und zwar hat die TZ die drei Kandidatinnen für die Bezirksrichterwahlen in Weinfelden vorgestellt. Ich habe mich gefragt, ob die Wähler wirklich lesen, was die drei Damen schreiben. Oder einfach die Kompetenz aus dem visuellen Erscheinungsbild herzuleiten versuchen. Ich dachte, einmal von entsprechende Untersuchungen gelesen zu haben, die diese Aussage stützen. Ich bin gespannt auf das Resultat.</p>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2010/06/drei-frauen-kaempfen-um-zwei-stellen1.jpg" rel="lightbox[795]"><img class="alignnone size-medium wp-image-797" title="drei-frauen-kaempfen-um-zwei-stellen" src="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2010/06/drei-frauen-kaempfen-um-zwei-stellen1-300x174.jpg" alt="" width="300" height="174" /></a></p>
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		<title>Zum Thema Zick-Zack-Kurs&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 13:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[svp]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; der SVP nur soviel: Das ist Politik, so werden (Teil-)Ziele erreicht. Das heisst nicht, dass diese Partei den Staatsvertrag gut finden würde, auch wenn die Mehrheit (um eben andere Ziele zu erreichen) Ja stimmt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; der SVP nur soviel:</p>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2010/06/zick-zack-kurs-svp.jpg" rel="lightbox[788]"><img class="alignnone size-medium wp-image-793" title="zick-zack-kurs-svp" src="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2010/06/zick-zack-kurs-svp-179x300.jpg" alt="zick-zack-kurs der svp?" width="179" height="300" /></a></p>
<p>Das ist Politik, so werden (Teil-)Ziele erreicht. Das heisst nicht, dass diese Partei den Staatsvertrag gut finden würde, auch wenn die Mehrheit (um eben andere Ziele zu erreichen) Ja stimmt.</p>
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		<title>Stimmrechtsalter 16: Merkwürdiges Argument</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2009/11/10/stimmrechtsalter-16-merkwurdiges-argument/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 18:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Kanton Bern wird anscheinend über das Stimmrechtsalter 16 abgestimmt. Die Befürworter haben nun ein nettes Filmli produziert, dass zeigen soll, wie (politisch) ungebildet der Durschnitssbürger sein soll. Was ich mich frage: warum gehen die Macher davon aus, dass dies bei der Jungen Generation besser aussieht? Im Gegenteil: bei vielen Mitbürgern kommt das Interesse für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kanton Bern wird anscheinend über das Stimmrechtsalter 16 abgestimmt. Die Befürworter haben nun ein nettes Filmli produziert, dass zeigen soll, wie (politisch) ungebildet der Durschnitssbürger sein soll.</p>
<p>Was ich mich frage: warum gehen die Macher davon aus, dass dies bei der Jungen Generation besser aussieht? Im Gegenteil: bei vielen Mitbürgern kommt das Interesse für die Politik erst später. Somit behaupte ich jetzt einmal, dass die Quote der &#8220;Unwissenden&#8221; bei den 16-18 jährigen höher ist als bei den Stimmberechtigten. Denn diejenigen, die als Junge schon politisch interessiert sind, sind es meist im Alter auch.</p>
<p>Allgemein finde ich diese Art der Argumentation fragwürdig. Es läuft auf das Selbe hinaus, wie wenn die Befürworter der Cannabis-Legalisierung mit dem Alkohol argumentieren (&#8220;Alkohol kostet die Gesellschaft viiiel mehr und wird auch nicht verboten&#8221;). Nur weil etwas Vergleichbares unglücklich läuft, heisst das ja nicht, dass uns alles egal sein kann. Aber es ist mir klar: mit der (scheinbar fehlenden) Gerechtigkeit lässt sich gut argumentieren.</p>
<p><object style="height: 344px; width: 425px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100" height="100" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/b3sTnBKY9AQ" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="height: 344px; width: 425px;" type="application/x-shockwave-flash" width="100" height="100" src="http://www.youtube.com/v/b3sTnBKY9AQ" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Wie Politiker argumentieren</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 14:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft zweifle ich an der Fähigkeit von Politikern. Doch manchmal sind deren Aussagen derart merkwürdig, dass sich eigentlich jeglicher Kommentar erübrigen würde. Ein schönes Beispiel, wie weit ab der Welt sich einige bewegen, ist letzte Woche in der Thurgauerzeitung erschienen. Zitat: TZ, 9. September SP-Gemeinderat Walo Abegglen fordert eine Bewirtschaftung der Parkplätze beim Kreuzlinger Schwimmbad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_730" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/09/affe_ratlos.jpg" rel="lightbox[729]"><img class="size-medium wp-image-730" title="affe_ratlos" src="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/09/affe_ratlos-300x300.jpg" alt="(c) by onkel_wart / flickr.com" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">(c) by onkel_wart / flickr.com</p></div>
<p>Oft zweifle ich an der Fähigkeit von Politikern. Doch manchmal sind deren Aussagen derart merkwürdig, dass sich eigentlich jeglicher Kommentar erübrigen würde. Ein schönes Beispiel, wie weit ab der Welt sich einige bewegen, ist letzte Woche in der <a href="http://www.thurgauerzeitung.ch">Thurgauerzeitung</a> erschienen. Zitat:</p>
<p><strong>TZ, 9. September</strong></p>
<blockquote><p>SP-Gemeinderat Walo Abegglen fordert eine Bewirtschaftung der Parkplätze beim Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli. Es leuchte nicht ein, dass Badegäste, welche den öffentlichen Verkehr benutzen, für die Fahrt bezahlen müssen, die Autofahrer ihr Fahrzeug jedoch gratis abstellen können.</p></blockquote>
<p>Über die Bewirtschaftung von Parkplätzen kann man diskutieren. Doch die gewählte Argumentation, warum man dies einführen muss, ist äusserst abstrus und nicht schlüssig.</p>
<p>Eine weitere Taktik kann sein, bewusst gewisse Fakten zu unterschlagen. Für den Bürger mag die folgende Aussage logisch tönen, ist sie aber ganz und gar nicht:</p>
<p><strong>TZ, 10. September</strong></p>
<blockquote><p>Es sei zudem merkwürdig, wenn die Gegner die Flatrate-Tax als nicht verkraftbar bezeichnen und gleichzeitig eine Steuerfusssenkung mit ähnlich hohen Ausfällen fordern, sagte Nägeli.</p></blockquote>
<p>Hier wird unterschlagen, dass es sehrwohl einen Unterschied gibt. Die Ausfälle betreffen bei der einen Variante (Steuerfusssenkung) nur den Kanton. Bei der zweiten Variante (Flatrate-Tax) jedoch auch Gemeinden, Schulgemeinden und Kirchgemeinden. Auch die Gegner bezweifeln nicht, dass die Steuerausfälle für den Kanton verkraftbar wären.</p>
<p>Als drittes Beispiel von krasser Irreführung kann eine Verkomplizierung der Sache sein. Beispiel ist die anstehende Vorlage zur Finanzierung der IV. Ich behaupte, der einfache Bürger durchschaut das Zahlen-Wirrwarr dieser Sozialversicherung nicht. Er sieht nur: die Versicherung macht immer mehr Schulden. Die Befürworter versprechen, mit einer Steuererhöhung (und was danach vielleicht kommt) die Probleme zu lösen. Dass damit nicht einmal ein laufendes Defizit gedeckt wird, wird verschwiegen. Es wird mit rein hypothetischen Annahmen gerechnet, bis die Rechnung schlussendlich irgendwie aufgeht. Nachvollziehbar oder überprüfbar für den einfachen Bürger ist das kaum. Er muss glauben (oder eben nicht).</p>
<p>Diese drei Beispiele zeigen, wie unkritische Mitmenschen beeinflussbar sind. Es bleibt der Glaube, dass die Demokratie weiterhin Gegensteuer gibt. Obwohl Politiker-Versprechen schnell vergessen sind, besonders vor den Wahlen.</p>
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		<title>McDonalds: Die Eagles räumen auf</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2009/07/21/mcdonalds-die-eagles-raumen-auf/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 20:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangene Woche war ich in Mailand im McDonalds. Ja, um schnell noch ein Eis zu essen (McFlurry), bevor ich in den Zug nach Zürich gehuscht bin. Während dem Essen ist mir etwas aufgefallen: da sind mehrere Leute mit gleichen T-Shirts rumgelaufen, die aufgeräumt haben. Also Tische sauber gemacht, Tabletts wegegräumt, Boden gereinigt etc. Auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/07/17072009756.jpg" rel="lightbox[715]"><img class="alignleft size-medium wp-image-716" title="17072009756" src="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/07/17072009756-300x243.jpg" alt="17072009756" width="300" height="243" /></a>Vergangene Woche war ich in Mailand im <a href="http://www.mcdonalds.it">McDonalds</a>. Ja, um schnell noch ein Eis zu essen (McFlurry), bevor ich in den Zug nach Zürich gehuscht bin. Während dem Essen ist mir etwas aufgefallen: da sind mehrere Leute mit gleichen T-Shirts rumgelaufen, die aufgeräumt haben. Also Tische sauber gemacht, Tabletts wegegräumt, Boden gereinigt etc. Auf den Shirts stand: &#8220;Eagles Service&#8221;. Da hat sich bei mir unweigerlich die Frage gestellt:</p>
<p>Warum sind das keine McDonalds-Angestellten?</p>
<p>Natürlich kenne ich die Antwort. Andere Grosskonzerne machen das mit ihrem Reinigungspersonal auch. Sie outsourcen die &#8220;Drecksarbeit&#8221; an eine externe Firma. Vorteil: diese Firma kann noch schlechtere Löhne zahlen mit noch schlechteren Sozialleistungen dazu. Die Firmen meinen, sich damit aus der sozialen Verantwortung stehlen zu können. Sie stehen besser da (&#8220;Nein, wir beschäftigen keine Arbeiter mit einem Lohn von unter Fr. 3000.-&#8221;).</p>
<p>Genug Sozialkritik. Als überzeugter Verfechter der freien Marktwirtschaft einige grundlegenden Gedanken dazu:<br />
1. Ja, das Verhalten der Firma finde ich persönlich schlecht. Firmen, die keine anständigen Löhne bezahlen, kritisiere ich. Firmen, die auf dem Buckel der Mitarbeiter sparen, missbillige ich. Da gibt es nichts hinzuzufügen. Ob dies in diesem Fall gegeben ist, ist reine Spekulation, jedoch wahrscheinlich.</p>
<p>2. Die Alternative eines Staatseingriffs ist abzulehnen. Ich behaupte, der Staat kann diese sozialen Probleme noch schlechter lösen als die Marktwirtschaft. Im Gegenteil: er verursacht, wenn stärker in den Arbeitsmarkt eingegriffen wird (z.b. mit Mindestlöhnen) höchstens noch mehr Arbeitslose. Das ist in jedem Fall zu verhindern.  Die Beschäftigungspolitik ist und soll primär Sache des Unternehmens sein. Und ja, motivierte, gute und freundliche Mitarbeiter sind ein Wettbewerbsfaktor.</p>
<p>3. Ich bin überzeugt von der 4. Macht im Staat, den Medien. Es ist geradezu ihre Pflicht, solches Verhalten von Firmen anzuprangern. Es ist ihre Pflicht, die Firmen beim Namen zu nennen, öffentlich zur Diskussion aufzufordern, investigativ neue Entwicklungen und Probleme aufzuzeigen. Auch Blogger sollten echten Druck ausüben und in Mitteleuropa noch stärkeres Gewicht erhalten in dieser Frage.</p>
<p>4. Eigenverantwortung: ich bin auch überzeugt von der kontrollierenden Gesellschaft und der Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Glauben Sie mir, ich werde in einem italienischen McDonalds kein Kunde mehr sein. Ich blogge nicht nur darüber, ich erzähle es auch meinen Kollegen und Bekannten (virales Marketing <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). Vernichte ich Arbeitsplätze? Vielleicht. Andererseits erhalte ich die Stelle eines Eisdielen-Mitarbeiters, dessen Eis vielleicht etwas teurer ist. Das ist Wettbewerb. Kürzlich habe ich mir sogar einmal überlegt, einem Mitarbeiter einer FastFood-Kette ein Trinkgeld zu geben. Müsste jedoch einmal abklären, ob er es auch behalten dürfte, was ich ja schwer hoffe. Solche Massnahmen sind sicher wirkungsvoller als der Ruf nach mehr Staat.</p>
<p>5. Allgemein finde ich Fast-Food-Buden interessante &#8220;Biotope&#8221; menschlichen Verhaltens. Ich habe mir schon einige Male überlegt, temporär einen solchen Job anzunehmen. Rein wegen den Erfahrungen, die man machen könnte.</p>
<p>Meine Gedanken sind vielfältig. Ich konnte noch nicht alles in Worte fassen und niederschreiben. Insbesondere Punkt 2-4 würde ich noch gerne genauer und detaillierter begründen. Das Thema wird mich sicher noch weiter beschäftigten.</p>
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		<title>Kanton Thurgau: Informatik-Panne</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 11:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Während meiner fünftägigen Abwesenheit hatte der Kanton Thurgau eine kleinere Informatik-Panne zu bewältigen. Grund war der Newsletter der &#8220;Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau&#8220;. In regelmässigen Abständen wird ein Newsletter mit neuen statistischen Informationen verschickt. Durch ein Software-Update haben die Empfänger den letzten Newsletter rund 45 mal erhalten. Das wäre ja noch nicht so tragisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-710" title="logo_kanton_thurgau" src="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/07/logo_kanton_thurgau.gif" alt="logo_kanton_thurgau" width="193" height="83" />Während meiner fünftägigen Abwesenheit hatte der Kanton Thurgau eine kleinere Informatik-Panne zu bewältigen. Grund war der Newsletter der &#8220;<a href="http://www.statistik.tg.ch">Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau</a>&#8220;. In regelmässigen Abständen wird ein Newsletter mit neuen statistischen Informationen verschickt.</p>
<p>Durch ein Software-Update haben die Empfänger den letzten Newsletter rund 45 mal erhalten. Das wäre ja noch nicht so tragisch gewesen. Doch in den 45 Mails waren immer die Adressen von sämtlichen Empfängern enthalten (der Newsletter hat gut 300 Abonnenten). Mit dem verantwortlichen Techniker kann ich mitfühlen. Das ist ein unschönes Gefühl, wenn sowas derart krass schief geht. Auch die verantwortliche Firma nennen wir hier jetzt nicht namentlich, sowas kann jedem passieren (wenn es auch unter keinen Umständen passieren sollte).</p>
<p>Aus eigener Erfahrung kenne ich die Newsletter-Problematik. Es sollte  für den Versand des Test-Newsletters die selben Routinen verwendet werden wie für die &#8220;scharfe&#8221; Version.</p>
<p>Hier noch das Entschuldigungs-Mail, das anschliessend angekommen ist:</p>
<blockquote>
<div>Sehr geehrte Leserinnen und Leser des &#8220;Newsletter Statistik Thurgau&#8221;</div>
<div></div>
<div>Aufgrund eines technischen Problems wurde der (1x ausgelöste) Versand des &#8220;Newsletter Statistik Thurgau&#8221; heute durch das System unzählige Male wiederholt. Zudem führten (uns nicht bekannte) Softwareanpassungen dazu, dass alle Empfänger des Newsletters in der Adresszeile sichtbar waren. Diese Mängel traten erst beim Versand an die gesamte Verteilerliste in Erscheinung und waren bei den vorher durchgeführten Testversänden an ausgewählte Adressaten nicht sichtbar gewesen. Die verantwortlichen IT-Personen arbeiten daran, diese Fehler zu beheben.</div>
<div></div>
<div>Wir entschuldigen uns bei Ihnen in aller Form für die Unannehmlichkeiten, die Sie damit hatten, und hoffen, dass wir Sie weiterhin zu den interessierten Leserinnen und Lesern unserer Publikationen zählen dürfen.</div>
<div></div>
<div>Freundliche Grüsse</div>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das Reduit</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2009/07/06/das-reduit/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 04:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich hat das SF einen Dok über das Reduit gesendet. Prinzipiell finde ich die Dokumentationen von SF interessant. Der Film über das Reduit ist sehenswert. Wir können uns kaum vorstellen, in welcher Situation die Schweiz damals gesteckt hat. Im Film haben einige Aktiv-Dienstler erzählt, wie sie sich gefühlt haben. Die Angst, von Deutschland überfallen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/07/090630_reduit.jpg" rel="lightbox[701]"><img class="size-medium wp-image-702 alignleft" title="090630_reduit" src="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/07/090630_reduit-300x164.jpg" alt="090630_reduit" width="300" height="164" /></a>Kürzlich hat das <a href="http://sf.tv">SF</a> einen <a href="http://www.sf.tv/sendungen/dok/index.php">Dok</a> über das Reduit gesendet. Prinzipiell finde ich die Dokumentationen von SF interessant. Der Film über das Reduit ist <a href="http://www.sf.tv/podcasts/feed.php?docid=dok">sehenswert</a>.</p>
<p>Wir können uns kaum vorstellen, in welcher Situation die Schweiz damals gesteckt hat. Im Film haben einige Aktiv-Dienstler erzählt, wie sie sich gefühlt haben. Die Angst, von Deutschland überfallen zu werden, war omnipräsent. Die Historiker der Gegenwart können da nochso belehrend auftreten. Natürlich entschuldigt eine aussergewöhnliche Situation keine Fehler. Als gravierend oder nicht nachvollziehbar stufe ich diese jedoch nicht ein.</p>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/07/090630_reduit_maurer.jpg" rel="lightbox[701]"><img class="alignleft size-medium wp-image-703" title="090630_reduit_maurer" src="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/07/090630_reduit_maurer-300x166.jpg" alt="090630_reduit_maurer" width="300" height="166" /></a>Die Journalistin kann die damalige Strategie (sprich: Rückzug ins Reduit und preisgeben des Mittellandes) nicht begreifen. Sie fragt immer wieder nach, wie man dies der Bevölkerung &#8220;verkaufen&#8221; konnte. Ueli Maurer hat meines Erachtens im Film die beste Antwort darauf gegeben. Man wollte sich auf die Stärken konzentrieren. Niemand geht auf eine offene Wiese, um sein Land zu verteidigen. Diese Strategie würde man sogar heute noch in Betracht ziehen.</p>
<p>Gemäss den Zeitzeugen waren die Industrieanlagen mit Sprengsätzen versetzt. Wie auch der Gotthard. Ein Einmarschieren hätte von den Deutschen einen sehr grossen Preis verlangt. Gewonnen hätten sie nichts: ein zerstörtes Mittelland und einen defekten Gotthard.</p>
<p>Wenn man die Aussagen der Aktivdienstler und diejenige der Historiker betrachten, sind diese sehr gegensätzlich. Die Zeitzeugen berichten von einem &#8220;zähen Widerstandsgeist der Soldaten&#8221; gegen Nazi-Deutschland. Die Historiker meinen, dass ein Nachgeben wahrscheinlicher gewesen wäre. Ich denke, es ist mit der Situation heute zu vergleichen. Die Politiker (allen voran der Bundesrat) halten dem internationalen Druck weit weniger Stand als das Volk.</p>
<p>Kurz einige Punkte, die mich weiter beschäftigt und/oder erstaunt haben:</p>
<ul>
<li>General Guisan verkleinerte die Bestände der Armee, zugunsten der Wirtschaft. Ein Reduit zu verteidigen braucht weniger Mann.</li>
<li>Die Wegweiser im Land wurden demonatiert, damit die Deutschen sich nicht orientieren könnten. In der heutigen Zeit ist die Wirkung dieser Massnahme fast unvorstellbar.</li>
<li>Die Mitglieder der Nationalen Front, die für den Anschluss der Schweiz an Nazi-Deutschland gekämpft haben, waren in der Armee äusserst unpopulär. Solche Leute wurden schnell verpfiffen und aus der Armee ausgesondert. Gut so.</li>
<li>Die Aktivdienstler sind sehr realistisch. Sie sagen, dass in der Erinnerung mehr Schönes als Schlimmes vorhanden ist. Das Schlimme vergisst man schneller. Dass die Zeit hart, ungemütlich und beängstigend war, bestreitet indes niemand.</li>
<li>Ein kampfloses Aufgeben hat für das Volk und die Soldaten nie zur Debatte gestanden. Wenn man den älteren Herren zuhört, erklären sie, wie sie für die Verteidigung des Landes alles, auch ihr Leben, gegeben hätten. Das beeindruckt.</li>
<li>Die Schweiz ist nicht nur wegen der Reduit-Strategie vom Krieg verschont geblieben. Die enge Wirtschaftliche Verflechtung mit Deutschland und der Gotthard waren weitere Punkte. Alles in allem scheint die Strategie aufgegangen zu sein.</li>
<li>Natürlich wurden die Zeitzeugen auch auf die Flüchtlingspolitik der Schweiz zu damaligen Zeit befragt. Natürlich hätte man alle Juden aufnehmen sollen. Die Lage war für alle dramatisch. Doch es wurde auch befürchtet, dass die Nahrungsmittel kaum ausgereicht hätten. Sicher kann man im Nachhinein sagen, dass man einiges besser oder anders hätte machen können oder müssen.</li>
</ul>
<p>Ich bin gespannt, die die nächste Generation über dieses dunkle Kapitel der Geschichte denken wird. Wichtig, dass nie vergessen wird, was die persönliche Freiheit bedeutet.</p>
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		<title>Grüne Woche</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 19:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[militär]]></category>

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		<description><![CDATA[Die kommende Woche werde ich im Tenü Grün verbringen. Werde umgeteilt und darf daher eine wöchige Umschulung besuchen. Den sog. &#8220;Sackbefehl&#8221; habe ich überprüft. Ist noch komplett vom letzten WK, auch wenn ich nicht sicher bin, wie anstrengend die anstehende Woche sein wird:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die kommende Woche werde ich im Tenü Grün verbringen. Werde umgeteilt und darf daher eine wöchige Umschulung besuchen.</p>
<p>Den sog. &#8220;Sackbefehl&#8221; habe ich überprüft. Ist noch komplett vom letzten WK, auch wenn ich nicht sicher bin, wie anstrengend die anstehende Woche sein wird:</p>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/06/sackbefehl.jpg" rel="lightbox[671]"><img class="alignnone size-full wp-image-673" title="sackbefehl" src="http://www.konsequenz.ch/wp-content/uploads/2009/06/sackbefehl.jpg" alt="sackbefehl" width="800" height="686" /></a></p>
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		<title>Ein Relikt&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 11:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; aus alten Zeiten werde ich kommende Woche abgeben. Es ist die alt-ehrwürdige Taschenmunition, die jeder Schweizer Wehrdienstpflichtige mit nach Hause bekommen hat. Das Parlament hat bekanntlich beschlossen, dass die Taschenmunition eingezogen wird. Natürlich habe ich diesen Teil Geschichte fotografisch festgehalten. Vielleicht lachen wir in 50 Jahren darüber, vielleicht sehnen wir uns nach alten Zeiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; aus alten Zeiten werde ich kommende Woche abgeben. Es ist die alt-ehrwürdige Taschenmunition, die jeder Schweizer Wehrdienstpflichtige mit nach Hause bekommen hat. Das Parlament hat bekanntlich beschlossen, dass die Taschenmunition eingezogen wird. Natürlich habe ich diesen Teil Geschichte fotografisch festgehalten. Vielleicht lachen wir in 50 Jahren darüber, vielleicht sehnen wir uns nach alten Zeiten, in denen wir primär noch unser Land verteidigten. Oder es zumindest glaubten.</p>
<p><a title="Taschenmunition by thomasgemperle, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/thomasgemperle/2914835558/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3044/2914835558_d8475b077d.jpg" alt="Taschenmunition" width="500" height="375" /></a></p>
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