In diesem Monat war ich ja noch einige Tage im Norden Deutschlands unterwegs. Ich habe da auch griechische Kollegen besucht und wir haben uns auch wieder über Musik ausgetauscht – dabei bin ich auf einen Song aufmerksam gemacht worden, der in Griechenland seit letztem Dezember in den TopTen ist. Schnörkelloser Pop, optimal um Gedanken nachzuhangen. Zumal der Text für mich nicht verständlich ist.
Zum Text vielleicht noch: Entgegen der meisten griechischen Songs geht es hier nur am Rande um die Liebe. Die Botschaft ist etwa, dass keine Erwartungen vorhanden sind. Die besungene Person wird zwar geliebt, doch der Sänger lebt in seiner eigenen Welt. Er sieht es pragmatisch: Die Tage vergehen – morgen ist ein neuer Tag mit neuen Ideen.
Farin Urlaub macht einfache Musik, die sich leicht hören lässt. Mit dem FURT (Farin Urlaub Racing Team) hat er eine super Band zusammengestellt – besonders die Blasinstrumente finde ich cool. Aber das wirklich besondere ist, wenn man ihn live erleben darf.
Kürzlich hat er eine Live-DVD zum Gratis-Download angeboten. Ein Song daraus hier als Kostprobe – man beachte die sehr gelungene Interaktion mit dem Publikum:
Der Song passt auch textlich ganz gut – beim Sieg der Schweiz gegen Spanien im Fussball habe ich zufällig daran gedacht. Der Mensch ist ziemlich einfach gestrickt – meistens jedenfalls.
Schon oft daran gedacht, über meine Musik zu bloggen, die ich aktuell höre. Unglücklicherweise starte ich gerade mit einem Song, der auf youtube nicht zu finden ist. Daher müsst ihr umständlich auf
Am Sonntag Abend besuchte ich ein Konzert im Seebad Enge (Zürich). Die Artistin (Heidi Happy) und ihr musikalischer Begleiter haben mich mit ihrem Konzert erfreut. Die Stimmung war ausgelassen und gemütlich. Die tollen Klänge (und natürlich Stimmen) an diesem schönen Sommerabend, sozusagen auf dem Wasser des Züri-Sees, waren fantastisch.
Alle zwei Wochen werden durch den Sommer hindurch in dieser speziellen Umgebung Konzerte organisiert, Eintritt jeweils frei. Die nächste Veranstaltung der Reihe “Seebad (Un)plugged – akustische Konzerte im Seebad Enge” findet am 2. August mit Peter Finc Feat. Linah Rocio statt. Gut möglich, dass ich wieder anwesend sein werde
Diese Woche habe ich zufällig den neuen Viedo-Clip zum Song “For What It’s Worth” von Placebo gesehen. Gefällt mir sehr gut:
Die Idee, anderen Menschen in den Kopf zu schauen, ist faszinierend. Auf den ersten Blick zu sehen, was die Menschen beschäftigt, was sie denken, fühlen, vorhaben, machen und sind. Der Gedankengang finde ich interessant – natürlich nur theoretisch. In der Realität wäre das beängstigend.
Der Clip hat mich sofort an den sehr coolen Clip zum Song “Ich bin die Sehnsucht in dir” von den Toten Hosen erinnert:
Bis jetzt habe ich noch selten etwas gewonnen. Doch gestern kam das erfreuliche Mail von dreamcard.ch. Ich habe gewonnnen:
Traum: Lovebugs & Support Acts auf der Sternenbühne St. Gallen Datum: Samstag, 23. Juni 2007 Ort: Sittertobel in St. Gallen Zeit: Einlass ab 17.00 Uhr, Konzertbeginn 18.00 Uhr, Konzertende ca. 23.00 Uhr
Und nun das Beste: Anzahl Begleitpersonen, die Sie einladen und mitnehmen dürfen: 3
Also 4 Tickets für das Konzert. Wenn man sieht, dass 5000 Tickets verfügbar sind, gehöre ich also zu den 1250 Glücklichen.
Doch nicht genug: ich habe diese Woche noch 2 Tickets für das Ärzte-Konzert in Zürich vom 5. Dezember geordert. Zwar nicht ganz gratis, dafür habe ich jetzt 5 Monate Vorfreude auf die Beste Band der Welt (bescheidene Eigenwerbung).
Irgendwie rockt diese Woche gewaltig
PS: 2 meiner gewonnenen Lovebugs-Tickets sind zurzeit noch nicht vergeben
Dieser Song der Aerzte ist mir heute wieder in Erinnerung gerufen worden. Schnell in die Playlist und abspielen. Ja, er ist gesellschaftskritisch. Doch ich denke, zwischendurch muss man sich solche Fragen stellen und etwas über unsere Welt nachdenken.
Auslöser war das Mail eines guten Freundes, das mich stark bewegt hat. Wie oft fragen wir, wie es jemandem geht? Meist ist es eine Floskel, die keine weitere Bedeutung hat und mit einem “Gut” quittiert wird. Man will verständlicherweise auch nicht jedem seinen Gemütszustand anvertrauen.
Das erwähnte Mail war eine Antwort auf eines von mir, in dem ich fragte, ob sonst alles im Lot sei. Zeitweise ertappe ich mich selbst dabei, dass mir die wichtige Bedeutung dieser Fragen viel zu wenig bewusst ist. Die Antwort, dass es nicht wirklich gut geht, beschäftigt mich. In der heutigen Zeit, in der oft nur der Schein zählt, ist ein solcher Vertrauensbeweis vielleicht noch etwas mehr wert.
Neben dem Song denke ich immer auch an das Sprichwort, dass uns ein Lehrer in Irland beigebracht hat (wir hatten da jeweils ziemlich philosophische Gespräche): “Everyone has their cross to bear.” Hinter jeder Fassade verbirgt sich etwas, dass nicht jeder wissen soll. Wenn es in vielen Fällen auch belanglose Kleinigkeiten sein mögen.
Wieder habe ich eine nationale Band “entdeckt”, sie nennt sich QL. Zugegeben, in gewissen Kreisen ist QL bereits heute recht bekannt. Diese Band covert Songs von Schweizer Künstlern. Vertreten sind Polo Hofer, Patent Ochsner, Mani Matter, Florian Ast, Plüsch, Gölä, halt alle, die einmal einen Hit gelandet haben. Und was mir besonders gefällt: bei allen Songs gibts mehr Gitarre und mehr Schlagzeug, kurz: mehr Rock. So sind auch sonst etwas “lahme” Lieder richtig geniessbar. Ebenso wurden “alte” Volkslieder wie “Italiano” oder “Vogellisi/Buurebüebli” neu aufgenommen.
Das neue Album von Farin Urlaub mit dem Titel “Am Ende der Sonne” ist echt gelungen. Bereits beim Aufschlagen der CD freue ich mich. Denn als erstes sticht mir folgender Text in die Augen:
Und ob man schwitzt, und ob man friert, und ob man den Verstand verliert, ob man allein im Dreck krepiert, die Sonne scheint, als wäre nichts passiert.
Auf der ersten Seite des Booklets steht: “Ende”. Doch es gefallen nicht nur das Booklet und Cover. Neben tollen Melodien sind auch die Texte wieder gewohnt anregend. Beispielsweise der Song “Alle dasselbe”. Darin wird beschrieben, dass wir im Grunde genommen alle dasselbe anstreben und die Menschen gar nicht so unterschiedlich sind:
Wir wollen alle mehr oder weniger dasselbe – seit es Menschen gibt – nen Platz an der Sonne, genug zu essen, ein Bett – und jemanden, der uns liebt.
Ein weiteres Beispiel ist der Song “Kein Zurück”. Darin werden die Konsequenzen des Freitodes aufgezeigt:
Nie wieder Pech, nie wieder Glück, kein Kuss im Regen und kein Sonnenuntergang, mach dir klar, es ist wahr: es gibt kein zurück.