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	<title>konsequenz.ch &#187; medien</title>
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		<title>Jahresrückblick 2011</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 13:06:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adminop</dc:creator>
				<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Thurgauerzeitung von gestern bestand aus einem einzigen Jahresrückblick. Praktisch keine News, daher ist die Zeitung schnell ins Altpapiert gewandert. Wer wirklich noch zurück blicken will: Es gibt bedeutend interessantere Jahresrückblicke. Mein aktueller Favorit: Zeitgeist 2011 von Google: Klar, eine Zeitung kann solche Emotionen nicht transportieren. Gerade deswegen sollte sie sich vielleicht auf Anderes konzentrieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.thurgauerzeitung.ch">Thurgauerzeitung</a> von gestern bestand aus einem einzigen Jahresrückblick. Praktisch keine News, daher ist die Zeitung schnell ins Altpapiert gewandert.</p>
<p>Wer wirklich noch zurück blicken will: Es gibt bedeutend interessantere Jahresrückblicke. Mein aktueller Favorit: Zeitgeist 2011 von Google:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/SAIEamakLoY?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Klar, eine Zeitung kann solche Emotionen nicht transportieren. Gerade deswegen sollte sie sich vielleicht auf Anderes konzentrieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Saure-Gurken-Zeit at its best</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 18:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, wir sind wieder in der Saure-Gurken-Zeit. Die Thurgauerzeitung hat es uns heute wieder einmal herovrragend vor Augen geführt. Einen schönen Sommer allerseits. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wir sind wieder in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sauregurkenzeit">Saure-Gurken-Zeit</a>. Die Thurgauerzeitung hat es uns heute wieder einmal herovrragend vor Augen geführt. Einen schönen Sommer allerseits.<br />
<a href="http://www.konsequenz.ch/files/2011/07/kennen_sie_ihr_gemeindewappen.jpg" rel="prettyPhoto[1126]"><img class="size-medium wp-image-1129 alignnone" src="http://www.konsequenz.ch/files/2011/07/kennen_sie_ihr_gemeindewappen-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>The World Without Facebook (Video)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 15:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer es noch nicht gesehen hat: eindrückliche Facts zu Facebook in Form eines Videos:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer es noch nicht gesehen hat: eindrückliche Facts zu Facebook in Form eines Videos:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23277175?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="400" height="225"></iframe></p>
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		<title>re:publica XI: Wie wird man zum Local Hero?</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2011/05/04/republica-xi-wie-wird-man-zum-local-hero/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 22:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 13. bis 15. April fand in Berlin die re:publica XI statt, die Konferenz über Blogs, Soziale Medien und die Digitale Gesellschaft. Etwas verspätet erscheinen auf diesem Blog einige Artikel dazu. Die Session mit diesem Titel hatte zum Thema, wie man mit Lokaljournalismus zum local hero wird. Das Podium war mit verschiedenen Personen bzw. Vertretern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1006" src="http://www.konsequenz.ch/files/2011/05/republica11.jpg" alt="" width="120" height="120" /></p>
<p><em>Vom 13. bis 15. April fand in Berlin die <a href="http://re-publica.de/11/">re:publica XI</a> statt, die Konferenz über Blogs, Soziale Medien und die Digitale Gesellschaft. Etwas verspätet erscheinen auf diesem Blog einige Artikel dazu.</em></p>
<p>Die Session mit diesem Titel hatte zum Thema, wie man mit Lokaljournalismus zum local hero wird. Das Podium war mit verschiedenen Personen bzw. Vertretern von Medien besetzt: Philipp Schwörbel (<a href="http://prenzlauerberg-nachrichten.de">prenzlauerberg-nachrichten.de</a>), Rainer Kurlemann (<a href="http://rp-online.de">rp-online.de</a>) und Stefan Aigner (<a href="http://regensburg-digital.de">regensburg-digital.de</a>) <del>Harry Prothmann</del>. Moderiert wurde die Runde von Carolin Buchheim (<a href="http://fudder.de">fudder.de</a> bzw. <a href="http://badische-zeitung.de">badische-zeitung.de</a>).</p>
<p><strong>prenzlauerberg-nachrichten.de</strong><br />
Prenzlauer Berg hat ca. 145000 Einwohner.</p>
<p>Was ist der Anlass, ein lokales Medium zu gründen? Grosse Zeitungen ziehen sich aus dem Lokalen zurück. Es gibt viele Blogs und Bürgerinitiativen, eine Vielfalt und Aktivisten sind vorhanden (tz.B. hellmutsplatz.de, wasserturm-blogs etc.). Eine kontinuierliche Berichterstattung über die Lokalpolitik, sogenanner Qualitätsjournalismus fehlt jedoch. Das Feststellen eines Mangels ist der Grund, es ist etwas nicht so, wie es sein sollte.</p>
<p>Wie findet man die erste Nachricht? Systematisch. Zu jedem Stadtrat und Bürgerinitiativen gehen und ein Interview führen. Dann kommen die Themen. So entwickelt sich nach bis nach ein &#8220;Fan-Netzwerk&#8221;. Themen kommen dann danach automatisch.</p>
<p>These: gute, lokale Geschichten sind die Zukunft. Die Leute interessiert es, was vor der Haustüre passiert.</p>
<p>Warum macht ihr das? Für die Demokratie ist es wichtig, zu wissen, was vor der eigenen Haustüre passiert, und auch welchen Zwängen die Politik unterlegen ist. Das fördert die Demokratie und das Verständnis dafür.</p>
<p>Wer soll das alles bezahlen? Seit 6 Wochen haben wir den Anzeigeverkauf gestartet.</p>
<p>Lokalen Helden sind alle, die lokal etwas bewegen wollen.</p>
<p>Wie kommen die User? Auf wundersame Weise, durch Mund-zu-Mund-Propaganda.</p>
<p>Moderatorin antwortet dazu: sie hätten einfach mal mit einem WordPress-blog gestartet. Später wurden dann einmal Werbe-Karten aufgelegt.</p>
<p>Teilnehmer aus Würzburg: bei uns ist Lokaljournalismus das Aneinanderreihen von RSS-Feeds der Polizeipräsidien.</p>
<p>Moderatorin: nur mit Polizeimeldungen wird man nicht zum local Hero.</p>
<p><strong>rp-online.de</strong><br />
rheinische-post online<br />
Die Online-Nachrichten wurden vor 12 Jahren gegründet. Es hat begonnen mit dem Online-Stellen von Zeitungsartikeln. Heute ist es eine online redaktion mit 10 Mitarbeitern.</p>
<p>Grundaussage: Wettbewerb und Konkurrenz ist wichtig, damit ein Druck für Geschichten da ist. Sonst wird die Zeitung bequem. Der Wettbewerbsdruck sorgt für bessere Nachrichten.</p>
<p>Wenn der User eine Qualmwolke sieht will er wissen, was wo brennt. Und es nicht erst am nächsten Tag in der Zeitung lesen. Viele Leser kommen auch von ausserhalb der Stadt, die es interessiert, was Zuhause bzw. dem Geburtsort passiert. Online ist gut, da es sofort Feedback gibt. Was auch im Print zu anderen Stories führen kann, z.B. wenn bei einem Unfall auf weitere gefährliche Stellen hingewiesen wird. Das kann dann thematisiert werden.</p>
<p>Ein Live-Ticker gibt es bei Themen, bei dem es eine hohe Beteiligung gibt. Neu gibt es einen Live-Ticker aus der Ratssitzung.</p>
<p>Wo gehen News zuerst raus? Aktuelle Meldungen, die nicht exklusiv sind. Andere Meldungen gehen sofort online und werden getwittert. Beispiel: Ausfall von Zügen durch Schnee. Mit Hilfe der User wurde laufend aktualisiert, welche Linien befahren werden. Der Print konnte verständlicherweise nicht mithalten.</p>
<p>Nur gute Journalisten schreiben gute Artikel.</p>
<p><strong>regensburg-digital.de</strong><br />
Was für Geschichten interessiert am meisten? z.B. die Schliessung der lokalen Brauerei. Es wird schon einige Male gestreikt, die Geschichte erscheint aber als Nebensatz, da die Brauerei ein grosser Anzeigekunde ist.</p>
<p>Es passiert regelmässig, dass anonyme Hinweise eingehen.</p>
<p>Ein Konkurrenz-Seite hat Geschwindigkeit und Masse zur Maxime erklärt. Kann man machen, aber bei regensburg-digital.de gehört die Geschwindigkeit nicht zum Wichtigsten, Qualität und das Aufgreifen von Themen, die bei anderen nicht zur Sprache kommen, sind wichtiger.</p>
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		<title>Twitter-Einführung: hashtags</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2011/01/22/twitter-einfuhrung-hashtags/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 10:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sind Hashtags? In etwas mehr als 140 Zeichen erklärt: es sind Worte, die ein # vorangestellt haben. Das hat verschiedene Sinne: 1. Suchen: die meisten Twitter-clients verlinken Hashtags direkt, sodass direkt nach Tweets zum gleichen Thema gesucht werden kann. 2. Finden: Bei Konferenzen, Veranstaltungen oder allgemein Ereignissen werden Hashtags definiert, die für alle Tweets [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-963" src="http://www.konsequenz.ch/files/2011/01/twitter_logo-300x110.jpg" alt="" width="300" height="110" />Was sind Hashtags? In etwas mehr als 140 Zeichen erklärt: es sind Worte, die ein # vorangestellt haben. Das hat verschiedene Sinne:</p>
<p>1. Suchen: die meisten Twitter-clients verlinken Hashtags direkt, sodass direkt nach Tweets zum gleichen Thema gesucht werden kann.</p>
<p>2. Finden: Bei Konferenzen, Veranstaltungen oder allgemein Ereignissen werden Hashtags definiert, die für alle Tweets über/zu diesem Anlass verwendet werden. Damit ist es dann auch möglich, eine sog. Twitterwall aufzubauen (siehe auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitterwall">http://de.wikipedia.org/wiki/Twitterwall</a>). Sprich: einen live-ticker mit sämtlichen Tweets zu diesem Event. Auch als Besucher oder abwesender Interessent ist es spannend, den live-News-Stream zu betrachten, der genau an diesem Ort bzw. zu diesem Ereignis produziert wird.</p>
<p>2. Stichworte: ich nutze Hashtags oft auch um stichwortartig weitere Gedanken/Worte unterzubringen oder den Tweet in einen bestimmten Zusammenhang zu bringen.</p>
<p>Kurz: mit Hashtags markieren wir eine Nachricht, dass sie zu einem bestimmten Thema gehört. Damit lassen sich dann weitere Anwendungen realisieren.</p>
<p>Noch abschliessend: wer definiert die hashtags? Das sind die User. Gewisse Tags setzen sich einfach durch, andere nicht. Bei Veranstaltungen ist es oft der Veranstalter, der einen Vorschlag macht.</p>
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		<title>Mittelalter</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 17:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[beobachtet]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war auf 20min.ch folgende Story zu lesen: Dabei ist mir, neben dem Vertipper, der witzige, markierte Satz aufgefallen. Unweigerlich hat sich in meinem Kopf ein vorweihnachtlich geprägtes Bild vom Losziehen dreier Könige aufgebaut, die mit ihrer Karawane den langen, beschwerlichen Weg ins entlegene Dublin antreten. Ich sollte mir vielleicht nicht alles bildlich vorstellen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war auf <a href="http://www.20min.ch">20min.ch</a> folgende Story zu lesen:<br />
<a href="http://www.konsequenz.ch/files/2010/11/mittelalter.png" rel="prettyPhoto[927]"><img class="alignnone size-medium wp-image-928" src="http://www.konsequenz.ch/files/2010/11/mittelalter-300x146.png" alt="" width="300" height="146" /></a></p>
<p>Dabei ist mir, neben dem Vertipper, der witzige, markierte Satz aufgefallen. Unweigerlich hat sich in meinem Kopf ein vorweihnachtlich geprägtes Bild vom Losziehen dreier Könige aufgebaut, die mit ihrer Karawane den langen, beschwerlichen Weg ins entlegene Dublin antreten.</p>
<p>Ich sollte mir vielleicht nicht alles bildlich vorstellen <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Soziale Kontakte und Vereinsamung</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2010/09/08/soziale-kontakte-und-vereinsamung/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 19:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt verändert sicht. Insbesondere, wie wir leben, arbeiten und Kontakte pflegen. Gestern hatten wir eine spannende Diskussion darüber. Die Thesen: 1. Leute haben keine Zeit mehr. Die Verkäuferin im Laden kann mit den Kunden keine Gespräche mehr führen, Dorfläden verschwinden. Treffpunkte sozialen Lebens verkommen zu reinen Dienstleistungsbetrieben oder verschwinden komplett. Hätten wir mehr Raum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_905" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2010/09/soziale_kontakte.jpg" rel="prettyPhoto[903]"><img class="size-medium wp-image-905  " src="http://www.konsequenz.ch/files/2010/09/soziale_kontakte-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Soziale Kontakte - ein Handschlag auf dem Fischmark in Hamburg, Sommer 2010</p></div>
<p>Die Welt verändert sicht. Insbesondere, wie wir leben, arbeiten und Kontakte pflegen. Gestern hatten wir eine spannende Diskussion darüber. Die Thesen:</p>
<p>1. Leute haben keine Zeit mehr. Die Verkäuferin im Laden kann mit den Kunden keine Gespräche mehr führen, Dorfläden verschwinden. Treffpunkte sozialen Lebens verkommen zu reinen Dienstleistungsbetrieben oder verschwinden komplett. Hätten wir mehr Raum für solche Dinge, würden sich viele sozialen Probleme lösen.</p>
<p>2. Neue Medien erleichtern soziale Kontakte im realen Leben. Menschen, die damit nicht umgehen können oder sich dem Wandel verweigern, verlieren. Sie vereinsamen und verlieren den Anschluss.</p>
<p>Ich sehe das nicht schwarz und bin der Meinung, dass es noch nie so einfach war, neue Leute mit ähnlichen Interessen kennen zu lernen. Je stärker ich neue Medien nutze, desto öfters resultieren daraus soziale Kontakte im realen Leben. Bis vor kurzem habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht und bin davon ausgegangen, dass soziale Kontakte etwas fast Selbstverständliches sind. Doch je länger ich darüber nachdenke komme ich zum Schluss, dass ich falsch liege. Subjektiv gesehen muss es eine schweigende Mehrheit sein, die anders lebt. Sollte ich mir mehr Zeit nehmen, um Kontakte zu Leuten zu pflegen, die ich nicht via Facebook/Twitter/SMS innert Sekunden erreichen kann? Ja. Ein Telefonat hat auch im Web2.0-Zeitalter noch eine Bedeutung, wie  auch eine handgeschriebene Karte die meisten Menschen hoch erfreut.</p>
<p>Ein Kollege ist Krankenwagen-Fahrer. Er steuert seine Gedanken bei, wie  Leute in den ersten Tagen im Spital viel Besuch bekämen, ab der 2.-3.  Woche aber ständig alleine sind. Ich frage mich, wie schwach ein soziales Netz sein muss, damit sowas passiert. Oder könnte mir das auch passieren?</p>
<p>Szenenwechsel. Ich verlasse heute das Büro und treffe unterwegs auf die alte Frau, die noch den letzten, nicht von unserer Firma in Beschlag genommenen Raum des Hauses bewohnt. Ich nehme mir 10 Minuten Zeit, mit ihr zu sprechen. Sie sieht kaum mehr, ist fast blind. Die einzige Aufgabe ist einmal im Tag den Briefkasten zu leeren. Sie sagt, wir seien heute speziell ruhig gewesen &#8211; sie hätte sich wie alleine auf der Welt gefühlt. Ich kann mir das kaum vorstellen &#8211; sich einen Tag lang alleine fühlen? Ihre Tochter wohnt 2 Km entfernt. Trotzdem: ihre einzigen sozialen Kontakte scheinen gelegentlich wir zu sein, dann der Arzt und der Taxifahrer, der sie zum Arzt fährt. Ich will mir nicht vorstellen, wie einsam solche Leute sind. Wie viele davon unbemerkt in unserer Gesellschaft leben. Und was sie jeden Tag machen und denken.</p>
<p>Ich ertappe mich oft, wie ich in Gedanken oder der Zeitung versunken meine Mitmenschen vernachlässige. Ich meine damit nicht Familie und Freunde. Sondern die alltäglichen Menschen, die im selben Haus wohnen oder unterwegs und in der Bahn anzutreffen sind. Für einen Gruss reicht es immer &#8211; aber mehr? Die Diskussionen der letzten Tage veranlassen mich, wieder etwas bewusster durch die Welt zu gehen. Mit staatlichen Mitteln lassen sich diese imensen sozialen Aufgaben nicht bewältigen. Es liegt an uns, täglich und ohne Aufsehen einen kleinen Beitrag zu leisten &#8211; für die Gesellschaft, in der wir leben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook: Welche Zahlen wurden vertauscht?</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2010/08/09/facebook-welche-zahlen-wurden-vertauscht/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 19:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Admin einer Facebook-Seite bekommt man wöchentlich ein Summary über die Entwicklung der Seite. Diese Woche war ich kurz erschrocken, als ich die Fans Likes gesehen habe. Zum Glück wurden da in der Zeile nur zwei Zahlen vertauscht. Auch FB macht Fehler (obwohl: sowas sollte ja schon nicht passieren).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Admin einer Facebook-Seite bekommt man wöchentlich ein Summary über die Entwicklung der Seite. Diese Woche war ich kurz erschrocken, als ich die <span style="text-decoration: line-through">Fans</span> Likes gesehen habe. Zum Glück wurden da in der Zeile nur zwei Zahlen vertauscht. Auch FB macht Fehler (obwohl: sowas sollte ja schon nicht passieren).</p>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2010/08/facebook.png" rel="prettyPhoto[886]"><img class="alignleft size-medium wp-image-890" src="http://www.konsequenz.ch/files/2010/08/facebook-300x166.png" alt="" width="300" height="166" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Barcamp Bodensee: Kurz-Bericht</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2010/07/24/barcamp-bodensee-kurz-bericht/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 23:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogging]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[bcs10]]></category>
		<category><![CDATA[bodensee]]></category>
		<category><![CDATA[konstanz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie heisst es so schön: besser spät als nie. Ich schreibe doch noch einige Worte zum Barcamp Bodensee, das am 5./6. Juni in Konstanz stattgefunden hat. Obwohl schon einige Wochen seither, denke ich oft an diesen coolen Event zurück. Die Leute im Orga-Team waren einfach super, die Zusammenarbeit hat richtig Spass gemacht. Die Aspekte, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2010/07/logo_bc_bodensee.jpg" rel="prettyPhoto[857]"><img class="alignleft size-medium wp-image-858" src="http://www.konsequenz.ch/files/2010/07/logo_bc_bodensee-300x62.jpg" alt="" width="300" height="62" /></a></p>
<p>Wie heisst es so schön: besser spät als nie. Ich schreibe doch noch einige Worte zum <a href="http://barcampbodensee.mixxt.eu/">Barcamp Bodensee</a>, das am 5./6. Juni in Konstanz stattgefunden hat. Obwohl schon einige Wochen seither, denke ich oft an diesen coolen Event zurück. Die Leute im Orga-Team waren einfach super, die Zusammenarbeit hat richtig Spass gemacht. Die Aspekte, die mir besonders aufgefallen sind:</p>
<p><strong>Kompetenzen verschieben sich</strong><br />
Es ist interessant zu sehen, wie teilweise völllig untechnische Leute Sessions über technische Themen besuchen oder gar selbst halten. Die inhaltliche Vernetzung war höchst spannend, die Quote der IT-Leute nimmt bei solchen Anlässen nach meinem Gefühl immer mehr ab (in absoluten Zahlen natürlich nicht). Weiter gedacht bestätigt dies die bekannten Konsequenzen auch für die Berufswelt: es gibt in gewissen Themenbereichen Spezialisten, die sich das Wissen einfach so und teilweise zum Spass aneignen. Das Wissen ist frei verfügbar. Es wird in der Zukunft unbestritten wichtig sein, wie man mit diesem Wissen und Informationen umgeht und umgehen kann. Es wird immer eine kleinere Bedeutung haben, welche Ausbildung man abgeschlossen hat (vorausgesetzt man hat eine abgeschlossen und weiss, was lernen bedeutet). Die Möglichkeiten sind gross, die Entwicklung so rasant, dass auch &#8220;neue&#8221; Leute sich in Nischen spezialisieren können.</p>
<p><strong>Sponsoren</strong><br />
Hier einfach ganz grosses Dankeschön in Globo. Es hat mich natürlich gefreut, auch viele Schweizer Firmen als Sponsoren gesehen zu haben (dies wären <a href="http://holidaycheck.com">holidaycheck.com</a>, <a href="http://stit.ch">stit.ch</a>, <a href="http://memonic.com">memonic.com</a>, <a href="http://namics.ch">namics.ch</a>, <a href="http://delinat.ch">delinat.ch</a> und <a href="http://brack.ch">brack.ch</a>)</p>
<p><strong>Sessions</strong><br />
<a href="http://www.konsequenz.ch/files/2010/07/bc_konstanz_02.jpg" rel="prettyPhoto[857]"><img class="size-medium wp-image-860 alignleft" src="http://www.konsequenz.ch/files/2010/07/bc_konstanz_02-243x300.jpg" alt="" width="243" height="300" /></a><br />
Speziell erwähnen möchte ich einige Sessions, die mir in Erinnerung geblieben sind:<br />
- Software-Entwicklung unter Android: witzig war, dass wir fast alle die selben Erfahrungen gemacht haben (ausprobiert aber irgendwo gescheitert). Die Session war Motivation, es nochmals zu versuchen. Es ist echt nicht schwierig und funktioniert auch <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
- Scrum: Erfahrungen und Austausch dazu, siehe Bild links.<br />
- Die youtube-karaoke-session von <a href="http://leumund.ch/">leumund</a>. Hier ist besonders die Innovationskraft hervorzuheben. Ich habe zwar schon einige impro-Vorträge gesehen, aber ohne Vorbereitung youtube videos synchronisieren, das habe ich noch nie gemacht. Toll: es hat niemanden gestört, auch wenn die Vorstellungen teilweise mehr als peinlich waren (so beurteile ich zumindest meinen kurzen Auftritt <img src='http://www.konsequenz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) Aber wen störts, wir sind alles Menschen, probieren Dinge aus und können scheitern. That&#8217;s life.</p>
<p><strong> Menschen</strong></p>
<p>Die Menschen, die durch diesen Anlass angezogen wurden, sind speziell. Sie sind web affin und haben dadurch einen offenen Zugang zu neuen Technologien. So machen insbesondere auch Tools und Dienste noch mehr Spass, die sonst nur in ebendiesen speziellen Kreisen Verbreitung finden (z.B. Twitter und Foursquare). Wenn man plötzlich von vielen solchen Leuten auch räumlich nah umgeben ist, ist das eine andere Art von Kommunikation, die sich etabliert. Diese Kommunikation zu erleben, den Sprung von der online Welt in die Reale noch einen Tick intensiver zu gestalten, gefällt mir. Wo ich mich normalerweise aufhalte begegne ich nicht so vielen Leute, die sich über solche Web-Dienste im höchsten Grad sozialisieren. Das Erlebnis ist immer wieder neu, total vernetzt und einfach anders.</p>
<p>Mehr habe ich nicht notiert, ich freue mich bereits auf die hoffentlich nächste Ausgabe im 2011.</p>
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		<title>Bundesrat sucht Stelle</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gemperle</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche wurde in der Thurgauerzeitung eine ganze Seite mit Stellengesuchen abgedruckt. Abgesehen von dieser Aussergewöhnlichkeit ist ein Inserat besonders aufgefallen. Es ist nicht von einem amtierenden Bundesrat, sondern von einem zukünftigen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche wurde in der <a href="http://www.thurgauerzeitung.ch">Thurgauerzeitung</a> eine ganze Seite mit Stellengesuchen abgedruckt. Abgesehen von dieser Aussergewöhnlichkeit ist ein Inserat besonders aufgefallen. Es ist nicht von einem amtierenden Bundesrat, sondern von einem zukünftigen:</p>
<p><a href="http://www.konsequenz.ch/files/2010/01/100124_bundesrat.jpg" rel="prettyPhoto[753]"><img class="alignnone size-medium wp-image-754" src="http://www.konsequenz.ch/files/2010/01/100124_bundesrat-300x260.jpg" alt="" width="300" height="260" /></a></p>
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