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Portrait-Projekt 2012

Schon seit über einem Jahr spiele ich mit dem Gedanken, in regelmässigen Abständen Menschen zu portraitieren. Ich hatte immer Bedenken, ob ich das “regelmässig” erfüllen kann. Doch jetzt mache ich es einfach. Ganz im Sinne des Holstee Manifesto: Do what you love, and do it often.

Schon beim ursprünglichen Gedanken wollte ich allen Portraitierten die mehr oder weniger selben Fragen stellen. Die erste Version der Fragen war jedoch zu schwierig, wie sich herausstellte. Sie beinhaltete z.B., was aus Sicht der Person der Sinn des Lebens ist.

Der Pianist. Passion pur.

Darum sieht der Frage-Katalog wie folgt aus. Es ist möglich, die selben Antworten zu geben wie auf die Sinn des Lebens Frage. Die letzten zwei Fragen sind bewusst sehr offen gehalten, es soll Raum für Individualität geben:
- Vorname
- Land (Herkunft und Wohnen)
- Beruf
- Wo und wie getroffen
- Passion  (Was machst du mit absoluter Leidenschaft? Was macht dich total glücklich?)
- ev. 1-2 freie, situativ auf den Partraitierten abgestimmte Frage

Und ja, die Antworten sollen sehr kurz sein. Ziel ist, pro Monat ein Portrait aufzuschalten und somit bis zum Jahresende mindestens 12 Portraits zu haben. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

pl0gbar Konstanz #1

Was als erstes auffällt in Konstanz: die Glühweinzeit aka Weinachtsmarkt ist eröffnet. Die entsprechende Stimmung mit den Menschenmassen ist auch am ersten Abend vorhanden, was ich nicht ungern habe.

Nichts desto trotz haben wir uns in einer kleinen Runde im Münsterhof getroffen, um die erste pl0gbar in Konstanz durchzuführen. Der (Stamm-)Tisch hätte noch Platz für weitere Leute geboten, die Gespräche waren aber wie gewohnt spannend in dieser kleinen aber feinen Runde. Anwesend waren noch: @suseswelt, @miradlo und @badespassbarbie

Was mir noch aufgefallen ist: es gibt etliche Leute, die alleine in ein Restaurant sitzen und was trinken oder essen. Wenn ich in dieser Situation wäre fände ich es cool, mit anderen Leuten zusammen zu sein. In anderen Kulturen würde das wohl kaum vorkommen. Bei uns bleibt die Skepsis und Angst vor Verkäufern und flirtwilligen (hab ich mir sagen lassen). Ich habs daher auch gelassen, hier Leute ungewollt zusammen zu bringen :-)

Weitere Themen waren: ab wann ist man ein Nerd, wie heissen die Brücken in Konstanz, wie kann man sich in Konstanz verirren, wo ist die Gefängniszelle und wie teuer ist ein Schwarztee. Und noch einiges mehr.

Kurz: coole Leute, witzige Gespräche, ich freu mich auf die nächste pl0gbar Konstanz. Und vielleicht auf etwas mehr Teilnehmer, obwohl wie immer Quantität und Qualität nicht zu verwechseln sind.

Die nächsten Termine zum merken:

- 11. Dezember, 15.00 Uhr: TweetUp auf dem Konstanzer Weihnachtsmarkt
- 26. Januar 2011: pl0gbar Konstanz #2

Man liest sich.

Barcamp Bodensee: Kurz-Bericht

Wie heisst es so schön: besser spät als nie. Ich schreibe doch noch einige Worte zum Barcamp Bodensee, das am 5./6. Juni in Konstanz stattgefunden hat. Obwohl schon einige Wochen seither, denke ich oft an diesen coolen Event zurück. Die Leute im Orga-Team waren einfach super, die Zusammenarbeit hat richtig Spass gemacht. Die Aspekte, die mir besonders aufgefallen sind:

Kompetenzen verschieben sich
Es ist interessant zu sehen, wie teilweise völllig untechnische Leute Sessions über technische Themen besuchen oder gar selbst halten. Die inhaltliche Vernetzung war höchst spannend, die Quote der IT-Leute nimmt bei solchen Anlässen nach meinem Gefühl immer mehr ab (in absoluten Zahlen natürlich nicht). Weiter gedacht bestätigt dies die bekannten Konsequenzen auch für die Berufswelt: es gibt in gewissen Themenbereichen Spezialisten, die sich das Wissen einfach so und teilweise zum Spass aneignen. Das Wissen ist frei verfügbar. Es wird in der Zukunft unbestritten wichtig sein, wie man mit diesem Wissen und Informationen umgeht und umgehen kann. Es wird immer eine kleinere Bedeutung haben, welche Ausbildung man abgeschlossen hat (vorausgesetzt man hat eine abgeschlossen und weiss, was lernen bedeutet). Die Möglichkeiten sind gross, die Entwicklung so rasant, dass auch “neue” Leute sich in Nischen spezialisieren können.

Sponsoren
Hier einfach ganz grosses Dankeschön in Globo. Es hat mich natürlich gefreut, auch viele Schweizer Firmen als Sponsoren gesehen zu haben (dies wären holidaycheck.com, stit.ch, memonic.com, namics.ch, delinat.ch und brack.ch)

Sessions

Speziell erwähnen möchte ich einige Sessions, die mir in Erinnerung geblieben sind:
- Software-Entwicklung unter Android: witzig war, dass wir fast alle die selben Erfahrungen gemacht haben (ausprobiert aber irgendwo gescheitert). Die Session war Motivation, es nochmals zu versuchen. Es ist echt nicht schwierig und funktioniert auch :-)
- Scrum: Erfahrungen und Austausch dazu, siehe Bild links.
- Die youtube-karaoke-session von leumund. Hier ist besonders die Innovationskraft hervorzuheben. Ich habe zwar schon einige impro-Vorträge gesehen, aber ohne Vorbereitung youtube videos synchronisieren, das habe ich noch nie gemacht. Toll: es hat niemanden gestört, auch wenn die Vorstellungen teilweise mehr als peinlich waren (so beurteile ich zumindest meinen kurzen Auftritt :-) ) Aber wen störts, wir sind alles Menschen, probieren Dinge aus und können scheitern. That’s life.

Menschen

Die Menschen, die durch diesen Anlass angezogen wurden, sind speziell. Sie sind web affin und haben dadurch einen offenen Zugang zu neuen Technologien. So machen insbesondere auch Tools und Dienste noch mehr Spass, die sonst nur in ebendiesen speziellen Kreisen Verbreitung finden (z.B. Twitter und Foursquare). Wenn man plötzlich von vielen solchen Leuten auch räumlich nah umgeben ist, ist das eine andere Art von Kommunikation, die sich etabliert. Diese Kommunikation zu erleben, den Sprung von der online Welt in die Reale noch einen Tick intensiver zu gestalten, gefällt mir. Wo ich mich normalerweise aufhalte begegne ich nicht so vielen Leute, die sich über solche Web-Dienste im höchsten Grad sozialisieren. Das Erlebnis ist immer wieder neu, total vernetzt und einfach anders.

Mehr habe ich nicht notiert, ich freue mich bereits auf die hoffentlich nächste Ausgabe im 2011.

St. bloG-day Juli

27072009770Was anfangs nach einer two-man-show aussah, ist doch auf ein Treffen mit fünf Teilnehmer angewachsen. Neben Christian ist auch Annubis unerwartet noch zu uns gestossen. Zudem die “Stammgäste” Kopfchaos und Honigbaerli.

Themen waren gewohnt interessant. Insbesondere PPS (Piratenpartei Schweiz), deren Organisation, Bloggen allgemein etc. Da uns der Kellner der ersten Location um 20.00 Uhr “rausschmiss”, sind wir danach noch eine Beiz weiter gegangen. Dort bin ich wieder einmal in den “Genuss” eines richtigen Stammtisches gekommen. Die Wirschaftskrise (wie könnte es anders ein) hat dort Wellen geworfen. Einige Anwesenden (nicht-Blogger) sehen den grossen Untergang erst vor uns. Tja, we’ll see.

Voraussichtlich 3/5 der anwesenden Blogger werden sich am nächsten Freitag in Zürich wieder treffen.

27072009772

Blog wird erwachsen

Bis jetzt war dieses Blog ein Anhängsel von gebloggt.ch. Es war  “nur” in einem Unterverzeichnis beheimatet und kaum von mir beachtet. Das soll sich jetzt ändern. Erste Erfahrungen wurden gesammelt, einige Gedanken über die künftige Ausrichtung gemacht. Jetzt ist Zeit, neu zu beginnne. Neu ist der Blog unter www.konsequenz.ch zu erreichen.  Es hat ein neues Erscheinungsbild (Theme) gegeben. Das virtuelle Zuhause ist auf einem anderen Server als gebloggt.ch (neu bei cyon). Der Untertitel (in Form von drei Tags) soll zum Inhalt passen: leben. beobachtung. veränderung.

Ich freue mich, künftig hier wieder etwas mehr zu schreiben. Und damit beiden Blogs gebührende Beachtung zu schenken. Versprechen kann ich jedoch nichts, der Spass steht klar im Vordergrund.

Die Trennung zwischen gebloggt.ch und dem neuen Blog konsequenz.ch wurde vollzogen. Private Inhalte aus meinen frühen Blogger-Jahren (ab 2005) habe ich nun definitiv in den privaten Blog verschoben.

Ach ja, die Feeds müssen dank Feedburner nicht angepasst werden. Sollte weiterhin funktionieren.

St.bloG-day

Das erste Mal habe ich beim St. Galler Blogger-Treffen (genannt St.bloG-day) teilgenommen. Obwohl ich nur “kurz” hereinschauen konnte, hat mir die Runde gefallen. Wie immer trifft man sehr unterschiedliche und interessante Leute, die viel zu berichten haben aus ihrem Leben.

Berichte zum gestrigen Abend gibt es bereits hier und hier.

St.bloG-day

Teilgenommen haben (obiges Foto, von links der Runde nach):
- rniederer
- mkellenberger
- Kopfchaos (Orga)
- honigbaerli
- Annubis
- meine Wenigkeit (Fotografierend, nicht auf dem Bild)

St.bloG-day

St.bloG-day

St.bloG-day

St.bloG-day

SBB-Blogs

Seit langem vermisse ich den SBB-Blog. Anscheinend wurde es gehackt, von Spammern missbraucht oder ist sonstwie gestorben. Schade. Die Beiträge des (anonymen) Kondukteurs, der dort seine Erlebnisse gepostet hat, waren immer sehr lesenswert.

Dafür habe ich Die Schweiz mit der SBB entdeckt. Ein SBB-Fan dokumentiert, an welchen Bahnhöfen in der Schweiz er halt gemacht hat. Eigentlich nicht wirklich sinnvoll, aber die Idee gefällt mir irgendwie.

CR zog um…

… und das ohne Adressänderung! Dass der Chefredaktor von SF, Ueli Haldimann, ein Blog führt, dürfte bekannt sein. Jedoch hat er (oder sein Informatiker) klammheimlich die Adresse des Newsfeeds geändert. Das ist eine gute Möglichkeit, Leser zu verlieren. Denn die Idee des Feeds ist es ja, die Leser bei der Stange zu halten.

Das Ganze ist mir heute aufgefallen, als ich meinen RSS-Reader aufgeräumt habe und bemerkte, dass ich schon lange keine Nachrichten mehr vom “CR” erhalten habe. Die Befürchtung, dass erneut jemand das bloggen aufgegeben hat, hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Hoffen wir, das bleibt auch so, wenn die Medien nicht mehr einen derartigen Hype daraus machen. Die Weltwoche-Blogger haben ja praktisch alle aufgegeben, leider. Und auch sonst sind in letzter Zeit Blogs geschlossen worden oder sonstwie verschwunden (z.B. Rogers See-Blog oder das sehr interessante SBB-Blog).

Fertig Ferien

Eigentlich sind meine Ferien schon offiziell seit 2 Wochen vorbei. Es wird Zeit, auch das Schweigen hier zu brechen. Passiert ist in dieser Zeit Einiges:

- wir waren für 10 superschöne Tage im coolen Frankreich
- ich habe 3 Websites gelauncht (made by typo3)
- ich habe das Lernen für die Abschlussprüfungen (Ende September) begonnen
- unser Systemtechnikprojekt an der Schule ist vorangekommen (kooperierende Roboter)
- ich habe 1000 weitere kleine Dinge erlebt oder beobachtet, über die ich gerne gebloggt hätte

Es geht weiter, das nächste Semester hat, zumindest für dieses Blog, begonnen ;-)

Blog macht Ferien

Schon der Gedanke daran lässt mich etwas nachdenklich stimmen. 10 Tage ohne PC. 10 Tage kein bloggen. Naja, ich werde es sicher überleben. In stressigen Zeiten hat es sicher auch schon Phasen mit über 10-tägigem Blog-Unterbruch bei mir gegeben.

Andererseits freue ich mich natürlich riesig. Das Semster ist vorbei, Zug, Zelt und Frankreich warten. Die Dozenten sorgen zwar mit diversen Arbeiten, Prüfungen, Projekten und Selbststudienanteilen dafür, dass es uns in unsere unterrichtsfreien Zeit bis 24. Oktober sicher nicht langweilig wird. Doch das vergesse ich jetzt einmal für die nächsten Tage.

Mit Blogging wird in dieser Zeit leider nichts. Im Zeitalter des moblogging (mobile blogging) bin ich noch nicht ganz angekommen…