Werbung: Auffallen für Gewürz

Es ist wahrscheinlich noch schwierig, für ein Gewürz Werbung zu machen. Ob jetzt billig oder nicht: Hauptsache, es fällt irgendwie auf…

Es ist wahrscheinlich noch schwierig, für ein Gewürz Werbung zu machen. Ob jetzt billig oder nicht: Hauptsache, es fällt irgendwie auf…
Wie hier schon einmal berichtet, gibt es manchmal aufeinander folgende Stati, die einfach irgendwie passen (aber eigentlich nicht zusammen hängen). Heute Abend ist es wieder einmal vorgekommen:
Ich bin immer wieder erstaunt und erfreut darüber, wie Blogger und Twitterer direkt aus dem Leben berichten. Ungeschminkt und authentisch.
Habe heute eine Diskussion im Zug zwischen zwei ca. 10 Jährigen Knaben mitangehört:
1: Was willsch mal werde?
2: Koch. Oder Kindergärtner.
1: haha
2: Und was denn du?
1: KV natürlich
2: KV isch huere langwilig. Do hängsch es jo nur umenand. Chasch grad so guet id Kanti.
1: I letschter Ziit han ich eh huere de durchhänger…
Mann war das witzig…
Vergangene Woche war ich in Mailand im McDonalds. Ja, um schnell noch ein Eis zu essen (McFlurry), bevor ich in den Zug nach Zürich gehuscht bin. Während dem Essen ist mir etwas aufgefallen: da sind mehrere Leute mit gleichen T-Shirts rumgelaufen, die aufgeräumt haben. Also Tische sauber gemacht, Tabletts wegegräumt, Boden gereinigt etc. Auf den Shirts stand: “Eagles Service”. Da hat sich bei mir unweigerlich die Frage gestellt:
Warum sind das keine McDonalds-Angestellten?
Natürlich kenne ich die Antwort. Andere Grosskonzerne machen das mit ihrem Reinigungspersonal auch. Sie outsourcen die “Drecksarbeit” an eine externe Firma. Vorteil: diese Firma kann noch schlechtere Löhne zahlen mit noch schlechteren Sozialleistungen dazu. Die Firmen meinen, sich damit aus der sozialen Verantwortung stehlen zu können. Sie stehen besser da (“Nein, wir beschäftigen keine Arbeiter mit einem Lohn von unter Fr. 3000.-”).
Genug Sozialkritik. Als überzeugter Verfechter der freien Marktwirtschaft einige grundlegenden Gedanken dazu:
1. Ja, das Verhalten der Firma finde ich persönlich schlecht. Firmen, die keine anständigen Löhne bezahlen, kritisiere ich. Firmen, die auf dem Buckel der Mitarbeiter sparen, missbillige ich. Da gibt es nichts hinzuzufügen. Ob dies in diesem Fall gegeben ist, ist reine Spekulation, jedoch wahrscheinlich.
2. Die Alternative eines Staatseingriffs ist abzulehnen. Ich behaupte, der Staat kann diese sozialen Probleme noch schlechter lösen als die Marktwirtschaft. Im Gegenteil: er verursacht, wenn stärker in den Arbeitsmarkt eingegriffen wird (z.b. mit Mindestlöhnen) höchstens noch mehr Arbeitslose. Das ist in jedem Fall zu verhindern. Die Beschäftigungspolitik ist und soll primär Sache des Unternehmens sein. Und ja, motivierte, gute und freundliche Mitarbeiter sind ein Wettbewerbsfaktor.
3. Ich bin überzeugt von der 4. Macht im Staat, den Medien. Es ist geradezu ihre Pflicht, solches Verhalten von Firmen anzuprangern. Es ist ihre Pflicht, die Firmen beim Namen zu nennen, öffentlich zur Diskussion aufzufordern, investigativ neue Entwicklungen und Probleme aufzuzeigen. Auch Blogger sollten echten Druck ausüben und in Mitteleuropa noch stärkeres Gewicht erhalten in dieser Frage.
4. Eigenverantwortung: ich bin auch überzeugt von der kontrollierenden Gesellschaft und der Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Glauben Sie mir, ich werde in einem italienischen McDonalds kein Kunde mehr sein. Ich blogge nicht nur darüber, ich erzähle es auch meinen Kollegen und Bekannten (virales Marketing
). Vernichte ich Arbeitsplätze? Vielleicht. Andererseits erhalte ich die Stelle eines Eisdielen-Mitarbeiters, dessen Eis vielleicht etwas teurer ist. Das ist Wettbewerb. Kürzlich habe ich mir sogar einmal überlegt, einem Mitarbeiter einer FastFood-Kette ein Trinkgeld zu geben. Müsste jedoch einmal abklären, ob er es auch behalten dürfte, was ich ja schwer hoffe. Solche Massnahmen sind sicher wirkungsvoller als der Ruf nach mehr Staat.
5. Allgemein finde ich Fast-Food-Buden interessante “Biotope” menschlichen Verhaltens. Ich habe mir schon einige Male überlegt, temporär einen solchen Job anzunehmen. Rein wegen den Erfahrungen, die man machen könnte.
Meine Gedanken sind vielfältig. Ich konnte noch nicht alles in Worte fassen und niederschreiben. Insbesondere Punkt 2-4 würde ich noch gerne genauer und detaillierter begründen. Das Thema wird mich sicher noch weiter beschäftigten.
Wenn man einige Blogs liest, sieht man Bilder zur aktuellen Wetterlage aus der gesamten Schweiz. Natürlich hats auch im Thurgau geschneit, hier mein Bild, wenn ich nach draussen gehe:

Normalerweise sieht der Frühling ja etwas anders aus. Aber mir gefällts
Am Samstag waren wir in Mellau (Oesterreich) im Schnee. Das Wetter war, wie überall über 1000m, einfach herrlich:

Für eine Tageskarte bezahlt man normalerweise €29.90. Ich habe natürlich nach einem Studententarif gefragt, der mit einem klaren Ja beantwortet wurde. Ich habe dann €29.- bezahlt, nachdem ich meine Legi vorgewiesen habe. Immerhin
Erstaunt hat mich ausserdem, dass die nette Frau an der Kasse Mundart gesprochen hat. Aber dank Personenenfreizügigkeit sind solche Gegenheiten ja keine Seltenheit mehr.
Warum feiern wir am 24. Dezember Abend eigentlich Weihnachen? Denn der Weihnachtstag ist erste heute, am 25. Dezember. Der Grund liegt weit zurück. Früher war es so, dass der Tag mit dem Eindunkeln zu Ende ging. Somit begann der 25. Dezember schon am (aus heutiger Sicht) 24. Abend. Quelle: mein English-Lehrer und
http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Abend
Die Wikipedia führt noch einige weitere, mögliche Gründe an. Da die Sonnenwende am 24. Dezember sei, habe Bonifatius die beiden Feste zusammengelegt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten#Der_Weihnachtstermin_in_den_ersten_Jahrhunderten
Ein weiterer Grund könnte eine Art “Nachtwache” sein, die bereits am Vorabend eine Festes beginnt, also auch vor Weihnachten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten#Weihnachten_in_den_Westkirchen
An einem Morgen haben wir Spuren von “ihm” entdeckt. So sind wir gleich in den Kampf gestiegen und haben nach drei harten Nächten gewonnen. Die ersten beiden Nächte waren wir jedoch klar auf der Verliererseite. Der Mitbewohner hat die Prämie eingesteckt (feinstes Fleisch und Käse [really "mouth-watering"
]). Doch durch eine Verbesserung und Optimierung der Prozesse haben wir letzte Nacht den endgültigen Sieg errungen:

Zurzeit haben wir oft Regenbögen am Abend. Am Mittag ist das Wetter s**t nicht optimal. Gegen Abend wird es aber richtig schön, zwischendurch jedoch mit etwas Nieselregen. Am Dienstag sah ich dabei einen sehr deutlichen Regenbogen (Anfang und Ende am Boden, ununterbrochen). Am Mittwoch, als ich meine Kamera wieder dabei hatte, war er nicht mehr so gewaltig:

Dann ist mir eine klassische Kinderfrage durch den Kopf gegangen: warum ist der Regenbogen eigentlich rund? Habe einem Mann zugehört, wie er es jemandem erklärt hat: “Da ist Sonne und Regen gleichzeitig”. Nach dieser Erklärung fragte ich mich, ob das nur innerhalb dieses Bogens passiert? Oder was ist dazwischen etc. Auch fragte ich mich, ob Grösse und Form konstant sind. Oder nur ähnlich?
Ich denke, eine einfache “Kinderantwort” gibt es dafür nicht. Aber ein guter Artikel in der Wikipedia (besonders Abschnitt Hauptregenbogen):
http://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogen
Ist einigermassen verständlich. Wer trotzdem eine “einfach Kinderantwort” kennt, kann gerne einen Kommentar hinterlassen.
Eine irische Legende besagt, dass man dem Regenbogen folgen soll. Dort wo der Regenbogen auf dem Boden auftrifft befinde sich ein Wicht mit einem wertvollen Schatz.
Natürlich lerne ich hier in Irland auch einige Worte English (genau genommen wächst mein Vokabel-Heft um ca. 10-15 Wörter pro Tag). Meine Highlights hier in einer kleinen Auflistung:
Dann gibt es noch Worte, die kein Mensch braucht:
Manchmal eine abenteuerliche Sprache