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	<title>Kommentare zu: Ein anderes Leben</title>
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	<description>leben. beobachtung. veränderung.</description>
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		<title>Von: MadMike</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2007/05/26/ein-anderes-leben/#comment-66</link>
		<dc:creator>MadMike</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2007 11:16:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://gebloggt.ch/?p=299#comment-66</guid>
		<description>Vor einem Jahr hatte ich meine zweite Thrombose. Dabei hatte ich weniger Glück als das erste Mal: Ein Thrombus hatte sich gelöst und ist in die Lunge gewandert. Ich konnte in der ersten Stunde nur noch kurz Atmen. Darum und weil ich nicht wusste wie geschieht, rechnete ich mir aus, dass ich demnächst den Löffel abgebe.
Meine Frau fuhr mich in die Notaufnahme. Nach einer Woche waren alle Abklährungen gemacht und ich war wieder Fit genug um nach Hause zu gehen.
Ich hatte aber enormes Glück. Wäre der Thrombus in mein Kopf gelangt, hätte ich ein Hirnschlag gekriegt. Dann hätte ich entweder ein Teil meiner Mentalen- oder Motorischenfähigkeiten eingebüst.

Ich werde jetzt ein Leben lang Blutverdünner schlucken um mich vor weiteren Thrombosen zu schützen. Sprich: Ich bin 100% fit und kann alles machen was ich vorher machen durfte, ausser dass ich kein Kontakt-Sport mehr machen darf... aber als Computer-Geek schränkt mich das nur wenig ein.
In dieser Woche im Spital habe ich gemerkt, dass es nicht reicht, einem Job nachzugehen der mir genug Geld einbringt um für mich und meine Frau zu sorgen. Ich habe gemerkt, dass meine Zeit beschränkt ist und ich diese so gut wie möglich nutzen muss: Genug Zeit mit meiner Frau und mit meinen Freunden verbringen, einem Job nachgehen der &quot;Sinn macht&quot; und mich und meine Ideen und Träume ernst nehmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem Jahr hatte ich meine zweite Thrombose. Dabei hatte ich weniger Glück als das erste Mal: Ein Thrombus hatte sich gelöst und ist in die Lunge gewandert. Ich konnte in der ersten Stunde nur noch kurz Atmen. Darum und weil ich nicht wusste wie geschieht, rechnete ich mir aus, dass ich demnächst den Löffel abgebe.<br />
Meine Frau fuhr mich in die Notaufnahme. Nach einer Woche waren alle Abklährungen gemacht und ich war wieder Fit genug um nach Hause zu gehen.<br />
Ich hatte aber enormes Glück. Wäre der Thrombus in mein Kopf gelangt, hätte ich ein Hirnschlag gekriegt. Dann hätte ich entweder ein Teil meiner Mentalen- oder Motorischenfähigkeiten eingebüst.</p>
<p>Ich werde jetzt ein Leben lang Blutverdünner schlucken um mich vor weiteren Thrombosen zu schützen. Sprich: Ich bin 100% fit und kann alles machen was ich vorher machen durfte, ausser dass ich kein Kontakt-Sport mehr machen darf&#8230; aber als Computer-Geek schränkt mich das nur wenig ein.<br />
In dieser Woche im Spital habe ich gemerkt, dass es nicht reicht, einem Job nachzugehen der mir genug Geld einbringt um für mich und meine Frau zu sorgen. Ich habe gemerkt, dass meine Zeit beschränkt ist und ich diese so gut wie möglich nutzen muss: Genug Zeit mit meiner Frau und mit meinen Freunden verbringen, einem Job nachgehen der &#8220;Sinn macht&#8221; und mich und meine Ideen und Träume ernst nehmen.</p>
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		<title>Von: rogerrabbit</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2007/05/26/ein-anderes-leben/#comment-67</link>
		<dc:creator>rogerrabbit</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 May 2007 12:08:04 +0000</pubDate>
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		<description>Dein letzter Satz ist auch mein Lebensmotto geworden. Aber eben erst nach ein paar Rückschlägen gesundheitlicher Natur. Schade eigentlich, dass immer zuerst irgend was passieren muss, bis man quasi vernünftig wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dein letzter Satz ist auch mein Lebensmotto geworden. Aber eben erst nach ein paar Rückschlägen gesundheitlicher Natur. Schade eigentlich, dass immer zuerst irgend was passieren muss, bis man quasi vernünftig wird.</p>
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		<title>Von: rafael</title>
		<link>http://www.konsequenz.ch/2007/05/26/ein-anderes-leben/#comment-68</link>
		<dc:creator>rafael</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 May 2007 01:50:06 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den Text, er bewegt auf seine Weise. Ich hab mir auch immer Vosrstellungen gemacht, was in all diesen Millionen von Köpfen so vor sich geht. Aber viele wagen es nicht, ihre Gedanken preiszugeben, weil sie Angst haben. Ich weiss nicht genau wovor, vielleicht davor blossgestellt zu werden, ausgelacht zu werden? Wichtig ist es anderen zuzuhören und über seine Gedanken z.B im Blog zu berichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Text, er bewegt auf seine Weise. Ich hab mir auch immer Vosrstellungen gemacht, was in all diesen Millionen von Köpfen so vor sich geht. Aber viele wagen es nicht, ihre Gedanken preiszugeben, weil sie Angst haben. Ich weiss nicht genau wovor, vielleicht davor blossgestellt zu werden, ausgelacht zu werden? Wichtig ist es anderen zuzuhören und über seine Gedanken z.B im Blog zu berichten.</p>
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