Blog macht Ferien

Schon der Gedanke daran lässt mich etwas nachdenklich stimmen. 10 Tage ohne PC. 10 Tage kein bloggen. Naja, ich werde es sicher überleben. In stressigen Zeiten hat es sicher auch schon Phasen mit über 10-tägigem Blog-Unterbruch bei mir gegeben.

Andererseits freue ich mich natürlich riesig. Das Semster ist vorbei, Zug, Zelt und Frankreich warten. Die Dozenten sorgen zwar mit diversen Arbeiten, Prüfungen, Projekten und Selbststudienanteilen dafür, dass es uns in unsere unterrichtsfreien Zeit bis 24. Oktober sicher nicht langweilig wird. Doch das vergesse ich jetzt einmal für die nächsten Tage.

Mit Blogging wird in dieser Zeit leider nichts. Im Zeitalter des moblogging (mobile blogging) bin ich noch nicht ganz angekommen…

Schnäggebödeli-Fescht

Genau, heute, am letzten Donnerstag vor den grossen Semsterferien war das Schnäggebödeli-Fescht angesagt. Das ist das Abschlussfest der NTB-Studenden. Der Name gefällt mir. Es ist eines diesr traditionellen Anlässe der Studentenschaft, die man nicht verpassen sollte.

Persönlich war der Abend gelungen. An solchen Events merkt man, dass man an einer Hochschule mit weniger als 500 Studenten (über 3 Jahrgänge) studiert. Die familiäre Atmosphäre ist spürbar. Da ich am Nachmittag mitgeholfen habe, das Festzelt aufzustellen, habe ich 6 Getränke-Bons geschenkt bekommen. Und bis der letzte Zug um 21:57 (leider etwas früh) in den Thurgau fuhr, hätte ich mehr Bons gar nicht gebrauchen können. Von meiner Klasse war die Mehrheit anwesend. Es gab gegrilltes Fleisch bis zum Umfallen und ein reichhaltiges Salat-Buffet (à discrétion). Und das für Fr.12.- Eintritt. Dazu die sehr moderaten Getränke-Preise (Bier Fr. 2.-, Mineral Fr. 1.-, Wein Fr. 10.-).

Das Schnäggebödeli-Fescht wird übrigens vom STO, der Studentenorganisation organisiert. Dessen Website (http://sto.ntb.ch) habe ich erst kürzlich auf Typo3 migriert. Bin nämlich noch STO-Webmaster im Nebenamt ;-)

Absolute Frechheit im Thurbo

Nein, ich will nicht. Aber es ist unumgänglich, ein weiterer Post über die Verluderung der Gesellschaft zu schreiben.

Um es mit den Worten meines Kollegen auszudrücken: ich dachte, meine Augen lügen mich an, als ich das gesehen habe. Sonntag Nachmittag, heiss. Ich sitze im schönen, klimatisierten Thurbo-Regionalzug von Romanshorn nach Kreuzlingen. Plötzlich rieche ich Rauch, ich schaue mich um, und im Abteil hinter mir steigt Qualm auf. Ich stehe auf, schaue in das Abteil, und weise die zwei Frauen auf das Rauchverbot hin. Als sie mit einem laschen Ja antwortete, sagte ich noch, dass es mich stören würde. Sie hat darauf hin die Zigarette glücklicherweise ausgemacht. Erst im Nachhinein realisiere ich, was hier eigentlich abgelaufen ist. Und ich bin erstaunt, dass ich dabei nicht laut geworden bin.
Was für eine Dreistigkeit und Frechheit muss man für sowas an den Tag legen? Warum schauen alle die Meisten tatenlos zu? Als ich den Rücken zu ihr gekehrt habe, sagte sie leise: “ist ja wie Parfüm”.

Es ist schlimm, aber es gibt immer mehr Leute, die können die kleinsten Regeln nicht einhalten, die für unsere friedliches Zusammenleben so wichtig sind. Wenn wir gerade beim Zugfahren sind:
1. In deklarierten Raucherzonen (z.b. Zug) wird sicher nicht geraucht
2. Füsse werden nicht auf die Sitzpolster gesetzt. Ansonsten gibt es massenhaft Gratis-Zeitungen, die als Unterlage benutzt werden können.
3. Abfall, insebsondere Zigarettenkippen und dergleichen kommen in die dafür bereitgestellte Abfallbehälter. Und nicht auf das Gleis, den Boden oder sonstwo hin.
Wer einmal die Leute beobachtet merkt erst, wie wenig Menschen die obigen 3 kleinen Regeln befolgen. Müssen wir überall Plakate aufhängen und Polizisten private Sicherheitsdienste auffahren lassen?

Nur soviel: es geht bergabwärts.