Zeitungs-Quiz

Heute einmal eine kritische Begutachtung eines Zeitungs-Photos. Das Bild wurde zwar schon am 10. Mai im Tagblatt abgedruckt, aber bis ich die Zeitungen jeweils lese und das verdaue, vergehen einige Tage ;-)

Die Frage lautet nun: wer findet den Fehler auf diesem Photo?
fehlersuche

Man sieht es leider nicht wirklich gut, aber mir ist es irgendwie beim ersten Blick aufgefallen. Nicht, dass ich jetzt stundenlang das Photo betrachtet hätte. Es geht im Artikel überigens um eine Studentin, die Leistungssport und Studium unter einen Hut bringt.

Nun, das Bild ist stark gestellt. Ausser, dass man wahrscheinlich mitten in Frauenfeld im Strassencafé nicht lernt, hat es noch ein anderes Indiz. Und das wäre:
Richtig, im Buch hat es gelbe Markierungen, während die Studentin einen roten Marker in der Hand hält. Interessant, nicht?

Abendliches Chaos

Man kann sich darüber beklagen, doch nützen wird es nicht viel. Gestern Abend wartete ich beim Bahnhof Amriswil, der Warte-Saal war in katastrophalem Zustand:
bhf amriswil

bhf amriswil

Ein Kommentar ist überflüssig. Die ausgehängte Bahnhofsordnung liest sich wie ein Witz. Dort steht, was man am Banhof nicht alles darf. Es geht von “Rumhängen” über Rollschuhfahren bis zum Unterschriftensammeln. Auch “Wegwerfen und wildes Deponieren von Abfall” gehört dazu. Verstösse gegen die Hausordnung werden bestraft. Vorausgesetzt, man erwischt jemanden. Meine Ablehnung gegenüber stärkerer Videoüberwachung hinterfrage ich wieder kritischer.

Betonung

Endlich finde ich wieder einmal Zeit, über meine alltäglichen Banalitäten zu schreiben. Heute zum Thema Betonung. Ein Österreicher hat mir/uns heute den Vorwurf gemacht, wir Schweizer würden viele Wörter nicht richtig betonen. Und zwar hätten wir einen Hang, die erste Silbe zu betonen, auch bei Wörtern, bei denen die zweite betont werden müsste.
Das erste Beispiel ist der Name “Matthias”. Die meisten von uns neigen dazu, Matthias ganz normal mit gleichmässiger Betonung zu sagen. Gemäss meinem Kollegen müsste aber die zweite Silbe betont werden (à la Mathiiiias). Weiteres Beispiel: Vorarlberg. Es heisse Voraaarlberg.

Nun zu einem schlüssigen Ergebnis, was jetzt richtig ist, bin ich nicht gekommen. Vielleicht sollten wir einfach so reden, wie uns “der Schnabel gewachsen” ist?