Alleinunterhalter

Ich habe nicht gewusst, dass man Gesellschaftsspiele auch alleine spielen kann. Ich musste mir erklären lassen, dass besonders Monopoly sehr interessant werden könne. Es würden sich dann während dem Spiel Sympathien und Antipathien für gewisse Figuren entwickeln. Und man beginne dann sogar, zugunsten seines Favoriten zu schummeln.

Vorstellen kann ich mir das noch nicht ganz, ich alleine am Monopoly spielen und mit einer Figur mitzufiebern.

Beim Schach soll diese Spielart etwas schwieriger machbar sein ;-)

Kadaversuche

Letzten Mittwoch bin ich bei einer Headline des Tagblatts hängen geblieben:

“Kadaversuche am Bodensee”

Hmm. Ich habe irgendwie immer Kada-Versuche gelesen. Erst beim dritten Mal, mit hartem Überlegen, bin ich auf die Kadaver-Suche gekommen. Kann passieren, dass man solche Worte auf den ersten Blick missinterpretiert.

Die Fasnacht ist vorbei

Jetzt ist die Fasnacht aber wirklich überall vorbei, auch in Ermatingen/TG. Am Sonntag war noch der Kinderumzug mit dem bekannten Gropp:
groppenfasnacht in ermatingen

Erstaunt hat mich, dass der Umzug wirklich von Kindern gestaltet wurde. Nächstes Jahr gibt es dann wieder einen grossen Umzug (alle 3 Jahre). Der Kinderumzug soll nur dazu da sein, die Kinder “bei der Stange zu halten”. Doch ich denke, das ist nicht der wirkliche Grund. Es ist doch viel Spass dabei und für alle Ermatinger einen grossen Event.

Das Ende der letzten Fasnacht der Welt bedeutet auch: in 3 Wochen ist Ostern :-)

Physik am Morgen

Am Morgentisch kann man auf seltsame Ideen kommen. Unser heutiges Beispiel: die berühmte Kugelkette. Und da ich ja ein neues Natel habe, habe ich kurzerhand einen kleinen Video gedreht, hier zum Downloaden:

video000.mpg (2MB)

Grundaussage ist, dass die Anzahl der einfallenden Kugeln gleich der Anzahl der weg rollenden Kugel ist. Die Begründung liegt im Impulssatz und im Energiesatz bzw. deren Erhaltungssätze (wenn ich auf Anhieb wüsste, wie man hier schöne Formeln eingibt, würde ich das natürlich liefern. Aber das Quadrat (hoch 2) sieht einfach etwas billig aus). Die Geschwindigkeit der einfallenden Kugeln ist übrigens gleich der Geschwindigkeit der weg rollenden Kugeln.

Swisscom-Mobile: Treue-Dschungel

Am Samstag wollte ich es wieder einmal wissen: bekommt man als langjähriger Kunde zwischendruch wieder einmal ein neues Telefon? Seit meinem letzten Profitieren sind sicher 18 Monate vergangen. Ich habe es gleich als Gelegenheit genommen, mich über dieses ganze Rabatt-System zu informieren. Bei Swisscom-Mobile sieht es so aus:
Jeder Kunde ist in einer Rabattstufe. Die geht von A bis D. Dabei zählt einzig und alleine der Umsatz (der mit dem Rating A zahlt der Swisscom also sehr viel mehr als jemand mit einem D). Dieses Rating wird ständig angepasst, und man ist immer in irgend so einer Stufe (ich bin zurzeit im C).

Wenn man ein neues Telefon will, kann man zwischen 12 und 24 Monaten Vertragsverlängerung wählen. Je nach dem wird das Telefon dadurch erheblich günstiger. Nach Ablauf dieser Frist (minus 3 Monate) hat man wieder Anspruch auf eine Rabatt-Aktion (sprich: vergünstigtes Telefon). Ich habe mir nun gleich im Palm einen Termin auf den Januar 2008 gemacht: “neues Natel besorgen”.

Ich bin zum Schluss gekommen: wer nicht alle 24 Monate ein neues Telefon “abholt”, ist der Verlierer. Denn je früher man es abholt, desto eher beginnt die neue Mindestvertragslaufzeit zu laufen. Und desto früher hat man wieder Anrecht auf ein neues Telefon. Denn das Geld jeden Monat liefert man ja sowieso ab, ob mit oder ohne Mindestvertragslaufzeit.

Vorausgesetz: es kommt nicht so ein genialer Manager, der das ganze System in wenigen Monaten wieder über den Haufen schmeisst ;-)

Als ich im Swisscom-Shop die knapp Fr. 80.- für mein Telefon noch bezahlen wollte, ist ein SMS auf mein “altes” Natel reingekommen. Während ich es anschaue, antwortet der Verkäufer: “Gell, wir sind schnell”. Tatsächlich, die Swisscom bedankt sich für die Vertragsverlängerung, die Treue und das Vertrauen in das Unternehmen. Schöne neue Welt.

Autosalon: Innovationen

Gestern Mittwoch war ich am Autosalon in Genf. Zuerst stellt sich bei mir eine Frage:

Warum profitieren Rentner von Fr. 5.- Ermässigung auf den Eintrittspreis und Studenten nicht?

Wenden wir uns dem Erfreulichen zu: die Innovationen hat mir wirklich gefallen. Beispiele:

Kein Rückspiegel bei Honda:
rueckspiegel
Dafür hat es an kleine Kameras und im Fahrzeuginnern zwei kleine Monitore, die beim Armaturenbrette ganz links und rechts angebracht sind. Sie gewährleisten immer einen optimalen Blick nach hinten, tote Winkel ade.

Intelligenter Park-Assisente (IPA) bei Toyota:
Es soll das seitliche Einparkieren zu einem Kinderspiel machen. Wenn man neben dem Parkplatz ist, sieht man auf einem Monitor die Situation hinter dem Auto (der gewünschte Parkplatz liegt hinter dem aktuellen Standort). Man wählt dann aus, wohin das Auto genau hingestellt werden soll. Danach parkiert das Auto automatisch seitlich in den Parkplatz. Die Demo war überzeugend.

Alternative Antriebe:
Es gibt einen Extra-Stand für Autos mit alternativen Antrieben. Erdgasantrieb und Elektroautos standen im Vordergrund:
erdgas1erdgas 2
Natürlich haben auch etliche Hersteller ihre Hybrid-Autos im Angebot. Honda hat sogar das Konzept einer Home-Energy-Station präsentiert. Dabei wird aus Erdgas Wasserstoff hergestellt. Daneben entsteht auch noch Wärme, die für die Beheizung des angrenzenden Hauses verwendet werden kann:
home energy station
Und dann wäre da noch der PAC-Car II, entwickelt von der ETH Zürich. Es hält zurzeit den Weltrekord als sparsamstes Fahrzeug:
pac-car
Zugegeben, neben der Person hat es praktisch keinen Platz mehr für etwas anderes. Und es ist doch sehr eng darin. Doch die Fakten überzeugen. Im 2005 wurde mit “5385 km/l Benzinäquivalenz” der Weltrekord als sparsamstes Auto aufgestellt. Das ist doch ein sehr beachtlicher Wert. Angetrieben wird das Gefährt übrigens mit 2 Maxon-Elektromotoren, die Karosserie besteht aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff. Das Brennstoffzellen-System erzielt einen Wirkungsgrad von 70%! Es ist 29 kg schwer und die maximale Geschwindigkeit liegt bei <50 km/h.

Damit der Schein nicht trügt: ich habe auch den amerikanischen Hummer gesehen, der 18.1 Liter auf 100km will (im städtischen Verkehr sogar über 24) ;-)

Weitere Beobachtungen an diesem Tag:
- es hatte bei jedem Stand mehrere “Putzer”. Also Leute, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als die Autos zu reinigen (mit Staubwedel, Lappen und Reinigungsmittel ausgerüstet). Damit ja kein Fingerabdruck sichtbar ist und die Autos immer schön glänzen.
- die Verbreitung der Fotohandys und kleinst-Digitalkameras zeigen Wirkung. Es ist mir noch nie derart aufgefallen, wie stark fotographiert wird. Teilweise fast penetrant. Ich frage mich, was mit all den Fotos geschieht…

Thurgauer Frühling ;-)

Wenn man einige Blogs liest, sieht man Bilder zur aktuellen Wetterlage aus der gesamten Schweiz. Natürlich hats auch im Thurgau geschneit, hier mein Bild, wenn ich nach draussen gehe:

winter

Normalerweise sieht der Frühling ja etwas anders aus. Aber mir gefällts ;-)

Statistiken

Ich stehe Statistiken etwas skeptisch gegenüber. Denn laut Statistik haben ein Millionär und ein armer Kerl je eine halbe Million.

von Franklin D. Roosevelt