Feb
25
2006
An diesem Wochenende schauen wir Thurgauer gespannt nach Schaffhausen. Denn dort wird am Sonntag über die Initiative für nur eine Fremdsprache an der Primarschule abgestimmt. Dafür sind SVP, CVP und SP. Dagegen FDP und Junge SVP.
Im Thurgau kommt die selbe Initiative am 21. Mai zur Abstimmung. Obwohl im Pro-Komitee viele SVP-Kantosräte sind, ist die Initiative bei der JSVP nicht unumstritten. Signale in ablehnender Richtung habe ich schon bekommen. Auch steht bei uns die CVP und SP eher auf ablehnender Seite. Im Pro- wie auch im Contra-Komitee hat es jedoch Vertreter aller grossen Parteien (SVP, FDP, CVP, SP).
Trotzdem hat die Abstimmung in Schaffhausen Signalwirkung. Bei einem Ja in Schaffhausen könnten die Thurgauer den Druck auf die Erziehungsdirektoren erheblich erhöhen, wenn es ebenfalls ein Thurgauer Ja gäbe. Bei einem Nein in Schaffhausen würde der Thurgau wahrscheinlich die Föderalsimus-Debatte mit einer Annahme intensivieren, die wir mit der (nationalen) Abstimmung über den Bildungsrahmenartikel (ebenfalls Abstimmung am 21. Mai) sowieso haben werden. Beim Bildungsrahmenartikel geht es darum, dass der Bund in gewissen Fällen, wenn sich die Kantone nicht einige sind, in die Bildungspolitik eingreifen darf. Doch wenn ein Volksentscheid vorliegt, dürfte ein solches Machtwort erheblich schwerer fallen, würde es doch die Thurgauer Abwehr-Reflexe gegen “Bern” nicht gerade abbauen (vergleiche die Debatte um die Reduktion der Zivilstandsämter, bei der sogar der Kantonsrat dagegen war, und trotzdem Bundesvorgaben umgesetzt werden mussten).
Gleichlautende Initiativen sind übrigens auch in diversen anderen Kantonen, z.B. Zürich, Luzern und Zug, eingereicht (siehe www.sprachenfrage.ch ).
Es wird interessant. Ich persönlich lehne die Initiative ab. Meine detaillierte Stellungnahme werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch posten.
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Feb
22
2006
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Feb
15
2006
Wieder habe ich eine nationale Band “entdeckt”, sie nennt sich QL. Zugegeben, in gewissen Kreisen ist QL bereits heute recht bekannt. Diese Band covert Songs von Schweizer Künstlern. Vertreten sind Polo Hofer, Patent Ochsner, Mani Matter, Florian Ast, Plüsch, Gölä, halt alle, die einmal einen Hit gelandet haben. Und was mir besonders gefällt: bei allen Songs gibts mehr Gitarre und mehr Schlagzeug, kurz: mehr Rock. So sind auch sonst etwas “lahme” Lieder richtig geniessbar. Ebenso wurden “alte” Volkslieder wie “Italiano” oder “Vogellisi/Buurebüebli” neu aufgenommen.
PS: Es gibt bereits einen QL-Fanclub.
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Feb
12
2006
Es gibt gewisse Seiten in der Zeitung, die beachtet man kaum. Bei mir sind das die Wetter-Seiten. Es interessiert mich schlicht nicht. Oder man kann leicht auf eine sehr gute Prognose kommen, indem man annimmt, dass sich das Wetter nicht ändert. Damit hat man in ca. 70-80% der Fälle recht.
Das St.Galler Tagblatt hat natürlich eine eigene Wetterseite. Per Zufall habe ich diese Woche mal einen Blick darauf geworfen. Und da sieht man dann etwas Ostschweizer Stolz

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Feb
11
2006
Die Stiftung Think Tank Thurgau hat gestern Freitag Abend die Preise für den Jugend-Wettbewerb “Die Thurgauer Jugend denkt die Zukunft” verliehen. Den ersten Preis hat die Matura-Arbeit von Marisa Tanasoontrarat aus Amriswil mit dem Thema “Jugendpolitik im Kanton Thurgau” gewonnen. Sie hat die Aktivität auf Kantons- und Gemeindeebene untersucht. Ihr Fazit: der Thurgau sei in allen untersuchten Bereichen unterdurchschnittlich. Sie bemerkte zudem, dass es keine kantonale Jugendsession gäbe. Das Jupa (Jugendparlament), das zw. 1999 und 2002 existierte, wurde mangels Mitglieder damals aufgelöst.
Im Anschluss beim Apero sind dann interessante Diskussionen unter den Jungparteien entstanden, wie wir jetzt den Worten Taten folgen lassen können. Wir werden sehen, was wir daraus machen.
Auch die anderen Arbeiten waren sehr beeindruckend. Auf den zweiten Platz schaffte es die Arbeit von Daniel Dörig aus Frauenfeld. Er untersuchte mit seiner Matura-Arbeit die Auswirkungen der Wildschweine in der Thurgauer Landwirtschaft. Sehr gefallen an seiner Arbeit hat mir der Praxisbezug und den konkreten Nutzen für die Landwirte. Entstanden ist eine Broschüre für Landwirte mit Informationen darüber, wie man seine Kulturen am Besten vor Wildschweinen schützt. Seine diversen Experimente mit den Schweinen und die humorvolle Präsentation haben für einige Lacher gesorgt. Er hat zudem den mangelnden Nachwuchs bei den Jägern angesprochen. Die Jagd sei nötig, um die Wildschweinpopulation nicht explodieren zu lassen, da natürliche Feinde (Luchs, Wölfe, …) im Thurgau fehlen würden.
Mit dem dritten Rang wurde die Arbeit von Bettina Kunz belohnt. Sie hat die häusliche Gewalt zum Thema Ihrer Maturaarbeit gemacht (Titel: “Hiebe statt Liebe”). Sie zeigte auf, dass man nicht wegschauen soll. Die Betroffenen müssten die Gewaltspirale durchbrechen. Sie hat dazu einen sehr kreativen Flyer gestaltet, der die Problematik deutlich macht und sich mit konkreten Informationen an Opfer und Täter wendet. Sie hat auch auf das Angebot der Fachstelle häusliche Gewalt Thurgau aufmerksam gemacht.
Es war ein sehr interessanter Abend, mit interessanten Diskussionen und Denkanstössen. Leider ist mir wenig Zeit geblieben, all die Arbeiten genauer zu besichtigen (insgesamt sind 15 Arbeiten eingereicht worden). Eine interessante Arbeit über Links- und Rechtesextremismus im Thurgau sollte ich von einer Maturandin noch erhalten, hat sie mir jedenfalls versprochen
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Feb
8
2006
Im Salzkorn (Tagblatt) vom 6. Februar erwähnt der Chefredaktor ein interessantes Zitat von Montesquieu:
“Wenn es nicht nötig ist, ein Gesetz zu machen, ist es nötig, kein Gesetz zu machen.”
Wurde im Zusammenhang mit der aktuellen Feinstaubdiskussion verwendet. Der Chefredaktor kritisiert unter anderem die “hektischen Aktivitäten” der Kantons-Regierungen, die wenig bringen und nur auf Grund einiger “hyperventilierenden Medien” ergriffen wurden. Erinnert mich an das Editorial von SVP-Generalsekretär Gregor Rutz im aktuellen SVP-Pressedienst (http://www.svp.ch/index.html?page_id=2176&l=2). Titel seines Artikels: “Hüftschuss-Politik aus den Regierungsstuben”.
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Feb
5
2006
Am Samstag waren wir in Mellau (Oesterreich) im Schnee. Das Wetter war, wie überall über 1000m, einfach herrlich:

Für eine Tageskarte bezahlt man normalerweise €29.90. Ich habe natürlich nach einem Studententarif gefragt, der mit einem klaren Ja beantwortet wurde. Ich habe dann €29.- bezahlt, nachdem ich meine Legi vorgewiesen habe. Immerhin
Erstaunt hat mich ausserdem, dass die nette Frau an der Kasse Mundart gesprochen hat. Aber dank Personenenfreizügigkeit sind solche Gegenheiten ja keine Seltenheit mehr.
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Feb
3
2006
e^x and x^2 go to a party. x^2 is having a great time at the party, mingling with everyone and laughing it up. He sees e^x sitting off in a corner by himself, not socializing at all. He comes up to e^x and says, “Why don’t you integrate?” e^x says, “Dude, it doesn’t matter…”
Naja
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Feb
2
2006
Es gibt Kandidaten, die stellen sich öfters bei Wahlgängen zur Verfügung. Einer davon ist Fritz Reusser aus Wigoltingen. Seine Organisation nennt sich Enzian und kämpft vor allem gegen “Staatsterrorismus” und “Deppismus”. Gestern Mittwoch ist dazu in der Thurgauerzeitung das Inserat erschienen:
Zum Inserat (lesenswert!)
Auf der offiziellen Namensliste erscheint der Name nicht, bis heute habe ich nicht einmal von der Kandidatur gewusst. Ein Kommentar zu den Forderungen und Anliegen dieser Gruppe erübrigt sich.
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