Dec
28
2005
Nun ist es auf Sendung, das (Internet-) Buureradio von SVP-Nationalrat Toni Brunner und FDP-Nationalrat Peter Weigelt. Bin gerade am Reinhören unter www.buureradio.ch. Gespielt wird Volksmusik, also Ländler, Jodel und etwas Blasmusik. Daneben soll es auch moderierte Sendungen geben.
Auf Radio Top haben sie mächtig Werbung dafür gemacht. Weiss nicht, ob das der Grund für die teilweise Überlastung der Seite gewesen ist.
Toni Brunner hat im Radio-Top Beitrag von “seinem” Radio geschwärmt. Er stelle sich vor, dass in Zukunft das Radio auch auf dem Traktor gehört werden könne. Er wartet aber noch auf entsprechende Technologien. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr bald möglich ist. Warum nicht den ganzen Hof mit einem Wireless-Netz abdecken und dazu kleine Empfänger-Boxen entwickeln? Denke, sollte möglich sein. Jetzt müsste es nur noch realisiert werden
Interessante, moderierte Sendungen gibt es auch. Beispielsweise die Sendung “Informatik für den Praktiker”. Oder das Stallgespräch (Talk im Stall) mit Toni Brunner. Auch gibt es eine Sendung “Bauer sucht Frau/Frau sucht Bauer”.
Neben dem moderierten Teil steht eigentlich immer “CH-Volksmusik” auf dem Programm. Nur am Montag von 19:30 bis 21:30 gibts Country.
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Dec
25
2005
Warum feiern wir am 24. Dezember Abend eigentlich Weihnachen? Denn der Weihnachtstag ist erste heute, am 25. Dezember. Der Grund liegt weit zurück. Früher war es so, dass der Tag mit dem Eindunkeln zu Ende ging. Somit begann der 25. Dezember schon am (aus heutiger Sicht) 24. Abend. Quelle: mein English-Lehrer und
http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Abend
Die Wikipedia führt noch einige weitere, mögliche Gründe an. Da die Sonnenwende am 24. Dezember sei, habe Bonifatius die beiden Feste zusammengelegt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten#Der_Weihnachtstermin_in_den_ersten_Jahrhunderten
Ein weiterer Grund könnte eine Art “Nachtwache” sein, die bereits am Vorabend eine Festes beginnt, also auch vor Weihnachten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten#Weihnachten_in_den_Westkirchen
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Dec
24
2005
Die Weltwoche publiziert mit der aktuellen Ausgabe wieder Interviews am Laufmeter. 122 Seiten. Und darunter befinden sich, neben den zahlreichen Prominenten (Bundesrat Leuenberger, George Clooney, Shakira, Türkylmaz, Viktor Giacobbo etc.) auch einige Interview-Partner, die man nicht erwarten würde.
Zum Beispiel Denise Friederich, einzige Frau in der Führung der PNOS (Partei national orientierter Schweizer). Ihre unverständlichen Ansichten erstaunen mich nicht. Auf die Frage, ob die Frau zu Hause bleiben soll, antwortet sie: “Das liegt in der Natur der Frau. Das ist vorgegeben, nicht veränderbar. Dafür ist eine Frau auf der Welt.” Die “sozialen” Aussagen für gleiche Löhne für Mann und Frau tönen danach umso widersprüchlicher. Aber das Interview gibt einen Einblick in die wirren Ansichten dieser Leute.
Zu etwas erfreulicherem: das Interview mit Kurt Hürlimann. Coiffeur in Zürich. Er hat viel zu erzählen. Neu ist mir beispielsweise die Ansicht, dass Staaten auch ein Sternzeichen haben sollen. Dass die Schweiz eine (ordnungsliebende, gewissenhafte) Jungfrau, Deutschland ein störrischer Widder und Amerika ein nicht nachdenkender Zwilling sein soll, brachte mich zum schmunzeln.
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Dec
14
2005
Folgende Aussage ist gestern gefallen: “Alles über Note vier (genügend) ist an dieser Schule Luxus”. Daraufhin entgegnet ein Bündner: “Oder verlorene Skitage!”.
Bei mir wären es eher verpasste Blog-Einträge. Doch das ist es mir noch wert
Hoffe, meine Blog-Aktivitäten nehmen ab nächstem Dienstag wieder etwas zu, wenn meine letzte Prüfung in diesem Jahr vorbei ist.
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Dec
5
2005
Heutzutage schreiben viele ihre Mails in (für mich shwer leserlichem) Schweizerdeutsch. Ich habe mich bis jetzt hartnäckig diesem Stil widersetzt. Heute habe ich recht bekommen
Letzten Freitag war an unserer Schule der Abgabetermin eines Milestones der Projektgruppen. Das Team einiger Kollegen hat den Termin nicht einhalten können. Grund: schlechte Kommunikation und Missverständnisse. Konkret wurden die Wörter “hätten” und “habe” verwechselt. Und zwar ging es darum, ob die betreffende Arbeit abgeliefert worden sei. Der Projektleiter antwortete, er hätte es gemacht (wenn die Stellvertreterin es nicht mache; à la “i hätts süsch scho gmacht”). Die Stellvertreterin verstand, er habe es gemacht, die Liste also abgegeben.
Heute mussten alle eingestehen, dass das Problem die schweizerdeutsche Sprache, bzw. die unterschiedlichen Dialekte sind. Es gibt nämlich teils gewaltige Unterschiede zwischen den Dialekten, und insbesondere in derer Interpretation.
Lessons learned: speak english oder eine andere, für alle gut verständliche Sprache.
PS: mündlich halte ich hier immer noch den Thurgauer Dialekt für die erste Wahl, wenn es um das Verständnis geht. Aber da gehen die Meinungen scheinbar auseinander
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