25. September: Personenfreizügigkeit am Beispiel Irlands
Wenn Gegner behaupten, Irland sei ein Beispiel für unkontrollierte Masseneinwanderung stimmt das nicht. Irland hat eine Arbeitslosenquote von 4.3% und ein Wirtschaftswachstum von 5%. Die Stellenanzeigen sind voll von Jobs, in praktischer jeder Branche werden Arbeitnehmer gesucht. Besonders im Baugewerbe (für die in der Schweiz mit den flankierenden Massnahmen spezielle Schutzvorkehrungen getroffen werden sollen) werden viele Leute gesucht. Aber auch im Dienstleistungssektor gibt es viele offene Stellen.
Ohne Personenfreizügigkeit und Immigration könnte Irland kein solches Wachstum aufweisen bzw. “erarbeiten”. Qualifizierte Arbeitskräfte sind für jede Wirtschaft unentbehrlich. Machen wir am 25. September nicht den Fehler und schotten unseren Arbeitsmarkt von der EU ab. Es wäre fatal für die einheimische Wirtschaft.
Ich bin überzeugt davon, dass die Schweiz mit ihren Stärken im globalen Wettbewerb bestehen kann. Wir müssen uns nicht vor der Konkurrenz fürchten. Aber die Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen müssen stimmen.
Darum: EU-Beitritt Nein, Bilaterale Ja.